Eumenides. Aeschylus. Theodore Alois Buckley (Translator). London. 1849.
Sponsored by Perseus Project, Tufts University.
Funding provided by Volunteer.
Eumenides. Aeschylus. Theodore Alois Buckley (Translator). London. 1849.
Sponsored by Perseus Project, Tufts University.
Funding provided by Volunteer.
The Eumenides (OCR draft) (English) (The Eumenides. Theodore Alois Buckley, 1849.)
Provisional text from uncorrected OCR; expect errors.
No corresponding passage available
529. παντὶ μέσῳ , ever to the mean god gives success: a common Greek maxim: so Ag. 378 ἔστω δ᾽ ἀπήμαντον ὥστ᾽ ἀπαρκεῖν, ib. 466 τὸ δ᾽ ὑπερκόπως εὖ κλύειν βαρὺ κρίνω δ᾽ ἄφθονον ὄλβον, etc., the idea being that excess was dangerous: so Eur. Fr. 80 τὰ μείζω τῶν μέσων τίκτει νόσους.
mvp-comment-380-1
ἑκὼν δ᾽ ἀνάγκας ἄτερ: Libri
mvp-comment-173-1
ἐκών] The doctrine of voluntary justice, i.e. acting from a sense of right and not merely through fear of punishment, a very advanced principle of morality, was enunciated by Simonides quoted by Plato,
Protag. p. 345 D
. See also
Resp. 11. p. 360 c
mvp-comment-215-1 ὁ χωρὶς ἀνάγκης δίκαιος ὤν.
mvp-comment-277-1 Wecklein 1888, p. 287
mvp-comment-277-2 zweites Stasimon: Der Umsturz der alten Satzungen durch den Sieg des Muttermörders müfste schreckliche Zügellosigkeit und sittliche Verwilderung zur Folge haben, da man für Mord und blu- tige Mifshandlungen keinen Rächer mehr zu fürchten hätte. Furcht mufs herrschen; ohne Furcht kann kein Recht bestehen. Keine Gewaltherrschaft, aber auch keine Gesetzlosigkeit! Das Richtige liegt in der Mitte. Diese rechte Mitte hängt zusammen mit Gesundheit des Geistes, während Gottlosigkeit des Sinnes Übermut und damit Zuchtlosigkeit oder Gewaltherrschaft erzeugt ( ὕβρις φυτεύει τύραννον Soph. Oed. T.873 ). Drum übe man Recht, ehre die Eltern und achte das Gastrecht. Wem diese Rechtlichkeit aus innerer Überzeugung hervorgeht, der wird nicht unbeglückt sein; jedenfalls wird er nie ganz zu Grunde gehen. Für den Frevler aber wird über kurz oder lang die Stunde der Demütigung kommen; dann wird niemand sein Flehen erhören; die Gottheit wird sich vielmehr seines Untergangs freuen und sein früherer Glanz wird für alle Zeit verschollen und vergessen sein.
mvp-comment-303-1 Wecklein 1888, p. 291
mvp-comment-303-2 ἀνάγκας ἄτερ verstärkt ἑκών wie in den Wendungen κατ' αἶσαν οὐδ᾽ ὑπὲρ αἶσαν, ἑκόντα κοὐκ ἄκοντα, βίᾳ τε κοὐχ ἑκών, πρὸς χάριν τε κου βίᾳ, γνῶτα κοὐκ ἄγνωτα, πολλάκις τε κοὐχ ἅπαξ, πάλαι κοὐ νεωστί, βαιοῦ κοὐχὶ μυρίου χρόνου u. a. Der Dichter schliefst damit die Scheinheiligkeit aus. Hor. epist. I 16 oderunt peccare boni virtutis amore.