718-783.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-446
drittes Epeisodion: 1. Danaos, welcher bisher auf dem Götteraltare stand und nach der Meerseite spähte (721), kündigt das Nahen der Ägyptischen Flotte an und gibt seine Absicht kund Hilfe zu holen. 2. In dem Kommos 742-769 drücken die Danaiden dem Vater ihre Angst aus, während dieser sie zu beruhigen sucht. 3. Danaos bleibt bei seinem Ent- schlusse in der Hoffnung vor dem Ausschiffen der ägyptischen Mann- schaft mit Hilfe zurückzukommen. (Der Dichter braucht eben den Schauspieler, welcher den Danaos gegeben hat, für den Herold der Ägyptiaden.)
776.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-487
ἀλίμενον: die Strandebene von Kyberi, wo Apobathmoi, der Landungsplatz des Danaos, lag, ist hafenlos bis hinab zum Thyreatischen Meerbusen. Überhaupt ist Nauplia der einzige Hafen an der Küste von Argolis.
777.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-488
ἐς
νύκτ᾽
ἀποστείχοντος
ἡλίου: vgl. Cho. 656
τάχυνε
δ᾽,
ὡς
καὶ
νυκτὸς
ἅρμ᾽
ἐπείγεται
σκοτεινόν. Man sieht aus solchen Stellen, daß sich die Zuschauer der dramatischen Darstellung ebenso wie dem An- hören einer epischen Erzählung hingaben und sich nicht daran stießen, daß von Nachtwerden ge- sprochen wurde, während sie in Wirklichkeit im Theater hellen Tag um sich hatten.
φιλεῖ·
εἴωθεν Hesych. Das Asyndeton bei der Erläuterung.
ὠδῖνα peinlicher Sorge wie Cho. 210
πάρεστι
δ᾽
ὠδὶς
καὶ
φρενῶν
κατα-
φθορά von quälender Unent- schlossenheit. von 7791.
οὐδ᾽
ἂν
ἔκβασις, geschweige
στολὴ
στρατοῦ. Das doppelte av ist bei Äschylos weit seltener als bei Sophokles. —
γένοιτο
ἂν
καλή, dürfte sich als ratsam erweisen. Schol.
πριν
καταθαρρῆσαι
τῷ
ὅρμῳ
τὰς
ναῦς, d. h. bevor man für das Landen eine Vertrauen erweckende Bucht findet.
781.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-489
Sei in Anbetracht deiner Angst darauf bedacht die Götter nicht außeracht zu lassen, d. h. laß dich durch deine Aufregung nicht verleiten den Götteraltar zu verlassen.
φρόνει wie
μέμνησο.
μέν gehört eigentlich zu
σύ und hat nur wegen de eine andere Stellung erhalten.
ἀμελεῖν
θεῶν wie 733.
782.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-490
Daß vor
πράξας
ἀρωγήν ein Vers, welcher mit
ἐγὼ
δέ begann, ausgefallen ist, hat Hartung wahr- genommen. Der Vers kann etwa
ἐγὼ
δὲ
θάσσον
δεῦρ᾽
ὑποστρέψω
πόσα gelautet haben. Mit
πράξας
ἀρωγήν (sobald ich Hilfe erwirkt habe) vgl. 1056 und
πράσσειν
εἰρήνην,
φιλίαν,
κατάλυσιν
τοῦ
δήμου.
ἄγγελον, weil er die An- kunft der Ägyptiaden meldet.
783.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-491
784-831.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-492
drittes Stasimon, in welchem die Danaiden ihrer höchsten Angst und ihrem In- grimm gegen die Ägyptiaden Aus- druck geben und Zeus selbst da- für verantwortlich machen, wenn jene ihre Freveltat ausführen: Wohin im apischen Lande soll ich mich verkriechen? Könnte ich als Rauch in die Höhe steigen! Was der Vater erspäht hat, er- schreckt mich zu Tode; lieber will ich mich aufhängen als an der Seite des vermaledeiten Mannes ruhen. Könnte ich mich in den hohen Äther erheben oder auf einen steilen Felsen um mich von ihm hinabzustürzen, bevor ich die unselige Ehe eingehe! Würde ich dann auch den Hunden und Vögeln zur Speise, lieber als das Ehelager ist mir der Tod.. · Höre mein Flehen, Vater Zeus; verab- scheue in deiner Gerechtigkeit die Gewalttätigkeit, erbarme dich der Schutzflehenden. Mich verfolgen die Söhne des Ägyptos. Du hast Macht gegen alles: was erfüllt sich den Sterblichen gegen deinen "Willen?" Der Parallelismus im Inhalt der beiden ersten Strophen- paare legt den Gedanken nahe, daß der eine Halbchor das erste, der andere das zweite, der Ge- samtchor das dritte Strophenpaar vorzutragen hat.
