mvp-comment-191-1
Wecklein 1888, p. 276
mvp-comment-191-2
erstes Stasimon, welches besonders in den Ephymnien den Charakter des
ὕμνος δέσμιος hat.
,, Apollon beraubt uns unseres Rechtes, indem er uns diesen Flüchtling entzieht, der uns zur Sühne des Muttermords zukommt und dem unser grauser Gesang gilt. Denn
SO hat das Schicksal bestimmt,
dafs wir die Mörder verfolgen und peinigen. Drum weil Umsturz von Häusern unser Los ist, haben die Götter des Lichts keine Gemeinschaft mit uns und Feste der Freude sind uns versagt. Dafür sind die Götter dieser traurigen Sorge überhoben und brauchen sich nicht mit Blutbefleckten zu befassen. Wir verfolgen den Mörder und stürzen ihn von der Höhe seines Ruhms. Er wird, ohne dessen in seiner Geistesnacht inne zu werden, von der Stimme des Volkes verurteilt und allgemeine Mifsachtung umnachtet sein Haus (vgl.
Cho. 53 ff.
,
Ag. 463 ff.
). So steht es fest:
Geniessen wir auch nicht die Ehre, den oberen Göttern gesellt zu sein, so haben doch die Sterblichen die vom Schicksal gegebene Satzung, auf der unser altheiliges Amt beruht, zu fürchten und zu verehren." Wenn man aus den drei Ephymnien schliefsen darf, wird jedes der drei ersten Strophenpaare von einem Stoichos, die Ephymnien und das vierte Strophenpaar von dem Gesamtchore vorgetragen.
mvp-comment-212-1
Wecklein 1888, p. 279
mvp-comment-212-2
Er stürzt ohne sich dessen zu versehen infolge verderblichen Wahnsinns; so
grofs ist die Dunkelheit, welche mit der Befleckung auf dem Manne gelagert ist, wie auf seinem Hause schwarze Finsternis ruht, welche die vielen Klagen des Volkes auf dasselbe werfen.
τοῖον κνέφας steht prädikativ zu dem Subjekt
μύσος.
—
ἐπιπεπότα ται ebenso
Pers. 672
Στυγία γάρ τις ἐπ᾽ ἀχλὺς πεπόταται. Ζη δνοφερὰν αὐδᾶται
(med.)
πολύστονος φάτις vgl.
Ag. 463
,
Cho. 51
δνόφοι καλύ πτουσι δόμους
.
mvp-comment-213-1
Wecklein 1888, p. 279
mvp-comment-213-2
μένει γάρ wie
Ag. 1562
. Der Gesamtchor fafst das von den einzelnen Reihen Vorgetragene zusammen.
εὐμήχανοι τε καὶ τέλειοι (
οὖσαι), d. i. die wir (die uns zufallende Rache) vollbringen und dazu viele Mittel und Wege haben.
τε vor
μνήμονες braucht nicht als lange Silbe betrachtet zu werden, zu
Ag. 980
.
μνήμονες wie
Prom. 532
Μοϊραι τρίμορφοι μνή
-
μονές
τ'
Ερινύες.
σεμναί, unnahbar.
ἄτιμ᾽ ἀτίετα
κτέ, das Amt, dessen wir walten, ist nicht geehrt, nicht geachtet, insofern wir fern von den Göttern in sonnenlosem Moder unsere Stelle haben.
διέπομεν wie 932.
διχοστα τοῦντα, vgl. 350.
ἀνηλίω λάπα das gleiche wie
ζόφω ευρώεντι Hymn. auf Demeter 482.
λάχη δυσοδοπαίπαλα
κτἑ., Schol.
δυσπαράβατα καὶ τραχέα ζῶσι καὶ τεθνηκόσιν. Schwer wandeln den rauhen Pfad zu mir Lebende wie Tote. Vgl.
Hom.
ω 10
ευρώεντα κέλευθα,
Verg. Aen. VI 462
per loca senta situ noctemque profundam.
Also,,ich habe meinen Wohnsitz fern von den Göttern an dunkler, unzugänglicher Stätte". Indes ist
δυσοδοπαίπαλα wegen mangelhafter Responsion mit
καίπερ ὑπὸ χθόνα (398) zu beanstanden. Heimsöth vermutet
δυσποροπαίπαλα, Weil
δυσποδοπαίπαλα, Oberdick
δύσβατα,
παίπαλα, Davies
δυσβατοπαίπαλα.
δερκομένοισι καὶ δυσομμάτοις wie
ἀλαοῖσι καὶ δεδορκόσιν 323.
mvp-comment-214-1
Wecklein 1888, p. 280
mvp-comment-214-2
Schol.
τὸν ὑπὸ Μοιρῶν καὶ θεῶν τετελεσμένον. Die Mören haben die Satzungen der Erinyen festgesetzt, das junge Göttergeschlecht hat sie bestätigt.
mvp-comment-215-1
Wecklein 1888, p. 280
mvp-comment-215-2
καίπερ τάξιν ἔχουσα ὑπὸ χθόνα καὶ δυσήλιον κνέφας. Vgl. zu
Cho. 990
.
mvp-comment-216-1
Wecklein 1888, p. 280
mvp-comment-216-2
drittes Epeisodion. Athena erscheint und nachdem sie sich von der Chorführerin und Orestes den Sachverhalt hat darlegen lassen (gleichsam die
ανάκρισις oder
προδικασία), entschliefst sie sich den Fall durch einen neuen Gerichtshof entscheiden zu lassen. Nach 407 könnte man glauben,
dafs Athena wie im Aias des Sophokles auf dem
θεολογεῖον auftrete. Da sie aber am Schlusse dieser Scene abgeht, um sich in die Stadt zu begeben, und später (569) auf der gewöhnlichen Bühne auftritt (vgl. 738), so
mufs man annehmen, dafs sie auch hier auf dem
λογεῖον, nicht in der Höhe
erscheint. Sie kommt von der linken Seite.
mvp-comment-216-3
1
mvp-comment-217-1
2
mvp-comment-217-2
Wecklein 1888, p. 280
mvp-comment-217-3
ἀπὸ Σκαμάνδρου wie
πρό σωθεν (fern am Skamander): vgl. zu
Ag. 543
.
καταφθατουμένη:
κατακτωμένη·
κυρίως δὲ τὸ ἐκ προκαταλήψεως Hesych. Vgl.
φθ (
ο)
α-
τήσει:
φθάσει κτήσασθαι ebd. Das Wort kommt nur an unserer Stelle vor, wo die Erklärung
κατακτωμένη dem Sinne gut entspricht. Die Ableitung von
φθάνω scheint unrichtig. Gemeint ist das Gebiet von Sigeion, wo Athena einen Tempel hatte (
Herod. V 95
). Nach der Darstellung des
Aschylos wurde das Land schon im trojanischen Kriege den Söhnen des Theseus (und der Athena) zugesprochen. Es verhält sich mit diesem uralten Besitztitel ähnlich wie mit dem aus Homer abgeleiteten Anspruch auf Salamis. Als gegen Ende des siebenten Jahrh. v. Chr. attische Kolonisten unter Anführung des Olympioniken Phrynon sich in Sigeion festgesetzt hatten und die Mytilenäer Sigeion als ihr Eigentum zurückforderten, machten ihnen die Athener gegenüber geltend,
dafs ihnen und allen Hellenen, welche Menelaos in der Ahndung des Raubes der Helena unterstützt hätten,
ebenso viel Recht auf das Gebiet von Troas zukomme wie den Äoliern (
Herod. V 94
). Ein Zweikampf des Pittakos und des Phrynon sollte den Streit entscheiden. Phrynon unterlag. Als der Krieg trotzdem fortdauerte, wurde Periander von Korinth von beiden Parteien zum Schiedsrichter
erwählt. Dieser entschied, beide Teile sollten das Land behalten, das sie besäfsen. So kamen die Athener in den vollen Besitz des
Landes (
Herod. V 95
,
Strabon
XIIIp. 600
,
Diog. L. I 74
) und die Meinung des Schol., dafs Äschylos mit unserer Stelle die Athener aufreize, wieder auf Sigeion Anspruch zu machen, scheint unbegründet.
mvp-comment-218-1
Wecklein 1888, p. 281
mvp-comment-218-2
δῆτα, eben.
᾿Αχαιῶν: mit diesem Worte sind hinreichend die Teilnehmer des trojanischen Krieges angezeigt.
mvp-comment-219-1
3
mvp-comment-219-2
Wecklein 1888, p. 281
mvp-comment-219-3
αυτόπρεμνον, αὐτόρριζον (samt der Wurzel, mit Grund und Boden).
