78-164.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-59
Parodos, welche die Schrecken einer belagerten und dem Sturm entgegensehenden Stadt mit solcher Kraft und sinnlicher Lebendigkeit des Ausdrucks vor die Augen führt, daß wir das kriegerische Treiben vor den Mauern ebenso vor uns sehen, wie im Agamemnon die Kassandraszene uns zu Zuschauern der Vorgänge im Hause macht. Zu der Kraft des Ausdrucks kam bei der Auf- führung noch die Veranschaulichung durch die
σχήματα
ὀρχήσεως, wie bei Athen. I S. 22 A berichtet wird,
ὅτι
Τελέστης
ὁ
Αἰσχύλου
ὀρχηστής
οὕτως
ἦν
τεχνίτης
ὥστε
ἐν
τῷ
ὀρχεῖσθαι
τοὺς
Ἑπτὰ
ἐπὶ
Θήβας
φανερὰ
ποιῆσαι
τὰ
πράγματα
δι
ὀρχήσεως. Von diesem Telestes heist es dort weiter:
πολλὰ
ἐξεύρηκε
σχήματα,
ἄκρως
ταῖς
χερσὶ
τὰ
λεγόμενα
δεικνύς. Auf diese
χειρο-
νομία weist z.
Β.
ὅδε 80 hin. Das Ganze zerfällt in 4 Teile: im ersten (78-106) kommen die zwölf Choreuten einzeln zum Vortrag, wie sie der Reihe nach entweder einzeln oder, was wahrscheinlicher ist, in drei Gruppen zu je 4 Personen auf- treten (
σποράδην wie Eum. 244 1.). Der Chor besteht ja aus Jungfrauen, Bürgerstöchtern, welche in ihrer Angst zu den Altären der Götter flüchten, also vorher noch nicht versammelt sind. Im zweiten Teile (107—134) singen, wie die drei gleichen Verse 112, 116, 119 = 126, 130, 133 erkennen lassen, die drei
στοίχοι nacheinander die Strophe und ebenso die Antistrophe. Den dritten Teil (135–151) tragen die beiden Halbchöre vor, nur in die Weherufe brechen alle zusammen aus. Den letzten Teil (152-165), ein Gebet, spricht der Gesamtchor. Die Wahl von Jungfrauen er- klärt der Schol. gut:
εὐπτόητον
ἡ
τῶν
παρθένων
ἡλικία,
μάλιστα
δὲ
πρὸς
πολιορκίαν.
107-134.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-80
zweiter Teil, dessen drei Abschnitte durch den Schluß- rhythmus ge- kennzeichnet werden. In der Strophe werden die Götter in ihrer Gesamt- heit und Zeus, in der Antistrophe die besonderen Schutzgottheiten des Landes, Athena, Poseidon, Ares, Aphrodite, Apollon und Artemis angerufen.
130.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-100
λιταῖσι
θεοκλύτοις mit fehent- lichen Rufen zu dir, Göttin.
131.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-101
ἀυτοῦσαι (für
ἀπύουσαι um des Versmaßes willen Seidler), an- rufend wie Eur. Hipp. 167
τὴν
δ᾽ . .
οὐρανίαν..
ἀύτευν.
132.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-102
Λύκειος ..
ἀντίτας (gesetzt für
αυτᾶς, Aktiv zu
ἄντιτος, also 8. V. a.
ἄντιτα
ἔργα
τελῶν nach Hom. e 51, vgl.
τίτας Cho. 65): ,werde den Feinden ein wölfischer Wiedervergelter unserer Klagen". Schol.
ὥσπερ
λύκος
αὐτοῖς
ἐφόρμησον
ἀνθ'
ὧν
ἡμεῖς
νῦν
θρηνοῦμεν. Äschylos leitet also den Beinamen des Apollon
Λύκειος von
λύκος ab wie Sophokles El. 6
τοῦ
λυκοκτόνου
θεοῦ
ἀγορὰ
Λυκεῖος und benützt den Bei- namen für den Gedanken (zu 8 f.). Vgl. Hor. epist. II 2, 28 vehemens lupus et sibi et hosti iratus pariter.
134.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-103
ὦ
Λατωίς,
εὐτυκάζου (s. V. 2.
ἑτοιμάζου, rüste dich, halte dich bereit) für
ὦ
Λατογένεια
κούρα,
τόξον
ἐντυκάζου (
Λητωίς Seidler,
εὐτυκάζου L. Dindorf nach Hesych.
εὐτυκάζου·
εὔτυκ(
τ)
ον
ἔχε,
ἕτοιμον).
135-151.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-104
dritter Teil: Die Angst der Jungfrauen steigert sich, da sie das Rasseln der Streitwagen, das Schwingen der Lanzen, den Steinhagel gegen die Zinnen der Mauern vernehmen, und ihr Flehen zu den Göttern wird immer ein- dringlicher.
138.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-105
Schol.
χνόαι
τὰ
ἀκραξόνια,
περὶ
ἃ
αἱ
χοινικίδες
οἱ
παραξονῖται (die Naben)
λεγόμενοι und Schol. zu Soph.
