784-831.
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drittes Stasimon, in welchem die Danaiden ihrer höchsten Angst und ihrem In- grimm gegen die Ägyptiaden Aus- druck geben und Zeus selbst da- für verantwortlich machen, wenn jene ihre Freveltat ausführen: Wohin im apischen Lande soll ich mich verkriechen? Könnte ich als Rauch in die Höhe steigen! Was der Vater erspäht hat, er- schreckt mich zu Tode; lieber will ich mich aufhängen als an der Seite des vermaledeiten Mannes ruhen. Könnte ich mich in den hohen Äther erheben oder auf einen steilen Felsen um mich von ihm hinabzustürzen, bevor ich die unselige Ehe eingehe! Würde ich dann auch den Hunden und Vögeln zur Speise, lieber als das Ehelager ist mir der Tod.. · Höre mein Flehen, Vater Zeus; verab- scheue in deiner Gerechtigkeit die Gewalttätigkeit, erbarme dich der Schutzflehenden. Mich verfolgen die Söhne des Ägyptos. Du hast Macht gegen alles: was erfüllt sich den Sterblichen gegen deinen "Willen?" Der Parallelismus im Inhalt der beiden ersten Strophen- paare legt den Gedanken nahe, daß der eine Halbchor das erste, der andere das zweite, der Ge- samtchor das dritte Strophenpaar vorzutragen hat.
808-809.
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ἔπειτα . .
οὐκ
ἀν.
πέλειν, d.i. ,,dann will ich gerne.. werden" oder ,,mag ich auch hinterher.. werden".
ἕλωρα: vgl. Hom.
γ 271
οἰωνοῖσιν
ἕλωρ
καὶ
κύρμα
γενέσθαι. Die Mehr- zahl
ἕλωρα wie
ἑλώρια Hom. A 4
αὐτοὺς
δὲ
ἑλώρια
τεῦχε
κύνεσσιν
οἰωνοῖσί
τε
πᾶσι.
810-811.
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Schol.
ἀντὶ
τοῦ
ἐλευθεροῦ. Darnach muß
ἐλευθεροῦται als dynamisches Medium betrachtet werden, wenn nicht der Text ge- litten hat: Schütz vermutet
τῷ
γὰρ
θανεῖν
ἐλευθεροῦμαι, näher liegt
τὸ
γὰρ
θανεῖν
ἐλευθεροῦ
τοι. Der Gedanke ist sprichwörtlich, vgl. Prom. 775, Fragm. 255, 353, Soph. Fragm. 636, Trach. 1173, El. 1170, O. K. 955, Eur. Heraklid. 595, Hipp. 1373, Or. 1522, Fragm. 449.
φιλαιάκτων („jammerselig", von der leidenden Person übertragen): vgl.
φιλόδυρτος 70,
φίλοικτος Ag.252,
φιλόκλαυτος,
φιλόστομος,
φιλοικτίρ-
μων,
φιλόθρηνος.
812-813.
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ἐλθέτω
μόρος: vgl. Soph. Ant. 1329
ἔτω,
ἴτω,
φανήτω
μόρων
ὁ
κάλλιστ᾽
ἔχων
ἐμοὶ
τερμίαν
ἄγων
ἡμέραν. — „indem er mir eher als das eheliche Lager zuteil wird“ wie Pers. 708
ἀνθρώπεια
δ᾽
ἄν
τοι
πήματ᾽
ἂν
τύχοι
βροτοῖς, Prom. 362
θέλοιμ᾽
ἂν
ὡς
πλείστοισι
πημονὰς
τυχεῖν, nicht
τυχὼν
ἐμοῦ (Schol.).
814-815.
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ἢ
τίν'
ἀμφυγᾶς
πόρον (für
τίν
ἀμφ'
αὐτᾶς
ἔτι
πόρον) ..
λυτῆρα (
λυτῆρα für
και
λυτήρια Pauw): oder welchen Weg des Ent- rinnens, der mich von der Ehe er- löst, soll ich einschlagen?" Zu
ἀμφυγᾶς (wie
ἀμφαίνω 841) vgl. Cho. 942
ἀναφυγᾷ
κακῶν, zu
πόρον
τέμνειν die Redensarten
ὁδὸν
τέμνειν,
κέλευθον
τέμνειν.