Soph. Ant. 713
αὐτόπρεμν ἀπόλλυται
und zu
Ag. 142
.
mvp-comment-220-1
Wecklein 1888, p. 281
mvp-comment-220-2
Θησέως τόκοις, Akamas und Demophon. Erst das nachhomerische Epos, so die
Ιλιὰς μικρά des Lesches (
Paus. X 25, 8
), kennt diese als Teilnehmer des trojanischen Krieges.
mvp-comment-221-1
Wecklein 1888, p. 281
mvp-comment-221-2
διώκουσα (rasch bewegend)
πόδα wie
Sept. 358
διώκων πομπίμους χνόας ποδῶν
,
Eur. Or. 1344
ἰδού, διώκω τὸν ἐμὸν εἰς δόμους πόδα. ἄτρυτον
erinnert an den Beinamen der Athene
Ἀτρυτώνη.
mvp-comment-222-1
Wecklein 1888, p. 281
mvp-comment-222-2
τόνδε ὄχον, dieses Fahrzeug eigener Art, mit Bezug
auf die Agis. Die Ägis hat mich durch die Luft getragen so rasch wie ein Wagen, dem kräftige Rosse vorgespannt sind.
Hom. B 447
Ἀθήνη αἰγίδ᾽ ἔχουσ᾽ ἐρίτιμον,
ἀγήραον ἀθανάτην σὺν τῇ παιφάσσουσα διέσσυτο λαὸν Ἀχαιῶν.
τε ..
mvp-comment-222-3
4
mvp-comment-223-1
Wecklein 1888, p. 281
mvp-comment-223-2
ὁμιλίαν χθονός wie 714, 1031 (Besuch, Genossenschaft des Landes), vgl.
ὁμιλεῖν
χώρα 723.
mvp-comment-224-1
5
mvp-comment-224-2
Wecklein 1888, p. 282
mvp-comment-224-3
ὑμᾶς mit wechselnder Konstruktion von
λέγω: und euch meine ich".
Sept. 216
ἀνδρῶν τάδ' ἐστί, σφάγια και χρηστήρια θεοῖσιν ἔρδειν, πολεμίων πειρωμένοις
(als ob
ἀνδράσι προσήκει vorherginge).
σπαρτών, Gezeugter.
mvp-comment-224-4
6
mvp-comment-225-1
Wecklein 1888, p. 282
mvp-comment-225-2
οὔτε
..
οὔτ᾽ οὖν wie
εἴτε
. . εἴτ᾿
οὖν, zu
Cho. 679
.
mvp-comment-226-1
7
mvp-comment-226-2
Wecklein 1888, p. 282
mvp-comment-226-3
Den Nächsten (
ὁ πέλας wie
Eur. Med. 86
,
Thuk. I 32
, gewöhnlich
οἱ πέλας) tadeln, weil er mifsgestaltet ist, geziemt sich nicht.
πρόσω δικαίων ἐστί, vgl.
πρόσω πατρός Eur.
Hek, 1158.
mvp-comment-227-1
Wecklein 1888, p. 282
mvp-comment-227-2
Zu 69. graves filiae.
αἰανῆ τέκνα,
mvp-comment-227-3
8
mvp-comment-228-1
Wecklein 1888, p. 282
mvp-comment-228-2
Ἀραί, Dirae, vgl.
Sept. 70
᾿Αρά τ' Ερινὺς πατρὸς ἡ μεγασθενής. γῆς ὑπαί
: zu
Ag. 1276
.
mvp-comment-229-1
Wecklein 1888, p. 282
mvp-comment-229-2
κληδόνας ἐπωνύμους,
τὰ ἐπώνυμα οἷς καλεῖσθε Schol.
mvp-comment-230-1
Wecklein 1888, p. 282
mvp-comment-230-2
πεύσῃ τάχα (,,allsogleich") wie 457,
Soph. El. 35
, wo die Angabe unmittelbar folgt.
mvp-comment-231-1
Wecklein 1888, p. 282
mvp-comment-231-2
Vgl. 301.
μηδαμοῦ gehört zu dem
Infn.
χαίρειν. Schol.
ἐν τῷ Αιδῃ.
mvp-comment-232-1
Wecklein 1888, p. 282
mvp-comment-232-2
ἐπιρροιζεῖς, Schol.
ἐπι βοᾷς, du gebietest mit
kreischender Stimme.
mvp-comment-232-3
9
mvp-comment-233-1
Wecklein 1888, p. 282
mvp-comment-233-2
ἠξιώσατο, er hat es für sich als recht erachtet, er hat es über sich gebracht.
mvp-comment-234-1
Wecklein 1888, p. 282
mvp-comment-234-2
ἄλλης ἀνάγκης κότον, ohne von anderer Seite kommenden Zwang, der ihn mit Groll bedrohte, zu
fürchten ? Über
ἄλλης
Krüger I § 50, 4, 11
οἱ ἄλλοι ξένοι, die anderen, nämlich die Fremden).
mvp-comment-235-1
10
mvp-comment-235-2
Wecklein 1888, p. 282
mvp-comment-235-3
ποῦ γὰρ ..
κέντρον ὡς (
ὥστε), nein, denn wo gäbe es einen so mächtigen Stachel,
dafs er antriebe u. s. w. Damit setzt sie sich über die intellektuelle Urheberschaft des Apollon hinweg.
mvp-comment-236-1
Wecklein 1888, p. 282
mvp-comment-236-2
D. h. ich kann in betreff der Schuld dir nicht ohne weiteres beistimmen; ich
mufs erst den anderen Teil hören. Der
Schol.
:
μηδὲ δίκην δικάσῃς, πρὶν ἂν ἀμφοῖν μύθον ἀκούσῃς
.
ἥμισυς λόγου wie
ὁ ὕστατος τοῦ χρόνου
Ag. 1299
.
mvp-comment-237-1
Wecklein 1888, p. 283
mvp-comment-237-2
Weder wird er den ihm zugeschobenen Eid annehmen, da der Thatbestand feststeht, noch fällt es ihm ein, uns den Eid zuzuschieben.
Schol.
:
οὕτως, φησί, φανερόν ἐστιν τὸ κατ᾽ αὐτὸν ὡς μήτε αὐτὸν δύνασθαι ὀμόσαι ὅτι οὐκ ἔστι τοιοῦτος μήτε θέλειν ὅρκον ἡμᾶς αὐτῆσαι, εἰ δικαίως αὐτὸν κολάζομεν
. Man hat also nicht an die
διωμοσία, an die Vereidigung der beiden Parteien am Anfang der
ανάκρισις (
Lys. X § 11
ὁ μὲν διώκων ὡς ἔκτεινε διόμνυται ὁ δὲ φεύγων ὡς οὐκ ἔκτεινε
), sondern an die
πρόκλησις εἰς ὅρκον zu denken. Vgl.
Demosth. 39, 4
δίδωσι τὸν ὅρκον· ἡ δὲ δεξαμένη οὐ μόνον . . κατωμόσατο κτἑ.
Allerdings wird
ὅρκον δοῦναι καὶ δέξασθαι auch von gegenseitiger eidlicher Verpflichtung gesagt wie
Herod. VI 23
ὅρκον δοὺς καὶ δεξάμενος
, aber von einer solchen Verpflichtung kann hier nicht die Rede sein.
mvp-comment-238-1
Wecklein 1888, p. 283
mvp-comment-238-2
ἢ (
δικαίως oder
δίκαια)
πρᾶξαι. „Dir ist es nur um das formale Recht zu thun, welches du auf deiner Seite hast, nicht um volle sachliche Gerechtigkeit." Die Erinyen als titanische Naturmächte kümmern sich blofs um die That, nicht um die Beweggründe der That.
mvp-comment-239-1
Wecklein 1888, p. 283
mvp-comment-239-2
τῶν σοφῶν (Neutrum)
οὐ πένῃ, als Göttin der Weisheit.
mvp-comment-240-1
Wecklein 1888, p. 283
mvp-comment-240-2
Dadurch dafs die Eide wegen des Thatbestandes nicht geleistet werden können, soll das Unrecht nicht siegen. Denn es kann sich nicht blofs um den Thatbestand, sondern auch darum handeln, ob ein
δίκαιος φόνος vorliegt oder nicht.
mvp-comment-241-1
Wecklein 1888, p. 283
mvp-comment-241-2
εὐθεῖαν δίκην d. i.