Εl. 745
ἔθραυσε
δ᾽
ἄξονος
μέσας
χνόας:
τὸ
λεπτὸν
μέρος
τοῦ
ἄξονος
τὸ
τριβόμενον
ὑπὸ
τῆς
χοινικίδος. Weil die Schwere des Wagens auf der Achse ruht (
βριθο-
μένων,
βαρυνομένων), knarrt die Achsenspitze (zvón) (Hom. E 838 (
χνόη)
μέγα
δ'
ἔβραχε
φήγινος
ἄξων
βριθοσύνῃ), indem sie sich an der Radbüchse (
σύριγξ) reibt. Vgl. 188
σύριγγες
ἔκλαγξαν
ἑλίτροχοι.
139-140.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-106
Die Umstellung von
ἓ
ἓ
ἓ
ἔ und die Ergänzung dieser Inter- jektion nach 146 stellt volle Sym- metrie her.
141.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-107
δ', welches der Med. nach
δοριτίνακτος hat, fehlt in einer jüngeren Handschrift. Die vom Speerschwingen erschütterte Luft saust zu dem Knarren der Wagen".
142.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-108
ἄμμι für
ἡμῖν wie
ὄμμε für
ὑμᾶς Eum. 623, Soph.
Αnt. 846. —
πάσχει
γενήσεται: was ist unserer Stadt zu erleiden bestimmt? was wird noch geschehen?"
143.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-109
πο wie Cho. 256
καὶ
ποῖ
τελευτᾷ
καὶ
καρανοῦται
λόγος u.
δ. bei
τελευτᾶν: y,zu welchem Ende noch führt es die Gottheit hin- aus?"
145.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-110
Die Steine werden nach der Höhe der Mauer, wo die Ver- teidiger stehen, geschleudert. Vgl. Tac. hist. II 22, Caes. b. Gall. II 6. Schol.
ἀκροβολίζεσθαί
ἐστι
τὸ
ἐν
πολέμῳ
συμβολῆς
προκατάρχεσθαι. -
ἀκροβόλων
τα
ακρόβολος, nicht zu
ἀκροβόλος (Hesych.
ακροβόλοι·
ἀκον-
τισταί,
τοξόται). Ansprechend aber schreibt A. Ludwig
ἀκροβόλος. — Der Gen. ist abhängig von
λιθὰς
ἔρχεται wie von
λιθοβολείται und den Ver- ben des Zielens.
λιθάς (Steinhagel) gebildet wie
νιφάς,
φυλλάς,
αἱμάς. Blaydes vermutet
νιφάς nach 197 u. Eur. Androm. 1129
πυκνῇ
δὲ
νιφάδι
πάντοθεν
σποδούμενος. Ther · umgekehrt, wie 198 zeigt.
148-149.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-111
(
Απολλον),
παῖ
Διὸς
ὅθεν (für
καὶ
Διόθεν van den Bergh)..
ἐν
μάχα s. v. a.
ὅθεν (
ἐξ
οὗ)
τέλος
ἐν
μάχα
κραίνεται, von dem des Krieges hehres Ziel im Kampfe be- schieden wird.
150.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-112
Ὄγκα
ἡ
Ἀθηνᾶ
παρὰ
Θη
βαίοις.
ἐπεύχεται
δὲ
τὴν
ἐπιχώριον
᾿Αθηνῶν,
ὡς
ὁ
Θετταλὸς
Ζεῦ
ἄνα (Hom.
П 233) nai d
Λύκιος
η
κλύθι,
ἄναξ,
ὅς
που
Δωδωναίε 66
Λυκίης" (ebd. 514)
καὶ
ὁ
Ἴλιος
Ζεῦ
Ἴδηθεν
μεδέων" (
Ω 308).
Ογκαία
Αθηνᾶ
τιμᾶται
παρὰ
Θη
βαίοις,
Ὄγκα
δὲ
παρὰ
τοῖς
Φοίνιξιν.
καὶ
Ὀγκαῖαι
πύλαι (474).
μέμνηται
καὶ
᾿Αντίμαχος
καὶ
Ῥιανός.
Φοίνιξ
δὲ
ἄνωθεν
ὁ
Κάδμος. Daza Paus.
ΙΧ 12, 2
Ὄγκα
κατὰ
γλῶσσαν
τὴν
Φοινίκων
καλεῖται. Ursprünglich der Aphrodite identisch ward sie von den Hellenen wegen ihrer krie- gerischen Natur als Athena be- zeichnet. Vgl. Hermes II S. 280. Ein Dochmius läßt sich mit
Ὄγκα
πρὸ
πτόλεως oder
Ὄγκα
πρὸς
πύλαις herstellen; aber es fehlt die genaue Responsion und das Fol- gende scheint auf
Ὄγκα
ἑδρὶς
πυλών (Hesych.
ἑδρίς·
ἑδραῖος) oder vielmehr
Ὄγκα
ἕδρα
πυλῶν hinzu- weisen (
ἕδρα ist dann von
ἐπί in
ἐπιρρύου abhängig: „,zu deinem Sitz an einem Tore hinzu"). