649-778.
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zweites Epeisodion. Die Ausführung der Rache wird auf listige Weise vorbereitet. Orestes kommt mit Pylades von der linken Seite und pocht an das Thor des Hauses. Beide haben mittlerweile sich als Gepäck tragende Wanderer (671) verkleidet.
687.
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εἶπας οἷς κατ᾿ ἄκρας πορθούμεθα, du hast dasjenige mitgeteilt, wodurch wir von Grund aus zerstört werden d. i. deine Mitteilung ist für uns gänzliche Vernichtung. Vgl.
Pers. 303
ἐμοῖς μὲν εἶπας δώμασιν φάος μέγα
,
Soph. El. 1456
ἦ πολλὰ χαίρειν μ
'
εἶπας. Bei Sophokles erwidert Klyt. die Nachricht von dem Tode des Orestes mit den Worten:
Ζεύ,
τί ταῦτα,
πότερον εὐτυχῆ λέγω ἢ δεινὰ μέν,
κέρδη δέ;
λυπηρῶς δ᾽ ἔχει,
εἰ τοῖς ἐμαυτῆς τὸν βίον σώζω κακοῖς. Hier ist ihre Rede halb wahr und dem natürlichen Gefühle der Mutter entsprungen, halb geheuchelt. Vgl. 733 f., zum Inhalt auch
Ag. 1567 ff.
Offen tritt die leichtfertige Freude
in der nächsten Rede 703 ff. zu Tage, wo Klyt. nichts mehr von dem Verlust der Lieben (
φίλων ἀποψιλοῖς με 691) weifs, sondern sich für gut versorgt mit Freunden (
οὐ σπανίζοντες φίλων 713) hält. Manche geben diese Worte mit Turn, der Elektra, welche mit der Mutter wieder aufgetreten sein müſste; aber schon der Umstand, dafs diese 577 nicht zu listiger und verstellter Rede aufgefordert wird, spricht dagegen.
689.
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Vieles was aus deinem Bereiche in Sicherheit gebracht ist, erschaust du.
692.
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Mit nai võv wird von der allgemeinen Regel
ὡς πολλ᾽ ἐπω πως κτἑ. die Anwendung auf den einzelnen Fall gemacht. Vgl. zu
Ag. 2
(
καὶ νῦν 8).
Ορέστης: es schwebt vor war unsere Hoffnung für die Zukunft, ist aber doch vom Fluche ereilt worden", nachher aber schliefst sich die Fortsetzung des Gedankens an den Zwischensatz wie an einen selbständigen Gedanken an: Denn es war mit ihm wohl bestellt, da er seinen Fufs von dem verderblichen Schmutze ferne hatte; nun aber betrachte die wonnigliche Hoffnung auf herrlichen Frohsinn, die uns im Hause war, als eine verschwundene."
εὐβούλως ἔχων . .
πόδα giebt den
ἦν Sinn von
ἐκποδὼν εὖ κείμενα (689) wieder.
ἔξω πηλοῦ πόδα:
παροιμία Schol. Zenob. III 62
ἐκτὸς πηλοῦ πόδας ἔχειν ἐπὶ τῶν ἔξω κινδύνου καθεστώτων. Plaut. Pseud. 984 nunc homo in medio lutost. Vgl. Eur. Herakl. 109
καλὸν δέ γ'
ἔξω πραγμάτων ἔχειν πόδα,
εὐβου λίας τυχόντα τῆς ἀμείνονος und zu
Prom. 279
. Mit
Ζαντός (erquickend) vgl.
εὐφραντός (erheiternd) bei Diog. L. X 6.
ἦν,
ἀποῦσαν: vgl. Soph.
Εl. 306
τὰς οὔσας τέ μοι καὶ τὰς ἀπούσας ἐλπίδας, 809
ἀποσπάσας γὰρ τῆς ἐμῆς οἴχῃ φρενὸς αἵ μοι μόναι παρῆσαν ἐλπίδων ἔτι.
ἔγγραφε, Schol.
τάξον, vgl. Eur.
Εl. 1073
διαγραφ᾽ ὡς οὖσαν κακήν und zu
Ag. 792 f.