εὐθυδι κίαν: εὐθυδικίαν (
εὐθυδικία)
εἰσιέra wurde von dem Beklagten gesagt, wenn er ohne Einrede gegen die Einführung der Klage (durch
διαμαρτυρία oder
παραγραφή) sich ohne weiteres auf den Prozefs einliefs. Vgl. Meier und Schömann att. Proc. S. 649. Hier sagt die
Erinye:,,Gut, so schreite zum Verhör und entscheide in direkter Verhandlung ohne Rücksicht auf Einreden."
mvp-comment-242-1
Wecklein 1888, p. 283
mvp-comment-242-2
,,Wollt ihr wirklich mir die Entscheidung eurer Anklage
anheimstellen ? ἐπ' ἐμοὶ τρέποιτε,
ἐπιτρέποιτε ἐμοί. Vgl.
Soph. Ant. 1107
δρᾶ νυν τάδ᾽ ἐλθὼν μηδ᾽ ἐπ᾿ ἄλλοισιν τρέπε
.
mvp-comment-243-1
11
mvp-comment-243-2
Wecklein 1888, p. 283
mvp-comment-243-3
σέβουσαι ἀξίαν ἐπάξια, wir verehren ja die würdige nach Verdienst. Vgl.
Ag. 1528
,
Plaut. Poen. V 4, 100
eveniunt digna dignis
.
Uber
επάξια vgl.
Krüger I § 46,
6, 4
.
mvp-comment-244-1
12
mvp-comment-244-2
Wecklein 1888, p. 283
mvp-comment-244-3
ψόγον,
ἔγκλημα Schol.
mvp-comment-245-1
Wecklein 1888, p. 283
mvp-comment-245-2
βρέτας
. .
φυλάσσων wie 243.
mvp-comment-246-1
Wecklein 1888, p. 283
mvp-comment-246-2
ἐν τρόποις Ιξίονος: Schol.
ὃν τρόπον κἀκεῖνος προσεκάθητο
τῷ ναῷ τοῦ Διὸς
καθαρισθησόμε νος·
πρῶτος γὰρ
Ιξίων
φόνον ποιήσας ἐκαθαρίσθη ὑπὸ Διός. Vgl. 721. Ixion hatte zuerst durch die hinterlistige Ermordung seines Schwiegervaters Deioneus Blut eines Stammgenossen vergossen (
ἐμφύλιον αἷμα πρώτιστος οὐκ ἄτερ τέχνας ἐπέμιξε θνατοῖς
Pind. Pyth. II 32
) und wurde von Zeus gesühnt, als er sich als der erste
Schutzfehende (
προσίκτωρ) an ihn als
Ζεὺς ἱκέσιος wandte (vgl. Schol. zu
Pind. a. O. und zu Eur. Phoen. 1185
,
Diod. IV 69
). Die Sage von Ixion hat
Aschylos im
Ιξίων und in den
Περραιβίδες
behandelt
σεμνός
s. v. a. aidoios, dem Schonung und Erbarmen gebührt. Athena kennt das 237 ff. Gesagte nicht; sie hat in der Ferne nur den Ruf 288 f. gehört.
mvp-comment-246-3
13
mvp-comment-247-1
Wecklein 1888, p. 284
mvp-comment-247-2
Die Konstruktion
τούτοις πᾶσιν (auf alle diese Fragen)
ἀμείβου τι erklärt sich aus der
Bedeutung,,austauschen" (
Herod. VII 152
τὰ οἰκήια κακὰ ἀλλάξασθαι τοῖσι πλησίοισι
).
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Wecklein 1888, p. 284
mvp-comment-248-2
μέλημα, Anliegen, Bedenken (
φροντίδα 456).
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Wecklein 1888, p. 284
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παλαμναΐον, αὐτόχειρα,
φονέα. Zur Sache vgl.
Schol. 276
:
οἱ ἐναγεῖς οὔτε ἐν ἱερῷ προσήεσαν οὔτε προσέβλεπον οὐδὲ διελέγοντο τινι. καὶ παρ᾽ Εὐριπίδῃ τί σιγᾷς; μῶν φόνον τιν εἰργάσω;“
In den Mysern des Äschylos kommt Telephos als
παλαμναῖος ἄφωνος von Tegea nach Mysien. Vgl.
Eur. Iph. Τ. 951
und den Scherz des Komikers
Alexis frg. 178 K.
δειπνεῖ δ᾽ ἄφωνος Τήλεφος νεύων μόνον πρὸς τοὺς
ἐπερωτώντάς
τι.
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14
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15
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Wecklein 1888, p. 284
mvp-comment-250-3
παλαγμοῖς αἵματος wie frg. 340
πρὶν ἂν παλαγμοῖς αἵματος χοιροκτόνου αὐτός σε (wahrscheinlich ist Ixion angeredet)
χράνῃ Ζεὺς
και ταστάξας χεροίν.
νεόθηλος, gebildet wie
εὔθηλος, im Sinne von
νεογλαγής, recens lactatus.
βοτοῦ, eines Ferkels. Man schlachtete ein junges vom Euter weggenommenes Ferkel und liefs das Blut aus der Wunde am Halse auf die Hände des Mörders herabfliefsen. Vgl. Einl. S. 17 N. 2, oben 283
und aufser dem eben angeführten Fragmente
Apoll. Rh. IV 704
:
πρῶτα μὲν ἀτρέπτοιο λυτήριον ἥ γε φόνοιο τειναμένη καθύπερθε συὸς τέκος, ἧς ἔτι μαζοὶ πλήμμυρον λοχίης ἐκ νηδύος, αἵματι χεῖρας τέγγεν, ἐπιτμήγουσα δέρην
.
- Da
παλαγμοὺς αἵματος καθαρσίου die nähere Ausführung zu
καθαιμάξωσι ist, so scheint ursprünglich die Stellung folgende gewesen zu sein:
ἔστ᾽ ἂν καθαιμάξωσι νεοθήλου βοτοῦ
σφαγαί
παλαγμοῖς αἵματος καθαρσίου.
Ubrigens ist
νεοθήλου dreisilbig zu lesen (zu
Ag. 1162
). Denn Äschylos bildet nirgends die Arsis des vierten und den fünften Fufs zusammen aus einem Worte von der Messung eines ionicus a min. (
Suppl. 336
ist
νεοδρέπτους gleichfalls dreisilbig, frg. 305 D.
διαπάλλει in
διαπαλεῖ zu verbessern, frg. 320
παρπαίων für
παραπαίων zu schreiben.)
mvp-comment-251-1
Wecklein 1888, p. 284
mvp-comment-251-2
Das Asyndeton, weil dieses gleichsam der Nachsatz zu dem Vor- hergehenden
ist:,,gut, wir sind längst u. s.
w. ,,An anderen Häusern sowohl mit Ferkelblut als mit fliefsendem Wasser." Aber die Trennung von
οἴκοισι und
βοτοῖσι ist unnatürlich. Vielleicht hat es ursprünglich
πρὸς ἄλλων ταῦτ᾽ ἀφιε ρώμεθα |
χοιροκτόνοις δρόσοισι καὶ
φυτοῖς
πόροις
geheilsen. Vgl. zu 238 f.
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16
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Wecklein 1888, p. 285
mvp-comment-252-2
ταύτην,
τὴν τοῦ μύσους Schol.
mvp-comment-253-1
Wecklein 1888, p. 285
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τάχα: zu 422.
mvp-comment-254-1
Wecklein 1888, p. 285
mvp-comment-254-2
ἱστορεῖς,
οἶσθα, wie
Ag.681
,
Pers. 457
κακῶς τὸ μέλλον ἱστορῶν
.
mvp-comment-255-1
Wecklein 1888, p. 285
mvp-comment-255-2
Τροίαν kann nicht richtig überliefert sein, da
Ιλίου πόλιν folgt. Meineke vermutet dafür
πρώην oder
πρῴαν, Dindorf
πρόσθεν.
ἄπολιν πόλιν: zu
Ag. 1137
. Der Schol. bemerkt:
διὰ τούτων φιλοποιεῖται τὴν θεόν.
mvp-comment-255-3
17
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Wecklein 1888, p. 285
mvp-comment-256-2
ποικίλοις (bunt), vgl.
τοῦ ποικίλματος
Cho. 1011
.
ἀγρεύ μασιν:
Cho. 490
f.
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Wecklein 1888, p. 285
mvp-comment-257-2
,,Das Gewand legte Zeugnis ab von dem Mord im Bade", weil es mit Blut gefärbt war.
Cho. 1008
.
mvp-comment-258-1
Wecklein 1888, p. 285
mvp-comment-258-2
ἀντικτόνοις
. .
πατρός: vgl.
Soph. El. 246
αντιφόνους δίκας und zu
Ag. 17
.
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18
mvp-comment-259-2
Wecklein 1888, p. 285
mvp-comment-259-3
κοινῇ μεταίτιος ähnlich wie
Prom. 325
μεθάρμοσαι νέους τρόπους
,
Hom.
Ξ 53
οὐδέ κεν ἄλλως Ζεὺς ..
παρατεκτήναιτο,
Eur. Iph. A. 343
μεταβαλὼν ἄλλους τρόπους.
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19
mvp-comment-260-2
Wecklein 1888, p. 285
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Cho. 270 ff.
wie 136. Vgl. Enn. Eum. frg. II nisi patrem materno sanguine exanclando ulciscerem.
ἀντίκεντρα
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20
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Wecklein 1888, p. 285
mvp-comment-261-2
δικαίως:
έρξα ergänzt sich aus dem vorhergehenden
ἔρξαιμι.
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Wecklein 1888, p. 285
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Wie ich auch immer durch dich
fabre, ich werde damit zufrieden sein. Vgl.
Soph. Ant. 634
ἢ σοὶ μὲν ἡμεῖς πανταχῇ δρῶντες φίλοι
;
Ai. 1369
ὡς ἂν ποήσῃς,
πανταχῇ χρηστός γ᾽ ἔσῃ,
Herod. IX 27
πάντῃ γὰρ τεταγμένοι πειρησόμεθα εἶναι χρηστοί
.
ἐν σοί: zu Cho.
το 769. Der Gedanke kehrt öfter wieder, z. B. Lykurg. g. Leokr. § 12
τὸ ἐν
Ἀρείω
πάγῳ συνέδριον,
σοῦτον διαφέρει τῶν ἄλλων δικαστηρίων,
ὥστε καὶ
παρ᾽
αὐτοῖς ὁμολογεῖσθαι τοῖς ἁλισκομένοις δικαίαν ποιεῖσθαι τὴν κρίσιν.
mvp-comment-263-1
Wecklein 1888, p. 286
mvp-comment-263-2
‚Wenn man glaubt, daſs diesen Fall zu entscheiden zu schwierig für Sterbliche sei, so steht es wahrhaftig auch mir (der Göttin) nicht zu" u. s. w.
mvp-comment-263-3
21
mvp-comment-264-1
Wecklein 1888, p. 286
mvp-comment-264-2
ὀξυμηνίτους δίκας, einen Rechtsstreit, in welchem sich die Gegner mit grimmigem Hasse (unversöhnlich) gegenüberstehen
(nicht ἐφ' αἷς ταχέως μηνίσουσιν Ερινύες nach der Erklärung des Schol.). Es bezeichnet
ὀξυμηνίτους den Gegensatz der
αἴδεσις (478), wie auf dem Areopag der Stein, auf welchem der Ankläger des Mörders stand,
λίθος ἀναιδείας hiefs. In dem betonten
φόνου liegt der Grund: mit Blutsachen kann sich die Göttin nicht befassen. Vgl.
Eur. Iph.T.381ff.
, 1207.
mvp-comment-265-1
22
mvp-comment-265-2
Wecklein 1888, p. 286
mvp-comment-265-3
Die selbständige Wendung nach
ἄλλως τε καὶ wie
Pers. 691
ἄλλως τε πάντως χοἱ κατὰ χθονὸς θεοὶ λαβεῖν ἀμείνους εἰσὶν ἢ μεθιέναι
,
Lys. 7, 6
πῶς ἂν δικαίως ὑπὲρ τῶν τῇ πόλει γεγενημένων συμφορῶν ἐγὼ νυνὶ δίκην διδοίην;
ἄλλως τε καὶ τοῦτο τὸ χωρίον ἄπρατον ἦν.
σὺ μὲν: dem entspricht
αὗται δὲ 479, denn der Gedanke ist:
Die Entscheidung zu Gunsten der einen oder anderen Partei ist um so schwieriger als einerseits du als gesühnter Schutzflehender zu meinem Tempel gekommen bist und, von mir nicht abgewiesen, ohne Anstofs mit der Bürgerschaft verkehren kannst, andrerseits die Erinyen nicht leicht abzuweisen sind und ihr Groll zu fürchten ist, wenn sie unterliegen."
κατηρτυκώς: Schol.
τέλειος τὴν
ἡλικίαν·
τοῦτο δὲ ἀπὸ τῶν ζῴων, genauer Hesych.
τέλειος·
κυρίως δὲ ἐπὶ τῶν ἀλόγων ζώων,
ὅταν ἐκβάλῃ πάντας τοὺς ὀδόντας, vgl.
Bekk. Anecd. p. 105, 25
κατηρτυκέναι ἐλέ γοντο οἱ μηκέτι βόλον (das Zahnschichten)
ἔχοντες ἵπποι.
Εὐριπίδης Alólo, also,,ausgewachsen“, hier ,,fertig mit der Sühnung, vollständig gereinigt". Vgl. auch
Eur. frg. 818
εἰ μὲν τόδ᾽ ἦμαρ πρῶτον ἦν κακουμένῳ καὶ μὴ μακρὰν δὴ διὰ πόνων ἐναυστόλουν, εἰκὸς σφαδάζειν ἦν ἂν
..
νῦν δ᾽ ἀμβλύς εἰμι καὶ κατηρτυκὼς κακῶν.
αν
mvp-comment-266-1
Wecklein 1888, p. 286
mvp-comment-266-2
Für
ἱκέτης ist wohl, wie Meineke verlangt,
ἵκτης zu schreiben, damit zwei Auflösungen vermieden werden.
mvp-comment-267-1
23
mvp-comment-267-2
Wecklein 1888, p. 286
mvp-comment-267-3
ὁμῶς bezieht sich auf die Hauptsache, welche in
ἄμομφον ὄντα liegt: in gleicher Weise kann, wenn ich mich deiner erbarme, die Gemeinde mit dir verkehren, ohne dafs du ihr Anstofs giebst. Vgl.
Suppl. 649
αἰδοῦνται δ᾽ ἱκέτας Διός
,
Hesych.
:
αιδέσασθαι· τὸν ἔνοχον ὄντα φόνῳ ἀκουσίῳ καὶ πεφυγαδευμένον ἐφ᾽ ὡρισμένῳ χρόνῳ, τού του τετελευτηκότος, ἐξιλᾶσθαι, ὡς εἰληφότα ἤδη τιμωρίαν
und zu
Eur. Iph. Τ. 949
.
mvp-comment-268-1
Wecklein 1888, p. 286
mvp-comment-268-2
ἔχουσι μοῖραν οὐκ
εὐπέμπε λον, diesen gebührt die Rücksicht,
dafs sie nicht leichthin weggewiesen werden.
mvp-comment-269-1
Wecklein 1888, p. 286
mvp-comment-269-2
τυχοῦσαι, als ob folgte
μηνίσειαν ἄν.
Ζη 95.
πράγματος νικηφόρου:
Soph. Trach. 186
σὺν κράτει νικηφόρῳ
.
mvp-comment-270-1
24
mvp-comment-270-2
Wecklein 1888, p. 286
mvp-comment-270-3
ιος .. πεσών, der giftige Schaum, der infolge ihres grimmigen Schnaubens zu Boden fällt. Vgl. 785 f.
--
αἰανής (gravis)
νόσος wie 943.
mvp-comment-271-1
Wecklein 1888, p. 287
mvp-comment-271-2
ἀμφότερα wie 800
μαρτύ ρια,
Suppl. 393
ἐγγύτατα
. Vgl. zu 488.
mvp-comment-272-1
25
mvp-comment-272-2
Wecklein 1888, p. 287
mvp-comment-272-3
δυσπόνητ': solcher Verse, die durch den Mangel der gewöhnlichen Cäsur in zwei Hälften zerfallen, giebt es wenige bei
Aschylos, die meisten, nämlich sieben, in den Persern. Doch ist hier die Lesart unsicher. Vgl.
Anbang.
δυσπόνητα
(ἐστὶν
ἀμηνίτως, es schwer ohne
dafs ich Groll ernte zu bewerkstelligen.
mvp-comment-272-4
26
mvp-comment-273-1
27
mvp-comment-273-2
Wecklein 1888, p. 287
mvp-comment-273-3
φανῶ wie
Hom.
Ο 26
εἰς ὅ κέ τοι φήνωσι θεοὶ κυδρὴν παράκοιτιν. Vgl.
εὐτρεπίσαι in dem zu 492 angef. Scholion.
ὁρκίων wie Ag. 1432
ὁρκίων ἐμῶν θέμιν.
