270-378.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg005-wecklein1888-com-ger1-158
erstes Epeisodion. Für die tragische Entwicklung wird in der Schilderung der siegreichen Einnahme Trojas der Schein des Glückes gegeben. Der Chorführer schickt, bevor er seine Bitte anbringt, einen Ausdruck seiner Ergebenheit und Huldigung voraus:
,,ich bin unterthänig und wenn du meinen Wunsch erfüllest, bin ich dir dankbar (
εὔφρων 275); wenn nicht, verarge ich (
φθόνος ἐστί,
νεμεσῶ) es dir
nicht." Grofs ist der Kontrast dem
Schluſs der Handlung gegenüber, wo der Chor derselben Fürstin drohend gegenüber steht.
354-355.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg005-wecklein1888-com-ger1-208
πορθεῖν ἃ μὴ χρή
d. i. die Tempel plündern, vgl.
Soph. Phil. 1440
τοῦτο δ᾽ ἐννοεῖθ᾽,
ὅταν πορθῆτε
γαίαν,
εὐσεβεῖν τὰ πρὸς θεούς.
νικωμένους nach
στρατῷ: zu 199.
νοστίμου σωτηρίας wie
Pers. 799
. Vgl.
Cho. 509
τῆς ἀνοιμώκτου τύχης.
357-358.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg005-wecklein1888-com-ger1-209
Wenn ohne Frevel gegen die Götter das Heer abziehen sollte, dann dürfte ihnen die Rückkehr in die Heimat zu teil werden. Der andere Schenkel des Doppellaufs (von der
νύσσα zur
ἄφεσις) von der Heimfahrt. Vgl.
Sept. 600
τείνουσι καμπὴν τὴν μακρὰν πάλιν μολεῖν.
359-360.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg005-wecklein1888-com-ger1-210
Bei
„wenn nicht etwa nachträgliche Leiden schafft das noch wache Weh der Toten" kann der Chor an die vor Troja Gefallenen denken (vgl. 463 ff.), Klyt. hat die Rache für die Opferung der Iphigenie im Auge. Hesych.
πρόσπαιον·
πρόσφατον,
νέον.
361.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg005-wecklein1888-com-ger1-211
τὸ δ᾽ εὖ κρατοίη, vgl. 124. Der Wunsch klingt ebenso gut und ist ebenso schlimm gemeint wie 964
Ζεῦ Ζεῦ τέλειε,
τὰς ἐμὰς εὐχὰς τέλει.
362.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg005-wecklein1888-com-ger1-212
„Den Genuſs von vielem Guten erwähle ich mir damit." Vgl. 1653. Der Aor.
ειλόμην hat Bezug auf den vorher ausgesprochenen Wunsch. Vgl.
ἐπεμνασάμην
Cho. 621
.
363.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg005-wecklein1888-com-ger1-213
Weil Klyt. mit affektierter Bescheidenheit vorher
γυναικὸς ἐξ ἐμοῦ κλύεις gesagt hat, spendet ihr der arglose Chorführer das Lob:
κατ᾿
ἄνδρα . .
λέγεις.
Ζα
εὐφρόνως (verständig) vgl.
Pers. 774
θεὸς
γὰρ οὐκ ἤχθηρεν,
ὡς εὔφρων ἔφυ, 555
Ξέρξης δὲ πάντ᾽ ἐπέσπε δυσφρόνως.
365.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg005-wecklein1888-com-ger1-214
εὖ προσειπεῖν
δ.
ν.
α.
δι᾽
εὐλογίας ὑμνῆσαι (Eur. Herc. 355).
366.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg005-wecklein1888-com-ger1-215
Eine Gnade ist erwiesen, die der (um sie aufgewandten) Mühen nicht unwert ist.
εἴργασται passivisch wie
εἰργάσθαι 1345. Klytämestra ab.