270-378.
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erstes Epeisodion. Für die tragische Entwicklung wird in der Schilderung der siegreichen Einnahme Trojas der Schein des Glückes gegeben. Der Chorführer schickt, bevor er seine Bitte anbringt, einen Ausdruck seiner Ergebenheit und Huldigung voraus:
,,ich bin unterthänig und wenn du meinen Wunsch erfüllest, bin ich dir dankbar (
εὔφρων 275); wenn nicht, verarge ich (
φθόνος ἐστί,
νεμεσῶ) es dir
nicht." Grofs ist der Kontrast dem
Schluſs der Handlung gegenüber, wo der Chor derselben Fürstin drohend gegenüber steht.
367-378.
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Die Anapäste des Chorführers schliefsen das Epeisodion mit dem versprochenen (329, 365) Dankgebete ab.
368.
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370.
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στεγανὸν (deckend, von allen Seiten umfassend)
δίκτυον: diese Form der anapästischen Dipodie
CUN-GO ist selten. Vgl. 788,
Eum. 307
,
Suppl. 5
.
371.
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ὑπερτελέσαι, darüber hinwegspringen. Vgl.
έκπηδήματος 1375.
372-373.
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δουλείας, weil sie im Netz gefangen sind.
ἄτην πανάλωτον ist nähere Bestimmung zu
μέγα δ.
γάγγαμον: das
groſse Fanggarn der Gefangenschaft wird zu einem alle erfassenden Verderben. Hom.
Ε 487
μή πως,
ὡς ἀψῖσι λίνου ἁλόντε πανάγρου,
ἀνδράσι
δυσμενέεσσιν
ἕλωρ καὶ κύρμα γένησθε.
374.
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Hom.
N 624
Ζηνός..
μῆνιν ξεινίου,
ὅς τέ ποτ᾽
ὄμμι
διαφθέρσει πόλιν αἰπήν.
375.
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ἐπ᾿ ᾿Αλεξάνδρῳ
τείνοντα (dem
πράξαντα untergeordnet)
π.
τόξον darf nicht in dem Sinne genommen werden, als habe Zeus in eigener Person den Paris vernichtet, sondern steht nur bildlich etwa für
ὑστερόποινον (58).
Cho. 381
Ζεῦ Ζεῦ,
κάτωθεν ἰάλλων ὑστερόποινον ἄταν κτέ. Zeus wartete den rechten Augenblick ab (vgl.
Soph. Phil. 195
καὶ νῦν ἃ
πονεῖ, nämlich Philoktetes,
δίχα κηδεμόνων οὐκ ἔσθ᾽ ὡς οὐ θεῶν του μελέτῃ τοῦ μὴ πρότερον τόνδ᾽ ἐπὶ Τροία τεῖναι τὰ θεῶν ἀμάχητα βέλη,
πρὶν ὅδ᾽ ἐξήκοι χρόνος,
ᾧ λέγεται
χρῆναί σφ᾽
ὑπὸ τῶνδε δαμῆναι. Der Bogen des Philoktet hat den Paris erlegt) und sein Pfeil traf sicher, nicht ins Blaue.
ὅπως, wie.
–
ὑπὲρ ἄστρων nach dem sprichwörtlichen
εἰς
οὐρανὸν τοξεύειν, welches gesagt wird
ἐπὶ τῶν διακενῆς πονούντων (Zenob. III 46). Ein bildlicher Ausdruck, der nicht weiter ausgedeutet werden darf.
378.
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ἠλίθιον proleptisch.
Gewöhnlich ist der vorletzte Fufs des Parömiakos ein reiner Anapäst; wie hier, steht dafür ein Spondeus auch
Suppl. 8
ψήφῳ πόλεως
γνωσθείσαι.
379-480.
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erstes Stasimon. Die rhythmischen Ephymnien, bestehend in der dreimaligen Wiederkehr des gleichen Versmafses am Schlusse der drei Strophen und Antistrophen, lassen vermuten, daſs die drei Strophenpaare von den drei
στοίχοι des Chors, die Ephymnien von dem Gesamtchore vorgetragen wurden. Eine ähnliche Form hat das Segensgebet
Suppl. 638 ff.
Die sittlichen Erwägungen, welche der Fall Trojas in Bezug auf die Besiegten und die Sieger erweckt (zu 413), werden
mit, dafs Zeus getroffen, darf man wohl
sagen" das Vorhergehende angeschlossen.
an
380-381.
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„So viel
lässt sich
jeden-
falls feststellen: es ist ihm (dem Alexandros) ergangen entsprechend seinen Thaten." Der Grundsatz göttlicher Gerechtigkeit
εἰ
δείν᾽
ἔδρασας,
δεινὰ καὶ παθεῖν σὲ
δεὶ (Soph. frg. 11) hat sich an ihm erfüllt. Vgl.
παθεῖν τὸν ἔρξαντα·
θέσμιον γάρ 1563,
δράσαντι παθεῖν τριγέρων
μύθος
τάδε
φωνεί
Cho. 312
.
τὶς (gar mancher, vgl. 456): Man braucht nicht anzunehmen, dafs der Dichter an eine bestimmte Persönlichkeit gedacht habe.
382.
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(
οὐκ)
ἀξιοῦσθαι d. i. es vertrage sich nicht mit der Würde der Gottheit.
μέλειν persönlich wie Soph.
El. 342, Eur. Herc. 773
θεοὶ τῶν ἀδίκων μέλουσι καὶ τῶν ὁσίων ἐπάειν.
383-384.
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ἀθίκτων: Soph. Oed.
T. 891
τῶν ἀθίκτων ἕξεται ματάζων. Das Heilige, das nicht angetastet werden darf, sind die sittlichen Grundsätze, die,,ungeschriebenen Gesetze" (
Soph. Ant. 454
).
γάνος, Schmuck (584) wie
Cho. 634
θεοστυγήτῳ
δ᾽ ἄγει βροτῶν ἀτιμωθὲν
οἶχεται
γάνος. Dieses steht zu
πατοὶτο in scharfem Gegensatz: Der Schmuck, der in Ehren gehalten werden sollte, wird mit
Füfsen getreten.