αἰδουμένους wie 713
αἰδουμένους τὸν ὅρκον. Ich werde Richter bescheren, welche die Schwursatzung achten, die ich für alle Zeit geben werde.
mvp-comment-274-1
Wecklein 1888, p. 287
mvp-comment-274-2
μαρτύρια: der Tribrachys des dritten Fufses besteht manchmal aus den letzten Silben eines mehrsilbigen Wortes, nie aus einem einzigen dreisilbigen Worte.
mvp-comment-275-1
28
mvp-comment-275-2
Wecklein 1888, p. 287
mvp-comment-275-3
καλεῖσθε (wie
Pers. 690
ψυχαγωγοῖς ὀρθιάζοντες γόοις οἰκτρῶς καλεῖσθέ με
), weil
μαρτύρια s.
V. a.
μάρτυρας. Dieses hat vornehmlich Bezug auf Apollon.
ἀρωγὰ ὁρκώματα, eidlichen Beistand für die Sache, was besonders von den
μαρτύρια, den eidlichen Zeugenaussagen, gilt.
ὅρκωμα kommt noch 771, sonst nirgends vor und bedeutet ungefähr s. v. a.
πίστωμα (vgl. 214), da
ὁρκοῦν und
πιστοῦν sich nahe stehen.
--xxx
πε-
mvp-comment-276-1
Wecklein 1888, p. 287
mvp-comment-276-2
βέλτατα: dieselbe Form
Suppl. 1065
.
Ζυ ἀστῶν τὰ βέλτατα vgl.
Pers. 1
τάδε
,
Kallim. Hymn.
I 70
είλεο δ᾽ αἰζηῶν ὅ τι φέρτατον.
μηδὲν ὅρκων περῶντας (übertreten, verletzen), wie frg. 283
τῷ περῶντι τὴν θέμιν.
ρῶντας, als ob
τοὺς βελτάτους vorherginge.
ἄξω διαιρεῖν wie 633
ἐφήμενοι
διαιρείν,
Eur. Ion 1559
ἡμᾶς δὲ πέμπει τοὺς λόγους ὑμῖν φράσαι
.
Krüger I
$ 55, 3, 20
. Damit tritt Athena rechts ab, um in die Stadt zu gehen.
Schol.
:
ἡ μὲν ᾿Αθηνᾶ ἀπῆλθεν εὐτρεπίσαι δικα στάς, ὁ δὲ Ὀρέστης ἱκετεύων μένει, αἱ δὲ Ἐρινύες φρουροῦσιν αὐτόν. μέλος δὲ οἰκεῖον ᾄδουσι τῇ ἑαυτῶν προαιρέσει
.
mvp-comment-276-3
29
mvp-comment-277-1
Wecklein 1888, p. 287
mvp-comment-277-2
zweites Stasimon: Der Umsturz der alten Satzungen durch den Sieg des Muttermörders müfste schreckliche Zügellosigkeit und sittliche Verwilderung zur Folge haben, da man für Mord und blu- tige Mifshandlungen keinen Rächer mehr zu fürchten hätte. Furcht mufs herrschen; ohne Furcht kann kein Recht bestehen. Keine Gewaltherrschaft, aber auch keine Gesetzlosigkeit! Das Richtige liegt in der Mitte. Diese rechte Mitte hängt zusammen mit Gesundheit des Geistes, während Gottlosigkeit des Sinnes Übermut und damit Zuchtlosigkeit oder Gewaltherrschaft erzeugt (
ὕβρις φυτεύει τύραννον
Soph. Oed. T.873
). Drum übe man Recht, ehre die Eltern und achte das Gastrecht. Wem diese Rechtlichkeit aus innerer Überzeugung hervorgeht, der wird nicht unbeglückt sein; jedenfalls wird er nie ganz zu Grunde gehen. Für den Frevler aber wird über kurz oder lang die Stunde der Demütigung kommen; dann wird niemand sein Flehen erhören; die Gottheit wird sich vielmehr seines Untergangs freuen und sein früherer Glanz wird für alle Zeit verschollen und vergessen sein.
mvp-comment-278-1
30
mvp-comment-278-2
Wecklein 1888, p. 288
mvp-comment-278-3
καταστροφαὶ νέων θεσμίων, Umsturz der ausgeht von neuen Satzungen. Meineke vermutet
με ταστροφαί, Wechsel zu neuen Satzungen, wodurch die alten abgeschafft werden.
δίκα τε καὶ βλάβα d. h.
δίκη, die nicht
δίκη, sondern
βλάβη (Schädigung, Missethat) ist.
mvp-comment-279-1
Wecklein 1888, p. 288
mvp-comment-279-2
Alle Welt wird dieses Ereignis meiner Niederlage in leichter Weise an einander bringen
d. h. die Menschen werden es nicht schwer nehmen und sich kein Gewissen daraus machen, auf einander loszugehen. Vgl. Platon Staat p. 391
Ε μὴ ἡμῖν πολλὴν εὐχέρειαν ἐντίκτωσι τοῖς νέοις πονηρίας.
mvp-comment-280-1
Wecklein 1888, p. 288
mvp-comment-280-2
D. i. nach meiner Niederlage dürfen sich für die Zukunft Eltern gefafst machen auf viele handgreifliche Miſshandlungen von Seite der Kinder.
ἔτυμα
d.i. Wunden nicht im uneigentlichen, sondern im eigentlichen
Sinne.- δότρωτα πάθεα wie
θηλυκτόνῳ
Ἀρει
Prom. 886
φόνον δημόλευστον
Soph. Ant. 36
.
-
παι
mvp-comment-281-1
31
mvp-comment-281-2
Wecklein 1888, p. 288
mvp-comment-281-3
βροτοσκόπους: bisher achteten sie auf die Schuld der Menschen. -
μαινάδας, die Erinyen.
ἔπεισι κότος τις τῶνδ᾽ ἐργμάτων (nämlich
παιδοτρώτων παθέων).
mvp-comment-282-1
Wecklein 1888, p. 288
mvp-comment-282-2
Jede Todesart (jeden Mord) werde ich hingehen lassen.
mvp-comment-283-1
Wecklein 1888, p. 288
mvp-comment-283-2
Der eine wird da, der andere dort unter lauten Klagen über die von anderen erlittenen Unbilden Aufhören und Abnahme seiner Mühsale erkunden; aber nur mit unwirksamen Heilmitteln kann er, der arme, nichtig trösten.
Zu tov
πέλας κακά vgl.
Krüger I § 47, 5, 1
. I
τλάμων, der um Rat gefragte, der selbst von anderen zu leiden hat. Vgl. zu
Ag. 71
.
mvp-comment-284-1
Wecklein 1888, p. 289
mvp-comment-284-2
Zu
Ag. 1333
.
mvp-comment-285-1
Wecklein 1888, p. 289
mvp-comment-285-2
Es könnte
ταῦτα γάρ heissen.
ταῦτα ist von (
οἶκτον)
οἰκτί σαιτο abhängig.
νεοπαθής ist dreisilbig zu lesen: zu 453 und
Ag. 1162
.
mvp-comment-286-1
Wecklein 1888, p. 289
mvp-comment-286-2
πίτνει δόμος δίκας:
Cho. 643
δίκας ἐρείδεται πυθμήν
und oben zu 163.
mvp-comment-287-1
Wecklein 1888, p. 289
mvp-comment-287-2
Gar manchmal ist die Furcht wohlgethan.
Cho. 337
τί τῶνδ᾽ εὖς
mvp-comment-288-1
Wecklein 1888, p. 289
mvp-comment-288-2
φρενῶν ἐπίσκοπον, über den Sinn wachend (die Furcht mufs als Wächterin der Seele niedergesetzt bleiben).
mvp-comment-289-1
32
mvp-comment-289-2
Wecklein 1888, p. 289
mvp-comment-289-3
conducit rebus angustis coactum sapere (Hermann).
Ag.190
καὶ παρ᾽ ἄκοντας ἦλθε σωφρονεῖν.
mvp-comment-290-1
33
mvp-comment-290-2
Wecklein 1888, p. 289
mvp-comment-290-3
Vgl. 702
τίς γὰρ δεδοικὼς μηδὲν ἔνδικος βροτῶν;
mvp-comment-291-1
Wecklein 1888, p. 289
mvp-comment-291-2
ἢ πόλις βροτός τε (d. i.
εἴτε πόλις εἴτε ἰδιώτης) für
ἢ πόλις ἢ βροτός oder
πόλις τε βροτός τε wie
Hom. Β 289
ὥστε γὰρ ἢ παῖδες νεαροὶ χῆραί τε γυναῖκες ἀλλήλοισιν ὀδύρονται.
mvp-comment-292-1
34
mvp-comment-292-2
Wecklein 1888, p. 289
mvp-comment-292-3
Vgl. 699 ff.
