40-269.
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Parodos, bestehend (wie die Parodos der Perser und der Hiketides) aus drei Teilen, dem Recitativ des Chorführers in Anapästen
40-103, dem Gesang des Chorführers mit
ἐπιφθέγματα (124) des Gesamtchores 104-169, dem Chorgesang 170-269.
Der erste Teil beginnt mit der Schuld und Sühne der Trojaner, legt die äufseren Verhältnisse dar und giebt mit dem Verlangen zu erfahren, was die überall auf den Altären der Stadt angezündeten Opferfeuer zu bedeuten haben (83-87) die Motivierung für das Auftreten des Chors. Der zweite Teil berichtet eine Weissagung des Kalchas, welche ängstliche Besorgnis in betreff des Heerführers weckt. Der dritte begründet diese Besorgnis mit sittlichen Grundsätzen und erklärt das Leiden, das den siegreichen Agamemnon erwartet, als Sühne für eine Schuld, für die unerhörte Opferung der eigenen Tochter.
211-212.
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προφέρων (hinweisend auf) "
Αρτεμιν deutet die Sache nur von ferne an.
-
215.
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τόδε wie 418.
εἶπε φωνῶν nach epischer Weise (
φωνήσας προσηύδα,
ἀπαμειβόμενος
προσέφη) wie
ἔφη λέγων Soph.
Αi. 757,
ἔφασκε λέγων Aristoph. Vö. 472.
216.
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Vgl. Eur. Iph.
A. 1257
δεινῶς δ᾽ ἔχει μοι ταῦτα τολμῆσαι,
γύναι,
δεινῶς δὲ καὶ μὴ κτἑ.
221.
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Vgl.
Cho. 337
τί τῶνδ᾽ εὖ,
τί δ᾽ ἄτερ κακῶν;
vor
222-223.
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Um sein Gewissen zu beruhigen, stellt sich Agamemnon mit der Sophistik der Leidenschaft die unehrenhafte Handlung eines
λιπόναυς (desertor classis) Augen. Vor allem aber fürchtet er, seine Bundesgenossen zu verlieren, d. h. den Oberbefehl einzubüfsen. Das letztere wird begründet durch
παυσανέμου γὰρ
κτέ.
224.
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Vgl. Verg. Aen. II 116 sanguine placastis ventos et virgine caesa.
225-226.
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ὀργᾶν s. v.
α.
ἐπιτεταμένως ἐπιθυμεῖν (Hesych. Phot. Suid. Et. M.). Der übertreibende Ausdruck
ὀργᾶν περιοργώς kommt der Sophistik der Leidenschaft zu. Die Worte
στόλον ἀνδρῶν sind dem Sinn entsprechend ergänzt. Vgl. Anhang.
227.
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So möge es denn sein zum Heile.
γὰρ wie in
εἰ γάρ. Vgl.
Eur. Kykl. 261
ἐγώ;
κακῶς γὰρ ἐξόλοιο.
228.
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ἔδυ, weil
λέπαδνον eigentlich der Zuggurt um die Brust der Pferde ist, an welchem das Joch befestigt wird.
229.
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τροπαίαν scil.
πνοήν, welches sich aus
πνέων ergänzt. Vgl.
ζεύξω βαρείαις (
ζεύγλαις) 1640.
τροπαίαν auch
Cho. 771
, Schol.
μετατροπήν.