379-480.
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erstes Stasimon. Die rhythmischen Ephymnien, bestehend in der dreimaligen Wiederkehr des gleichen Versmafses am Schlusse der drei Strophen und Antistrophen, lassen vermuten, daſs die drei Strophenpaare von den drei
στοίχοι des Chors, die Ephymnien von dem Gesamtchore vorgetragen wurden. Eine ähnliche Form hat das Segensgebet
Suppl. 638 ff.
Die sittlichen Erwägungen, welche der Fall Trojas in Bezug auf die Besiegten und die Sieger erweckt (zu 413), werden
mit, dafs Zeus getroffen, darf man wohl
sagen" das Vorhergehende angeschlossen.
an
418.
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τόδ': zu 215.
δόμων προφῆται sind (nach der Erklärung von Bamberger Philol. VII S. 151 und H. L. Ahrens Philol. Suppl. I S. 520) Leute welche die Verhältnisse des Hauses kennen und deuten. Diesen wird die Schilderung der Vorgänge im Inneren des Palastes, die der Chor nicht kennen kann, in den Mund gelegt.
420.
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Wie unter
λέχος das jetzt verlassene Ehebett des Menelaos und der Helena zu verstehen ist, so bezeichnet
στίβοι φιλάνορες das frühere
ξυνελθεῖν τὸ λέχος (
Soph. Ai. 491
) von Seite der Helena.
421-422.
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,, Man kann das verschmähte (und doch) nicht
schmähende Stillschweigen der in schmerzlichsten Gefühlen einsam für sich Dasitzenden sehen.“
ἀτίμους ἀλοιδόρους
νοη der Person des Schweigenden übertragen.
ἀφημένων (von Menelaos, der Plural generell) wie Hom.
O 106
ὃ δ᾽ ἀφήμενος οὐκ ἀλεγίζει οὐδ᾽
ὄθεται.
423-424.
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φάσμα δόξει ἀνάσσειν: das Fut. von
δόξει bezieht sich auf
φάσμα: den (stumm und regungslos dasitzenden) Herrscher des Hauses wird man nicht für einen machtvollen Herrscher
(
ἶφι ἀνάσσειν), sondern für ein Schattenbild halten.
425.
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κολοσσών, Bildsäulen. Vgl. Herod. II 130, Theokr. 22, 47.
427-428.
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ἀχηνίαις:
ἀπορίαις Schol., vgl.
Cho. 300
χρημάτων ἀχηνία, Aristoph. frg. 91
νόσῳ βιασθεὶς ἢ φίλων
ἀχηνία. Weil seine Augen die schöne Helena nicht mehr sehen, ist ihm alle Liebeslust verschwunden.
429.
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πειθήμονες aktiv (,, überredend") wie Tryphiod. 455.
431.
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Umsonst dürfte einer nach schönen Traumbildern greifen: er wacht auf und entschwunden ist, was er in der Hand zu haben glaubte. Hom.
Ψ 99
ὠρέξατο χερσὶ
φίλησιν
οὐδ᾽ ἔλαβεν (Achilleus das Schattenbild des Patroklos, welches ihm im Traume erschienen), X 199
ὡς δ᾽ ἐν ὀνείρῳ οὐ δύναται φεύγοντα διώκειν. Das Asyndeton bei der Erklärung. -
διὰ χερῶν gehört
τα παραλλάξασα.
–
οὐ μεθύστερον (illico) wird erläutert durch
πτεροῖς κελεύθων (die Fittiche des Traumes begleiten die Pfade des Schlafes d. i. mit dem Schlafe entschwindet auch der Traum).
435.
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οἴκους ἐφεστίους wie 842,
Sept. 73
δόμους ἐφεστίους von dem Inneren des Hauses.
436.
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437-438.
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Durchweg ist bei denen, welche von hellenischen Landen zusammen aufgebrochen sind, herzverzehrende Trauer des Hauses eines jeden sichtbar
d.h. in jedem Hause derer die nach Troja gezogen sind sieht man die Zeichen tiefer Trauer.
ὁ
δὲ
ἀντὶ τοῦ γάρ merken die Schol. gewöhnlich in solchen Fällen (z. B.
Cho. 238
) an, wo die Erklärung in Form einer neuen Angabe gebracht wird.
Ἕλλανος
αἴας wie 1253
Ἕλληνα φάτιν, Eur. Iph.
Τ. 341
Ἕλληνος ἐκ γῆς, 495
πατρίδος
Ἕλληνος.
πένθεια τηξικάρδιος in Gegensatz zu den Sehnsuchtsschmerzen. Hom.
τ 263
μηδέ τι θυμὸν τῆκε,
πόσιν γοόωσα, Eur. frg. 900
τήκω τάλαιναν καρδίαν
ὀρρωδία, Cic. Tusc. IV § 36 tabificae mentis perturbationes.