ἀνάρχετος für
ἄναρκτος wie
ἀπεύχετος für
ἄπευκτος,
πανάρκετος und
ἀμάχετος bei
Aschylos,
ἀγάμετος bei Sophokles.
mvp-comment-292-4
35
mvp-comment-293-1
Wecklein 1888, p. 290
mvp-comment-293-2
μέσον, die Mitte zwischen zwei Extremen, das rechte Mafs (
μέτριον). Vgl. zu
Ag. 413
, Theogn. 335
μηδὲν ἄγαν σπεύδειν·
πάντων μέσ᾽ ἄριστα, Pind. Pyth.
ΧΙ 53
τῶν γὰρ ἂμ πόλιν εὑρίσκων τὰ μέσσα μάσσονι σὺν ὄλβῳ τεθαλότα
μέμφομ'
αἶσαν τυραννίδων,
Eur. Med. 125
τῶν γὰρ μετρίων πρῶτα μὲν εἰπεῖν τοὔνομα νικᾷ χρῆσθαί τε μακρῷ λῷστα βροτοῖσιν
.
—
ἄλλ᾽
ἄλλα
δ᾽ ἐφορεύει dient nur zur Hebung des Hauptgedankens wie 653
τὰ δ᾽ ἄλλα πάντ᾽ ἄνω τε καὶ κάτω στρέφων τίθησιν κτέ. Der Mitte verleiht Gott
gewifs immer den Vorzug, während er sonst das eine auf diese, das andere auf jene Weise ansieht, d. h. steht das günstige Urteil der Gottheit über irgend etwas fest, so ist dieses die rechte Mitte. Vgl. auch zu
Ag. 413
und über die Stellung von dé ebd. 744.
mvp-comment-294-1
Wecklein 1888, p. 290
mvp-comment-294-2
In
Ubereinstimmung damit steht der Satz, den ich ausspreche.
mvp-comment-295-1
Wecklein 1888, p. 290
mvp-comment-295-2
Der gleiche Gedanke wie
Ag. 755 ff.
τέκος
wie
τέκνον
Cho. 645
τεκνοῦσθαι, τίκτει
Ag.
751, 756.
mvp-comment-296-1
Wecklein 1888, p. 290
mvp-comment-296-2
ἐς τὸ πᾶν:
καθολικῶς Schol. Über die Stellung von
d
έ zu
Ag. 1084
.
mvp-comment-297-1
Wecklein 1888, p. 290
mvp-comment-297-2
βωμὸν Δίκας: zu 163.
mvp-comment-298-1
Wecklein 1888, p. 290
mvp-comment-298-2
λὰξ ἀτίσῃς d. i.
λακτίσας ἀτιμάσης, vgl.
Ag. 394
λακτίσαντι μέ γαν Δίκας βωμόν
.
mvp-comment-299-1
Wecklein 1888, p. 290
mvp-comment-299-2
Die Stunde der Entscheidung harrt.
mvp-comment-300-1
Wecklein 1888, p. 290
mvp-comment-300-2
πρὸς
τάδε, proinde. Vgl.
Pers. 173
προς τάδ᾽ ὡς οὕτως ἐχόν των.
Häufiger steht in diesem Sinne
πρὸς ταῦτα. Die drei Hauptgebote der griechischen Moral
,,ehre die Götter, verletze nicht das Gastrecht, ehre die Eltern" werden auch
Suppl. 709 ff.
ans Herz gelegt, wo es zuletzt heifst:
τὸ γὰρ τεκόντων σέβας,
τρίτον τόδ᾽ ἐν θεσμίοις Δίκας γέγραπται μεγιστοτίμου. Vgl. oben zu 270 f.
mvp-comment-301-1
Wecklein 1888, p. 290
mvp-comment-301-2
ξενοτίμους proleptisch wie
Soph. El. 242
γονέων ἐκτίμους
ἴσχουσα πτέρυγας
ὀξυτόνων γόων: man achte den Aufenthalt Fremder im Hause, indem man sie ehrt.
mvp-comment-301-3
36
mvp-comment-302-1
Wecklein 1888, p. 290
mvp-comment-302-2
Die
Form
αιδόμενος auch
Suppl. 367
.
τις wiederholt wie
Suppl. 58
εἰ δὲ κυρεῖ τις .. δοξάσει τις ἀκούειν. ἔστω
: zu
Cho. 136
.
mvp-comment-303-1
Wecklein 1888, p. 291
mvp-comment-303-2
ἀνάγκας ἄτερ verstärkt
ἑκών wie in den Wendungen
κατ'
αἶσαν οὐδ᾽ ὑπὲρ αἶσαν,
ἑκόντα κοὐκ ἄκοντα,
βίᾳ τε κοὐχ ἑκών,
πρὸς χάριν τε κου βίᾳ,
γνῶτα κοὐκ ἄγνωτα,
πολλάκις τε κοὐχ ἅπαξ,
πάλαι
κοὐ
νεωστί,
βαιοῦ κοὐχὶ μυρίου χρόνου u. a. Der Dichter schliefst damit die Scheinheiligkeit aus.
Hor. epist. I 16
oderunt peccare boni virtutis amore.
mvp-comment-304-1
37
mvp-comment-304-2
Wecklein 1888, p. 291
mvp-comment-304-3
τὸν ἀντίτολμον,
τὸν τὰ
ἐναν τία
τοῖς εἰρημένοις τολμῶντα. Im Folgenden ist an die Stelle des eigentlichen Ausdrucks ohne weiteres das Gleichnis gesetzt und deshalb auch das gesetzlose Handeln des Frevlers mit dem vom Schiffer entlehnten Ausdruck
ἄγοντα πολλὰ παντόφυρτα wie nachher (567) der Grund des Untergangs mit
ἕρμα δίκης bezeichnet:
,,von dem, der gegen diese Gebote (542 ff.) frevelt, behaupte ich, dafs er ein Schiffer, der vieles mit sich führt, was er widerrechtlich von allen Seiten zusammengerafft hat, mit der Zeit gezwungen die Segel streichen wird, wenn Sturmesnot erfafst die zerschellenden Segelstangen" d. h. ,,der Frevler, der rücksichtslos seine Begierde befriedigt, wird schon noch einmal durch Not gedemütigt werden."
βαρίβαν:
Bekk. Anekd. p. 84, 10
Σοφοκλῆς ἐν Ποιμέσι βαρίβαν λέγει τὸν ναύτην.
Βάρις (Schiff) kommt öfters in den Persern und Schutzfl. vor. Nach
Herod. II 96
ist das Wort ägyptisch, vgl.
Eur. Iph. A. 249
βαρβάρους βάριδας.
mvp-comment-305-1
Wecklein 1888, p. 291
mvp-comment-305-2
παντόφυρτα: Schol.
πάντοθεν συνηγμένα. Diese Bedeutung erfordert jedenfalls der Sinn; wahrscheinlich ist deshalb, wie Meineke vermutet,
παντόσυρτα zu schreiben. Vgl.
Eur. frg. 423
κτᾶσθε πλοῦτον πάντοθεν θηρώμενοι σύμμικτα μὴ δίκαια καὶ δίκαι᾽ ὁμοῦ. καθή σειν,
die Segel einziehen und ins Schiff legen, vgl.
Hom.
ι 72
ἱστία δέ σφιν τριχθά τε καὶ τετραχθὰ διέσχισε ὃς ἀνέμοιο.
καὶ τὰ μὲν ἐς νῆας κάθεμεν δείσαντες ὄλεθρον. Schol.
ἀντὶ τοῦ ταπεινωθήσεται. Durch
θραυομένας wird
πόνος näher bestimmt.
mvp-comment-305-3
38
mvp-comment-306-1
Wecklein 1888, p. 291
mvp-comment-306-2
Der Gedanke „und in seiner Bedrängnis findet der Gottlose kein Erbarmen bei der Gottheit" wird der vorhergehenden Allegorie entsprechend gegeben.
mvp-comment-307-1
Wecklein 1888, p. 291
mvp-comment-307-2
γελᾷ
κτέ: so wird die Vorstellung vom Neide der Gottheit, welche sich über den Untergang hohen Glückes freut, umgedeutet.
θερμῷ (verwegen, frech) wie
Sept. 590
ξυνεισβὰς πλοῖον εὐσεβὴς ἀνὴρ ναύταισι θερμοῖς
.
mvp-comment-308-1
Wecklein 1888, p. 291
mvp-comment-308-2
αὐχοῦντα, der sich dessen nie versah. Vgl.
