1029.
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Exodos (in ursprüng- licher Weise ein Chorgesang). Der Anfang kennzeichnet den Gesang als Abzugslied; aber durch die Teilnahme der Dienerinnen, welche für die Rechte der Aphrodite ein- treten (etwa wie der Diener im Anfang des Euripideischen Hippo- lytos), wird auf einen späteren Kon- flikt und auf die folgende Hand- lung der Trilogie hingewiesen. Das erste Strophenpaar gehört dem Hauptchor der Danaiden, das zweite dem Nebenchor der Dienerinnen (988, 1033). Im dritten wechseln die beiden Chöre (wahr- scheinlich die beiden
κορυφαῖοι) miteinander ab; das letzte Strophen- paar singen die beiden Chöre vereint.
1029-1030.
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ἴτε
μάν, nun aber ziehet hin", vgl.
ἄνα
γε
μάν Cho. 961.
ἀστυάνακτας
πολιούχους
τε
καὶ
οι
κτἑ., die Götter der Stadt, der Burg und des Landes. Vgl. Ag. 88
πάντων
δὲ
θεῶν
τῶν
ἀστυνόμων,
ὑπάτων
χθονίων,
τῶν
τε
θυραίων
τῶν
τ᾿
ἀγοραίων.
γαναέντες (in der Handschrift
γανάεντες), „feiernd". Diese Form setzt eine unbekannte Form
γανάημι voraus. Vgl.
δαέντες,
ἀέντες. Pauw hat dafür
γανάοντες gesetzt. Bei Homer finden sich die Formen
γανόωντες (
γανάοντες),
γανόωσαι (
γανάουσαι) im Sinne von glänzend, prangend. Hesych. bietet
γανεῖν·
λευκαίνειν und
γανάσσαι·
σμῆξαι,
ἡδῦναι. Die Maskulinform kann stehen, weil auch Männer im Zuge sind, Danaos und seine Leib- wache.
1031-1032.
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καὶ
οἳ. .
περιναίουσιν (30 Marckscheffel für
περιναίετε, wel- ches durch unrichtige Beziehung auf die angeredeten Personen ent- standen ist) zur Abwechslung für
καὶ
περιναίοντας. Über den Fluß Erasinos vgl. Strab. VIII 371
ἄλλος
δὲ
ποταμὸς
Ερασῖνος
ἐν
τῇ
Αργείᾳ
ἐστιν·
οὗτος
δὲ
τὰς
ἀρχὰς
ἐκ
Στυμφάλου
τῆς
Αρκαδίας
λαμβάνει
καὶ
τῆς
ἐκεῖ
λίμνης
τῆς
καλουμένης
Στυμφαλίδος
δύντα
δ᾽
ὑπὸ
γῆς
φασὶ
τὸν
ποταμὸν
τοῦτον
ἐκπίπτειν
εἰς
τὴν
Αργείαν
καὶ
ποιεῖν
ἐπίρρυτον
τὸ
πεδίον. Von dem unterirdischen Lauf des Erasinos spricht auch Herod. VI 76, Paus. II 24, 7, Ov. Met. XV 275 f., Plin. H. N. II 103. Curtius Pelop. II S. 340:,,Unter dem Höhlen- berge Chaon springt mit reicher Wasserfülle ein Fluß hervor, in welchem die Alten, die den unter- irdischen Wasserverbindungen so aufmerksam nachforschten, einen Abfluß des Stymphalischen Sees erkannten. Nach dieser Ansicht fließt also das Wasser vom Ape- lauron bis zum Chaon 200 Stadien weit durch die dunklen Berggänge um hier als Küstenfluß Erasinos emporzutauchen und in kurzem Laufe die Niederung zu befruchten." Der für geographische Merkwür- digkeiten eingenommene Dichter scheint gerade deshalb den Erasinos zu nennen und auch weil er in der Nähe der Stelle floß, WO die Danaiden ans Land gestiegen sein sollten.
1033.
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ὑποδέξασθε, excipite, d. i. setzet den Gesang fort.
ὀπαδοί wie 965
φίλαις
ὀπάοσιν.
1036.
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προχοάς von der Mündung wie Hom. P 263
ἐπὶ
προχοῇσι
διιπετέος
ποταμοίο,
ε 453, Solon Fragm. 28
Νείλου
ἐπὶ
προχοῇσι, Aristoph. Wo. 272
Νείλου
προχοαῖς. Vgl. oben zu 3.