784.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-493
γᾶ
βοῦνι,
πάνδικον (für
βουνῖτι
ἔνδικον Dindorf u. Paley)
σέβας: Hochland, mit vollem Recht verehrt". Vgl. zu 123.
786.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-494
,, Vielleicht ist irgendwo ein versteckter Schlupfwinkel zu finden."
κελαινόν: Schol.
ἀφανές (eine Höhle, die niemand findet).
κεῦθος: vgl. Hes. Theog. 483
ἄντρῳ
ἐν
ήλιβάτῳ
ζαθέης
ὑπὸ
κεύθεσι
γαίης.
788.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-495
D. i.,,emporsteigend bis zu den Wolken des Himmels".
νέφεσσι wie
φυγάδεσσιν 1054; vgl.
ὅσσας Pers. 866,
πέλασσον,
μέσσος bei Sophokles. Das Particip
γειτονῶν hat sich an
καπνός angeschlossen wie Soph.
Ο.
Κ. 1081
εὔθ᾽
ἀελλαία
ταχύρρωστος
πελειὰς
αιθερίας
νεφέλας
κύρσαιμ'
αὐτῶν
ἄνωθεν
αἰωρήσασα
το
μὸν
ὄμμα an
πελειάς.
790-791.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-496
ἀμπετὴς
αἰόλος (so für
ἀμπετήσαις
δόσως, d. i.
ἀμπετὴς
ΑΙΣΔΟΣ <=
ΑΙΟΛΟΣ>
ὡς)
κόνις: „in die Höhe fliegend als leicht- beweglicher Staub". Das in der Überlieferung hinzugefügte ås kann der Dichter entbehren. Vgl. zu 110 ff., 449 f., Pers. 88 ff. Zu alólos vgl. Sieb. 481
λιγνὺν
μέλαιναν,
αἰόλην
πυρὸς
κάσιν mit dem Schol.
τὴν
εὐκίνητον
καὶ
ταχεῖαν. Zweier Endungen ist
αιόλος auch Aristot. Probl. 26, 13
αἰόλοι
ἡμέραι. In
αἰόλος liegt gewissermaßen die Begründung für
ἄτερθε
πτερύγων.
κόνις: zu 186.
ὀροίμαν für
ὀλοίμαν Dindorf.
792.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-497
κακόν ist für
κέαρ nach einer Vermutung von Schütz ge- setzt;
κέαρ scheint aus dem folgenden Verse zu stammen, wo Schwerdt
κελαινόχρων
δὲ
πάλλεται
φίλον
κέαρ schreibt. W. Headlam Vermutet
ἄλυκτον (mit Hermann)
δ᾽
οὐκέτ᾽
ἂν
πέλοι
τέλος.
793.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-498
κελαινόχρως (für
μελανόχρως Pauw): Schol.
ἀντὶ
τοῦ
τεταραγμένη.
ἡ
μεταφορὰ
ἀπὸ
τῆς
θαλάσσης,
ἥτις
ἐν
τῷ
ταράσσεσθαι
μελαίνεται. Man könnte hierfür auf Hom. H 63 oin
δὲ
ζεφύροιο
ἐχεύατο
πόντον
ἔπι
φρὶς
ὀρνυμένοιο
νέον,
μελάνει
δέ
τε
πόντος
ὑπ᾽
αὐτῆς verweisen, aber näher liegt es an das Homerische
φρένες
ἀμφίμελαιναι zu denken, vgl.
μελαγχίτων
φρήν Pers. 117.
794.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-499
σκοπαί hier von dem Ergeb- nis der Handlung wie
πόνος Cho. 137
ἐν
τοῖσι
σοῖς
πόνοισι
χλίουσιν
μέγα.
795-796.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-500
μορσίμου: Schol.
μόρον
μοι
ἐπάγοντος. –
ὁρκάναις (um des Versmaßes willen gesetzt für
o
αg-
γάναις nach Hesych.
ὁρκάνη·
ἔνιοι
κρεμάστραν·
ἄλλοι
σαργάνην) von den erdrosselnden Stricken.
798.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-501
χριμφθῆν (diese Form steht vereinzelt, wenn nicht Sieb. 1070
κατακλυσθῆν für
κατακλυσθῆναι
τὰ
μάλιστα zu schreiben ist)
χροΐ: die gehässige Bezeichnung verrät den bitteren Haß.
799.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-502
θανούσης (
μου)
ανάσσοι: lieber soll Hades mein Herr sein als ein Sohn des Ägyptos.
δ'. welches Hartung getilgt hat, ist für den Sinn fast störend.