Eur. Herakl. 931
οὐ γάρ ποτ' ηὔχει χεῖρας ἕξεσθαι
λαπαδνός, σέθεν und
Ag. 511
.
ἀλαπαδνός.
οὐδ᾽ ἄκραν: wie er sich nicht über der Höhe der Wogen halten kann, sondern versinkt. Vgl.
Eur. frg. 232
οὐ γὰρ ὑπερθεῖν κύματος ἄκραν δυνάμεσθ' ἔτι γὰρ θάλλει πενία, κακὸν ἔχθιστον, φεύγει δ᾽ ὄλβος
, Theogn. 619
πόλλ᾽ ἐν ἀμηχανίῃσι κυλίνδομαι ἀχνύμενος
κηρ·
ἄκρην γὰρ πενίης οὐχ ὑπερεδράμομεν.
mvp-comment-308-3
39
mvp-comment-309-1
Wecklein 1888, p. 292
mvp-comment-309-2
δι' αἰῶνος wie
Ag. 559
.
mvp-comment-310-1
40
mvp-comment-310-2
Wecklein 1888, p. 292
mvp-comment-310-3
ἕρματι, Schol.
τῷ βράχει, verborgene Klippen und Sandbänke.
Ag. 994
.
mvp-comment-311-1
41
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Wecklein 1888, p. 292
mvp-comment-311-3
Vgl. das Homerische
οἴχετ' ἄιστος ἄπυστος.
mvp-comment-312-1
Wecklein 1888, p. 292
mvp-comment-312-2
viertes Epeisodion: Vor dem neu eingesetzten Gerichtshof, dem Athena als
ἡγεμών und
εἰσαγωγεύς vorsteht (583), bringen die Erinyen ihre Anklage vor, Apollon legt Zeugnis ab und tritt den Erinyen als Vertreter der Sache des Orestes, die zugleich seine eigene ist, entgegen. Darauf fällen die Areopagiten das Urteil. Athena tritt rechts auf. Ein Herold und ein Trompetenbläser schreiten voraus, Bürger von Athen folgen ihr.
κήρυσσε scil.
σίγα (
Eur. Phoen. 1224
σίγα κηρύξαι στρατῷ
). Der
Schol.
:
ὅρα πῶς τὰ νέων ἔθη ἀναχρονίζει. ἃ γὰρ νῦν γίνε ται, ταῦτα τὴν ᾿Αθηνῶν εἰσήγαγε λέγουσαν. ἐχρῶντο γὰρ τῇ σάλ πιγγι ἀνείργειν τὸ πλῆθος θέλοντες
.
στρατόν: natürlich ist das Volk nur gedacht.
mvp-comment-313-1
42
mvp-comment-313-2
Wecklein 1888, p. 292
mvp-comment-313-3
εἰς οὐρανόν, vgl.
Phot. p. 361, 12
:
οὐρανιζέτω, πρὸς τὸν οὐρανὸν διικνείσθω· Αἰσχύλος
,
Pers. 575
ἀμβόασον οὐράνι᾽ ἄχη
.
—
διάτορος von dem durchdringenden Tone der schmetternden Trompete.
Soph. Ai. 17
ὡς εὐμαθές σου .. φώνημ' ἀκούω καὶ ξυναρπάζω φρενὶ χαλκοστόμου κώδωνος ὡς Τυρσηνικῆς
. Die Tyrrhener galten als Erfinder der Trompete. Vgl. auch
Eur. Phoen. 1377
Τυρσηνικῆς σάλπιγγος
und dazu
Schol.
:
ἐπὶ τῶν ἑπτὰ ἐπὶ Θήβας οὔπω ἐχρῶντο τῇ σάλπιγγι οἱ Ελληνες, ἀλλ' οὐδ᾽ ἐπὶ τοῦ Τρωϊκού πολέμου. Ὅμηρος γοῦν αὐτὸς μὲν οἶδε τὴν σάλπιγγα (Σ
219),
οὐ ποιεῖ δὲ χρωμένους σάλπιγγι τοὺς ἥρωας κτέ.
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Wecklein 1888, p. 292
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πληρουμένου ..
βουλευτηρίου, während das Richterkollegium sich sammelt und vollzählig wird. Vgl.
Aristoph. Ekkl. 83
πληρουμένης
.
τῆς ἐκκλησίας,
Eur.
Or. 884
ἐπεὶ δὲ πλήρης ἐγένετ᾽ Αργείων ὄχλος.
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Wecklein 1888, p. 292
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αἰανή, διηνεκή Schol., verschieden von dem 419, 482 vorkommenden
αἰανής. Vgl.
αἰανῶς 675. Auch in einer Inschrift von Korkyra, welche Bruchstücke von Trimetern enthält (N. Rhein. Mus. Bd. 18, 1863 S. 554), findet sich
sis
τὸν αἰανῆ χρόνον.
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43
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Wecklein 1888, p. 293
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τούσδε, die Areopagiten.
διαγνωσθῇ wie 712. Nach diesem Vers erwartet man einen Heroldsruf wie
σίγα πᾶς ἔστω λεώς (
Eur. Hek. 532
), einen Trompetenstofs, dann von Seite der Athena die Verkündigung des
θεσμός d. h. die Stiftung des Blutgerichts (vgl. 617) mit der Bestimmung, dafs es auf dem "
Ἄρειος πάγος seinen Sitz haben soll. Dieser Teil fehlt und dafür ist an ungeeigneter Stelle die Partie 684-713 mit dem einleitenden V. 681 interpoliert worden. Dem ursprünglichen
Deouós könnten sehr gut die V. 684 f. und 707-709 angehört haben.
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Wecklein 1888, p. 293
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Apollon erscheint (von der linken Seite) und wird von den Erinyen (dem Koryphaios) mit heftigen Worten empfangen.
—
ὧν ἔχεις αὐτὸς (für dich allein,
ungestort von anderen)
κράτει
(mafse dir nicht Fremdes an), eine Mahnung ähnlich wie
τὰ σαυτοῦ πρᾶττε.
Theokr. XV 90
πασάμενος ἐπίτασσε,
Soph. Oed. K. 839
μὴ ἐπίτασσ᾽ μὴ κρατεῖς.
ΟΙ α
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Wecklein 1888, p. 293
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καὶ μαρτυρήσων καὶ ξυνδικήσων (582).
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Wecklein 1888, p. 293
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δόμων ἐμῶν ἐφέστιος d. i. er hat sich in den Schutz meines Tempels begeben.
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Wecklein 1888, p. 293
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Schol.
σύνδικοι λέγονται οἷς ἴσον μέτεστιν ἐν τῇ δίκῃ τῆς αἰτίας. Daher
αὐτός.
Eur. El. 1266
Λοξίας γὰρ αἰτίαν εἰς
αὑτὸν
οἴσει,
μητέρος χρήσας φόνον.
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Wecklein 1888, p. 293
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εἰσάγειν wird gesagt von dem Vorstand des Gerichtshofs, wenn er nach der
ἀνάκρισις (zu 400) die Sache den Richtern vorlegt.
Demosth. 21, 47
οἱ θεσμοθέ ται εἰσαγόντων (τὴν γραφὴν εἰς τὴν ἡλιαίαν. ὅπως
..
δίκην d. i. entscheide endgültig die Sache nach bestem Wissen. Vgl. 642.
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46
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Wecklein 1888, p. 293
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ὑμῶν, zu den Erinyen.
ἐξ ἀρχῆς, vgl.
Lys. 12, 3
πειράσομαι ὑμᾶς ἐξ ἀρχῆς ὡς ἂν δύνωμαι
δι'
ἐλαχίστων διδάξαι.
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47
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Wecklein 1888, p. 293
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Es sind unser zwar viele, aber jede wird sich kurz fassen." Daraus geht hervor, dafs die einzelnen Mitglieder des Chors sprechen, und so ergeben sich hier wie
Ag. 1347-70
zwölf Chorpersonen.
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Wecklein 1888, p. 293
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D. i.
ἀμείβου τιθεὶς ἐν μέρει ἔπος πρὸς ἔπος.
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Wecklein 1888, p. 293
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D. i. mit diesem Zugeständ-
nis ist deine Sache schon fast verloren. Schol.
ἡ μεταφορὰ δέ ἐστιν ἀπὸ τῶν παλαιόντων,
οἳ ἐπὶ τοῖς τρισὶ πτώμασιν ὁρίζουσι τὴν ἧτταν. Vgl. zu
Ag. 181
,
Hom.
