Euripides The Suppliant Maidens 195

ed. Gilbert Murray

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The Suppliant Maidens. Euripides. ed. Gilbert Murray. Oxford. 1913.

Sponsored by Perseus Project, Tufts University.

Funding provided by The Annenberg CPB/Project.

Current edition Perseus

Ἱκέτιδες (Greek) (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. II. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1913. (Reprinted 1921-1962))

Translations (3)
The Suppliants Perseus (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. I. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1906.) — 195 focus
The Supplicants (OCR draft) Experimental (The Supplicants. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1852; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 3, Heidelberg: C. F. Winter, 1852. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 195 focus
Mit Andern stritt ich manchesmal und eiferte,
Wenn Einer sagen mochte, daß des Båsen Zahl
Auf Erden größer als die Zahl des Guten sei.
Ich hielt an anderm Glauben fest, ich meinte stets,
Mehr walte Gutes auf der Welt als Schädliches.
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Denn wäre dies nicht, lebten wir nicht mehr im Licht.
Dem Gotte dank' ich, welcher uns aus thierischem,
Verworrnem Streben wilder Art das Leben schied,
Der uns den Geist einhauchte, der die Sprache gab,
Die Gedankenbotin, daß der Mensch den Laut erkennt,
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Auch Frucht zur Nahrung und der Frucht vom Himmel her
Des Wassers Labsal, daß es nährt der Erde Saat,
Erquickt der Menschen Glieder. Auch gewährt' er uns
Schuzmittel wider Sonnenglut und Winterfrost,
Führt über Meer uns, daß wir dort in wechselndem
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Verkehre tauschten, was dem eignen Land gebrach.
Was Keinem klar ist und bekannt, erkennen wir, 1
In's Feuer blickend, und die Seher thun es kund,
Aus Eingeweiden forschend und der Vågel Flug.
Ist's nicht ein Frevel, nun ein Gott das Leben uns
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So reich versorgte, wenn mit dem uns nicht genugt?
Doch Menschenweisheit trachtet über Gottesmacht
Hinaus, in Menschenherzen wohnt der Uebermuth,
Und weiser selbst als Götter glauben wir zu sein.