800.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-503
πόθεν
γένοιτ'
ἄν dient eben- so zum Ausdruck eines Wunsches (
εἴθε
γένοιτό
ποθεν) wie häufig
πῶς und
τίς mit dem Potentialis. Vgl. Ag. 627, 1449. -
αἰθέρος
θρόνος wie
ἕδρα
χθονός oder
γῆς oder
τάφου Eum. 808, Soph.
Ο.
Κ. 45, Eur. Hel. 797.
801.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-504
an den sich nasses Ge- wölk als Schnee ansetzt“, d.h.„ein von Schnee umgebener Sitz im Äther". Der Text dieses Verses ist sehr unsicher:
κύφελλ' für
νέφη
δ' hat Dindorf geschrieben nach Hesych.
κύφελλα·
τὰ
νέφη..
ὁμίχλη. Das Wort findet sich sonst bei Kallimachos und Lykophron. Andere vermuten
νεφῶν
ὑδρηλά oder
νέφη
δίυγρα oder
νέφη
κάθυδρα (nach Hesych.
υδρηλοί.
κάθυδροι);
πήγνυται hat Burges für
γίγνεται gesetzt. Dem Sinn würde eher
πηγνύοιτο entsprechen. Aber auch Hom. P 629
ἤδη
μέν
κε,
καὶ
ὃς
μάλα
νήπιός
ἐστιν,
γνοίη könnte man
εἴη für
ἐστίν erwarten. 8021.
λισσάς . .
πέτρα: durch die zahlreichen Epitheta heben die Jungfrauen mit einer Art von Wollust die für das Sichhinab- stürzen günstigen Eigenschaften hervor. Vgl. Ag. 202 ff., Pers. 638 ff.
λισσὰς
πέτρα wie Eur. Andr. 533
λισσάδος
πέτρας, bei Homer
λισσὴ
πέτρη.
αἰγίλιψ, das Homerische Epitheton, dessen Ableitung un- sicher ist, von dem nur feststeht, daß die Etymologie von Eustathios (733, 35)
ἥτις
διὰ
τὸ
τοῦ
ὕψους
δυσανάβατον
καὶ
ὑπὸ
αἰγὸς
λείπεται abstrus ist. Der Stelle
ὥς
τε
κρήνη
μελάνυδρος,
ἥ
τε
κατ᾽
αἰγίλιπος
πέτρης
δνοφερὸν
χέει
ὕδωρ (
Ι 15, II 4) entspricht die Bedeutung ,, wassertriefend" (vgl. alyes Wogen und
λείβω). —
ἀπρόσδεικτος, weil dessen Gipfel in die Wolken hinein- ragt.
οἰόφρων personifziert die in einsamer Höhe stolz empor- ragende Kuppe. Das Epitheton kennzeichnet den Natursinn des Dichters. —
κρεμάς, abschüssig.
γυπιάς, WO die Geier horsten. Plin. H. N. X 6 nidos (volturum) nemo attingit .. nidificant in ex- celsissimis rupibus.
805.
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806-807.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-506
πρὶν
κυρῆσαι schließt sich an
βαθύ
πτῶμα an.
δαΐκτωρ
γάμος, funestae nuptiae. Vgl.
δαϊ
κτήρ Sieb. 900. —
βία
καρδίας (zwei- silbig wie 74) wie
βία
φρενῶν Sieb. 599, mit innerem Widerstreben.
808-809.
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ἔπειτα . .
οὐκ
ἀν.
πέλειν, d.i. ,,dann will ich gerne.. werden" oder ,,mag ich auch hinterher.. werden".
ἕλωρα: vgl. Hom.
γ 271
οἰωνοῖσιν
ἕλωρ
καὶ
κύρμα
γενέσθαι. Die Mehr- zahl
ἕλωρα wie
ἑλώρια Hom. A 4
αὐτοὺς
δὲ
ἑλώρια
τεῦχε
κύνεσσιν
οἰωνοῖσί
τε
πᾶσι.
810-811.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-508
Schol.
ἀντὶ
τοῦ
ἐλευθεροῦ. Darnach muß
ἐλευθεροῦται als dynamisches Medium betrachtet werden, wenn nicht der Text ge- litten hat: Schütz vermutet
τῷ
γὰρ
θανεῖν
ἐλευθεροῦμαι, näher liegt
τὸ
γὰρ
θανεῖν
ἐλευθεροῦ
τοι. Der Gedanke ist sprichwörtlich, vgl. Prom. 775, Fragm. 255, 353, Soph. Fragm. 636, Trach. 1173, El. 1170, O. K. 955, Eur. Heraklid. 595, Hipp. 1373, Or. 1522, Fragm. 449.
φιλαιάκτων („jammerselig", von der leidenden Person übertragen): vgl.