Ψ 733
και νύ κε τὸ τρίτον αὖτις ἀναΐξαντε πάλαιον κτέ,
Soph. frg. 678
τίν οὐ παλαίουσ᾽ ἐς τρὶς ἐκβάλλει θεῶν
;
Plat. Phaedr. p. 256
Β τῶν τριῶν παλαισμάτων τῶν ὡς ἀληθῶς Ὀλυμπιακῶν ἓν νενικήκασιν
,
Anthol.
ΙΙ 1, 11
ἀνστὰς δ᾽ ἐν μέσσοισιν ἀνέκραγεν·
οὐχὶ τρί᾽ ἐστίν·
ἓν κείμαι,
λοιπὸν τἄλλα μέ τις βαλέτω.
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Wecklein 1888, p. 294
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οὐ κειμένῳ πω,
οὔπω κει μένῳ. Vgl.
Prom. 527
.
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51
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Wecklein 1888, p. 294
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Der Text kann kaum in OrdMan erwartet
ξιφουλ nung sein.
κὸν χεῖρα πρὸς δέρῃ βαλών oder
ξιφουλκῷ προσβολή (Hinschlagen)
δέρην τεμών. Das letztere ist wahrscheinlicher.
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Wecklein 1888, p. 294
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δεῦρο αἰεί (huc usque) wie
Eur. Phoen. 1209
δεῦρ᾽ ἀεὶ γὰρ εὐτυχεῖς, Οr.
1663
δεῦρ᾽ ἀεὶ διήνυσε,
Med. 670
ἄπαις γὰρ δεῦρ᾽ ἀεὶ τείνεις βίον
,
Aristoph. Lys. 1135
δεῦρ᾽ ἀεὶ περαίνεται. τὴν τύχην
, dafs es so gekommen ist.
φομαι: zu 1020.
οὐ μέμ-
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Wecklein 1888, p. 294
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πέπισθι: diese Form findet sich nur hier. Vgl.
ἐπέπιθμεν,
οἶδα ἴσθι,
δέδοικα δέδιχθι.
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Wecklein 1888, p. 294
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προσβολάς, Flecken von den
μιάσματα, die an sie hingekommen. Vgl.
Ag. 401
.
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Wecklein 1888, p. 294
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Schol.
:
πανούργως φασί· μὴ ἡμᾶς δίδασκε, ἀλλὰ τοὺς δικαστάς
.
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Wecklein 1888, p. 294
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In Agamemnon hat sie sowohl ihren Gatten als meinen Vater getätet (
ἐμὲ κἀκεῖνον ἠδίκησεν).
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Wecklein 1888, p. 294
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Zum Lohn dafür hat sie, während du noch lebst, deine Schuld also noch nicht durch Tod gebüfst hast, durch ihr blutiges Ende ihre Schuld gesühnt.
σὺ μὲν ζῆς ist dem Gedanken nach untergeordnet.
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Wecklein 1888, p. 294
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Wie ich, lebte auch sie einmal, war also auch ihre Schuld ungesühnt. Warum hast du es mit ihr nicht so gehalten wie mit mir? Dir verdankt man es nicht, dafs ihre Schuld gesühnt ist. Vgl. 219 ff.
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Wecklein 1888, p. 294
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Vgl. 212.
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Wecklein 1888, p. 294
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ἐντὸς ζώνης:
Cho.990
τέκνων ἤνεγχ᾽ ὑπὸ ζώνην βάρος
.
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Wecklein 1888, p. 295
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ἐξηγοῦ κτέ. steht als Erläuterung zu
μαρτύρησον. Man darf also nicht mit O. Müller (Eumen. S.162.) aus
ἐξηγοῦ schliefsen, dafs der Dichter dem Apollon das Amt eines
ἐξηγητής (
τῶν πατρίων,
τῶν ἱερῶν καὶ ὁσίων) gegeben habe.
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Wecklein 1888, p. 295
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δοκῶ scil.
δρᾶσαι. Vgl. 471.
δρᾶσαι τόδ'
αἷμα wie
Eur. Or. 406
ὁ συνδρῶν αἷμα καὶ μητρὸς φόνον
, 284
εἴργασται δ᾽ ἐμοὶ μητρώον αἷμα, 1139
κακῆς γυναικὸς αἷμ᾽ ἐπράξαμεν.
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Wecklein 1888, p. 295
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λέγω ..
δικαίως: aufgefordert zu sagen, ob mit Recht oder Unrecht, erkläre ich: mit Recht. Vgl. Enn. Eum. frg. III Id ego aecum fecisse expedibo atque eloquar.
τόνδε ..
Θεσμόν: der Rat ist die grofse Stiftung der Göttin. - Als Seher bin ich untrüglich. Vgl.
Cho. 557
μάντις ἀψευδὴς τὸ πρίν
. Diese Beteuerung vertritt gleichsam den Zeugeneid.
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Wecklein 1888, p. 295
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Also stammt auch der Bescheid, den ich dem Orestes gegeben habe, von Zeus.
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Wecklein 1888, p. 295
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τὸ δίκαιον τοῦτο, diese Erklärung, dafs es
δικαίως geschehen, diese Rechtfertigung.
Ζη μαθεῖν gehört auch
πιφαύσκω ὄμμε. - Über die Stellung von
δέ zu
Ag. 744
. Die epische (
Hom.
Λ 781
κελεύων ὄμμ᾽ ἅμ᾽ ἕπεσθαι) und lyrische Form vuus findet sich auch
Soph. Ant. 846
in einer melischen Partie. Vgl.
ἄμμι
Sept. 141
.
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Wecklein 1888, p. 295
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Nach dem Gesetz, auf welches ihr beeidigt seid, müfst ihr ihn als Mörder verurteilen; der Umstand aber, dafs er in meinem Auftrag d. h. im Auftrage des Zeus gehandelt hat, nimmt alle moralische Schuld von ihm.
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Wecklein 1888, p. 295
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ὡς λέγεις σύ, wie du sagen willst d. i. wenn ich deine Worte recht verstehe.
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Wecklein 1888, p. 295
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Der Spruch konnte nur lauten
τὸν πατρὸς φόνον πρᾶξαι. Mit
πράξαντα . .
νέμειν hebt sie das Widerrechtliche hervor.
μητρὸς τιμὰς νέμειν wie
Soph. Trach. 56
εἰ πατρὸς νέμοι τιν᾽ ὤραν.
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Wecklein 1888, p. 295
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ἄνδρα . .
θανεῖν: das durch
ταὐτόν ἐστι geforderte
καὶ γυναῖκα ergänzt sich von selbst.
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Wecklein 1888, p. 295
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διοσδότοις σκήπτροισι nach
Hom. B 100 ff.
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Wecklein 1888, p. 296
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Cho. 344
f. Nicht auf ehrenvolle Weise wurde er durch ein Weib getötet, etwa in der Schlacht durch die Pfeile einer Amazone, sondern auf ganz niederträchtige Art, die du vernehmen sollst.
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Wecklein 1888, p. 296
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ἐφήμενοι διαιρεῖν: zu 491.
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Wecklein 1888, p. 296
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Hesych.
ἐμπολῇ·
περιέρ χεται,
πραγματεύεται.
Soph. Ai. 978
ἆρ᾽ ἠμπόληκας
;
(s. v. a.
πέπραγας). Schol.
πλεῖστα ηὐτυχηκότα, rebus plerisque bene gestis (Stanley). Vgl.
Anbang. – Zu
εὔφροσιν vermifst man ein Substantiv wie
λόγοις (gemeint ist die Begrüfsung
Ag. 846
f.), zu
δροίτῃ περῶντι λουτρά fehlt das Verbum. Es könnte etwa geheifsen haben:
λόγοις ὀρέξουσ᾽
ὠλένην
ἐχρίμπτετο, so dafs
δροίτῃ
von
ἐχρίμπτετο (sie stand an der Badewanne),
περῶντι λουτρά
von
ὀρέξουσ᾽
ὠλένην (scheinbar um ihm den Arm zu reichen, wenn er aus dem Bade stiege) abhängig wäre.
ἐπὶ τέρματι, am
Ende.
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Wecklein 1888, p. 296
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περεσκήνωσεν: zu
Ag. 1144
.
ἀτέρμονι wie
Ag. 1381
ἄπειρον ἀμφίβληστρον
.
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Wecklein 1888, p. 296
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δηχθῇ:
Hom.
E 493
ὣς φάτο Σαρπηδών,
δάκε δὲ φρένας Ἕκτορι μύθος,
Soph. Phil. 1358
οὐ γάρ με τἄλγος τῶν παρελθόντων δάκνει
u.
ϋ.