779-836.
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zweites Stasimon. Mit der starken Erregung, welche durch das Gefühl hochwichtiger Entscheidung hervorgebracht wird, fleht der Chor um glückliches Vollbringen des Rachewerks: » Lafs mich, Zeus, den Sieg des Rechtes sehen. Lenke den Sturmlauf des Orestes, dafs sein Fufs nicht strauchle. Ihr, Götter des Familienschatzes, sühnt die alte Blutschuld, damit das Haus rein wird. Du, Apollon, lafs den Palast des Agamemnon wieder den heiteren Tag der Freiheit schauen nach der finsteren Umnachtung. Seinen Beistand leiste endlich Hermes, der Gott der List, der sogar zur hellen Tageszeit das Auge mit Finsternis blendet. Wenn dann der Tag der Freiheit anbricht, dann werden wir fröhlichen Sang anstimmen. Nun aber vollende du, Orestes, mutig das Werk und schaffe Genugthuung den Freunden drunten und auf der Oberwelt durch Vernichtung des Mörders." - Von den drei Strophenpaaren scheint jeder Stoichos eines zu singen, während die Ephymnien dem Gesamtchore zufallen.
807.
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Vgl. 51
δνόφοι καλύπτουσι δόμους.
808-809.
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ἐνδίκως, als
Ἑρμῆς δόλιος. Vgl. zu 723.
φορώτατος: seinem Ungestüm kann niemand widerstehen, wenn er eine Handlung zum glücklichen Ende führen will.
811.
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Rätselhaft klingt mein Wort: Bei Nacht bringt er Verfinsterung der Augen, aber auch am hellen Tage ist er nicht heller. 66 Die List bringt Umnachtung selbst am hellen Tage.
ἄσκοπον wie
Soph. Phil. 1111
ἄσκοπα κρυπτά τ᾽ ἔπη δολερᾶς ὑπέδυ φρενός
. Vgl.
Εum. 535
ξύμμετρον δ᾽ ἔπος λέγω. – Der temporale Akk.
νύκτα wie
ὤραν
Eum. 109
,
χειμῶνα Soph. Oed.
Τ. 1138,
οὐδὲ νύκτα οὐδεὶς ἐναυλίζεται ἀνθρώπων Herod. I 181,
τὸν αὐτὸν τοῦτον χρόνον ebd. VII 151,
ώρην τοῦ ἔτεος καλλίστην ebd. 50. Krüger II § 46, 4.
τέ —
δέ Krü ger I § 69, 16, 6.