φιλόδυρτος 70,
φίλοικτος Ag.252,
φιλόκλαυτος,
φιλόστομος,
φιλοικτίρ-
μων,
φιλόθρηνος.
812-813.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-509
ἐλθέτω
μόρος: vgl. Soph. Ant. 1329
ἔτω,
ἴτω,
φανήτω
μόρων
ὁ
κάλλιστ᾽
ἔχων
ἐμοὶ
τερμίαν
ἄγων
ἡμέραν. — „indem er mir eher als das eheliche Lager zuteil wird“ wie Pers. 708
ἀνθρώπεια
δ᾽
ἄν
τοι
πήματ᾽
ἂν
τύχοι
βροτοῖς, Prom. 362
θέλοιμ᾽
ἂν
ὡς
πλείστοισι
πημονὰς
τυχεῖν, nicht
τυχὼν
ἐμοῦ (Schol.).
814-815.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-510
ἢ
τίν'
ἀμφυγᾶς
πόρον (für
τίν
ἀμφ'
αὐτᾶς
ἔτι
πόρον) ..
λυτῆρα (
λυτῆρα für
και
λυτήρια Pauw): oder welchen Weg des Ent- rinnens, der mich von der Ehe er- löst, soll ich einschlagen?" Zu
ἀμφυγᾶς (wie
ἀμφαίνω 841) vgl. Cho. 942
ἀναφυγᾷ
κακῶν, zu
πόρον
τέμνειν die Redensarten
ὁδὸν
τέμνειν,
κέλευθον
τέμνειν.
816.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-511
ἴυζε..
ὀρθίαν (für
οὐράνια um der Responsion willen): vgl. Pers. 283
ἴυς᾽
ἄποτμον . .
βοάν, Cho. 747
ὀρθίων
κελευμάτων.
817.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-512
μέλη
θεοῖσι
λιτανά (für
μέλη
λιτανὰ
θεοῖσι
καὶ Hermann und Turnèbe):
μέλη
λιτανά (Hehende Weisen) steht als Apposition zu
ὀμφάν, während
θεοῖσι von
ἴυζε abhängt. Vgl. Schol.
ἐπεξηγήσατο
ὀμφάν.
ἑαυταῖς
δὲ
παρακελεύονται.
818-819.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-513
τέλεα
δὲ (für
δέ
μοι Burney)
πῶς . .
μαχᾶν (für
μάχιμα
δ): ,,Bitten, die aber in Erfüllung gehen erlösend von Kämpfen wie?" In ihrer Verzweiflung glauben sie nicht an die Möglich- keit der Erfüllung ihrer Bitte, da das zum Kampfe bereite Heer in der Nähe ist.—
ἔπιδε wie Sieb. 472
Ζεὺς
νεμέτωρ
ἐπίδοι
κοταίνων, zu 1.
820-821.
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βιαια
μὴ
φαιδροῖς (für
φιλεῖς Weil, vgl. den antistr. V. 828)
ἐνδίκοις: „Sieh die Gewalttätig keit nicht mit heiterem Blick deiner gerechten Augen an." Vgl.
φαιδροῖσι . .
ὄμμασιν Ag. 525.
822-823.
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σεβίζου wie 649
αἰδοῦνται
ἱκέτας
Διός. Das Wort soll den heiligen und gerechten Gott zwingen ihre Bitte zu erhören.
γαιάρχε
παγκρατές: Schol.
ὦ
πάσης
γῆς
κρατῶν
Ζεῦ. Dieses eine Attribut hat sich in zwei selbständige auf- gelöst.
824.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-516
γένος
Αἰγύπτιον wie
Τηρείας
ἀλόχου 61.
ὕβριν ist Akk. des Bezugs zu
δύσοιστον (an Übermut unerträglich). Wenn nicht der Text gelitten und dieser etwa ur- sprünglich
ὕβριν
γὰρ
Αἰγύπτου
γένος gelautet hat, so muß die mangel- hafte Responsion durch den Eigen- namen entschuldigt werden.
825.
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δύσοιστον für
δύσφορον Her- mann. 8261.
μεταδιόμενοι (Schol.
διώ-
κοντες)
δίζηνται, weil
Αἰγύπτιον
γένος s. v. a.
οἱ
Αἰγύπτου
παῖδες.
μάταισι: Schol.
ταῖς
ζητήσεσιν.
πολυθρόοις von der geräuschvollen Verfolgung. Man könnte
πολυδρό
μοις (745) erwarten und annehmen, daß das vorhergehende
δρόμοισι als erklärende Überschrift über
μάταισι ein anderes Wort˙ (etwa
πλάταισι) verdrängt hat.
βίαια steht ad- verbiell. —
δίζηνται ist ein ionisches Wort.