832.
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οὐ
λόγῳ: Schol.
ἀλλ᾽
ἔργῳ. Vgl. Prom. 114
καὶ
μὴν
ἔργῳ
κού
κέτι
μύθῳ
χθὼν
σεσάλευται.
833.
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Exodos, Klagen an den Leichen der beiden Brüder, welche auf Bahren auf die Bühne getragen werden. Dem Leichenzug folgen (bei 846) die Schwestern, Anti- gone und Ismene. Die Klagen er- hebt der Chor in verschiedener (vierfacher) Form und Vortragsart, nach diesem die beiden Schwestern. Der letzten Partie folgt noch eine Dialogpartie mit einem Chorikon als Abschluß.
Mit
αὐτόδηλα (von selbst offenbar, es bedarf keines Boten) vgl.
αὐτὸ
δηλοῖ,
αὐτὸ
δείξει. Nach Etym. M. p. 173, 34
avtóngav(t)
α•
αὐτόδηλα kann man vermuten, daß es ursprünglich
τάδ'
αυτόνραντα (,, da haben wir die echte und volle Wirklichkeit des Gemeldeten") ge- heißen habe. Vgl. Fragm. 295
αὐτόκραντον
λόγον (
τὸν
ἐξ
ἑαυτοῦ
τὸ
τέλος
ἐπιφέροντα), welches Zitat in Anbetracht der folgenden Worte
προΰπτος
λόγος mit
τάδ᾽
αὖ-
τόκραντα zusammenfallen könnte. ,Was der Bote mitgeteilt hat, können wir vor Augen sehen." für
833-845.
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Der
Κορυφαίος als Halbchorführer und der Führer des anderen Halbchors (zu 837) geben ihren Empfindungen beim Anblick der Leichen Ausdruck und der
Κορυφαῖος fordert zur Totenklage auf.
834.
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διπλᾶ
μέριμνα (im Med. ist
διπλαῖν
μερίμναιν in
διπλαῖ
μέριμναι korrigiert, dem Sinn und Metrum entspricht mehr der Singu- lar) . .
δίμοιρα
τέλεα
τάδε
τέλεια
τὰ
πάθη oder
τέλεια
τάδε
πάθη): „,doppelt ist der Kummer, doppelt das Leid des Wechsel- mords, zweier Anteil dieser Weihe- zoll (d. i. zwei haben zu diesem Opfer beigesteuert).
Ζη
μέριμνα vgl. Eur. Hek. 896
ὡς
τώδ᾽
ἀδελφὼ
πλησίον
μιᾷ
φλογί,
δισσή
μέριμνα
μητρί,
κρυφθῆτον
χθονί.
837.
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Die rhetorische Frage
τί
φῶ; wird wie eine wirkliche Frage beantwortet, woraus sich deutlich ergibt, daß der Sprechende ein anderer ist. Was ist es anders als Leiden von Leiden, die dem Hause innewohnen?" Schol.
ἢ
τὰ
κακὰ
ἀπὸ
τῶν
κακῶν
οἰκεῖ
ἐν
τῇδε
τῇ
ἑστίᾳ
καὶ
τοῖς
οἴκοις
τούτοις. Vgl. Cho. 464
ὦ
πόνος
ἐγγενὴς .
δώμασιν
ἔμμοτον
τῶνδ᾽
ἄκος.
δόμων
ἐφέστιος auch Eum. 580, 672, Hik. 370.
839.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-560
Der Gedanke ,, erhebet unter Seufzern mit Schlägen an das Haupt (und auf die Brust) die die Toten über den Acheron in das alle aufnehmende Reich des Dunkels geleitende Klage" wird mit nautischen Ausdrücken, welche zugleich der wirklichen Fahrt über den Acheron entsprechen (vgl. Prom. 376, 376, Ag. 476), also gegeben: ,,Wohlan rudert, während Seufzer wie günstige Fahrwinde treiben (
κατ᾽
οὖρον
γόων), um das Haupt den fortgeleitenden Ruderschlag der Hände, welcher immer über den Acheron fährt auf der Fest- straße, auf welcher man mit schwarzbewimpelten Schiffen fährt, welche von Apollon nicht (wie die Feststraße nach Delos) besucht wird, welche sonnenlos ist, in das all- gastliche, dunkle Land".
κατ
οὖρον wie 677.
ἐρέσσετε, vgl. Pers. 1047
ἔρεσσ᾽
ἔρεσσε
καὶ
στέ
ναζ᾿
ἐμὴν
χάριν, Eur. Tro. 1235
ἄρασσ᾽
ἄρασσε
κρᾶτα
πιτύλους
δι-
δοῦσα
χειρός. An unserer Stelle ist
πίτυλος mehr am Platze als bei Euripides, weil zugleich das Ru- dern über den Acheron vorschwebt. Mit
πόμπιμον vgl.
πομπίμοις
κώ-
παις
ἐρέσσων Soph.
Τrach. 560.
δι'
᾿Αχέροντ᾽
ἀμείβεται wie Eur. Phoen. 271
ὅταν
δι᾽
ἐχθρᾶς
ποὺς
ἀμείβηται
χθονός. —
τὰν
ναύστολον
μελάγκροκον
θεωρίδα (für
τὰν
ἄστονον
μελάγκροκον |
ναυστολον
θεωρίδα Dindorf):
μελάγκροκον (Schol.
μέλαν
λαῖφος
ἔχουσαν) gibt zunächst eine nähere Bestimmung zu
ναύστολον. Diese
θεωρίς in die Unterwelt wird von der echten, frohen
θεωρίς unterschieden. Vgl. zu 64. Wegen der Bedeutung von
θεωρίς vgl. Hesych. unter
θεωροί:
λέγουσι
δὲ
καὶ
τὴν
ὁδὸν
δι'
ἧς
ἴασιν
ἐπὶ
τὰ
ἱερὰ
θεωρίδα. Für
ἀστιβῆ
ἀπόλλωνι (vgl. zu 1068) schreibt H. L. Ahrens
ἀστιβῆ
Παιῶνι (vielmehr
Παιᾶνι).
εἰς
πανδόκον
ἀφανῆ
τε
χέρσον: vgl. Soph. Ant. 804
τὸν
παγκοίτην
θάλαμον,
Εl. 138
ἐξ
᾿Αίδα
παγκοί-
νου
λίμνας, Ai. 607
ἀίδηλον "
Αιδαν. Meineke vermutet
ἀχανῆ für
ἀφανῆ.