718-783.
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drittes Epeisodion: 1. Danaos, welcher bisher auf dem Götteraltare stand und nach der Meerseite spähte (721), kündigt das Nahen der Ägyptischen Flotte an und gibt seine Absicht kund Hilfe zu holen. 2. In dem Kommos 742-769 drücken die Danaiden dem Vater ihre Angst aus, während dieser sie zu beruhigen sucht. 3. Danaos bleibt bei seinem Ent- schlusse in der Hoffnung vor dem Ausschiffen der ägyptischen Mann- schaft mit Hilfe zurückzukommen. (Der Dichter braucht eben den Schauspieler, welcher den Danaos gegeben hat, für den Herold der Ägyptiaden.)
720.
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721.
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ἱκεταδόκου: Schol.
δεξαμένης
ἡμᾶς
τοὺς
ἱκέτας. Wahr- scheinlich muß man mit Meineke
ἱκταδόκου wie 198
ἱκτηρίας schreiben. 7225.
τὸ
πλοῖον: das Schreckens- wort steht nachdrücklich am An- fang des Verses wie z.
Β.
βάλλ' Hom. A 52. Zuerst wird das Admiralschiff (
ἡγεμὼν
ναῦς 730) sichtbar, auf welchem man sich auch den Herold denken muß.
εὔσημον: das Zeichen, welches an das Schiff gemalt (und mir bekannt) ist, sehe ich deutlich. Vgl. Aristoph. Frö. 933
σημεῖον
ἐν
ταῖς
ναυσὶν ·
ἐνεγέγραπτο.
οὔ
με
λανθάνει: das Asyndeton, welches Weil mit
οὐδὲ
λανθάνει beseitigen will, recht- fertigt sich durch die vorausgehende Pause; denn erst allmählich werden die einzelnen Teile des Schiffes kenntlich. Das
s0g.
σχήμα
Πινδαρικόν, welches häufiger nur bei
ἔστιν,
ἦν,
γίγνεται vorkommt und hier viel leicht mit
στολμός zu vermeiden ist, hat seinen Grund darin, daß zunächst das Subjekt nur im all- gemeinen vorschwebt. Vgl. Pind. Fragm. 78
ᾧ
θύεται
ἄνδρες.
παραρρύσεις, was sonst
παραρρύματα oder
παραβλήματα (Hesych.
παραρρύ
ματα·
δέρρεις), Vorhänge von Fellen und Faschinen zu beiden Seiten des Schiffes zum Schutze gegen feind- liche Geschosse. Dadurch wird das Fahrzeug als Kriegsschiff ge- kennzeichnet. Vgl. Xen. Hell. I 6, 19 u. II 1, 22.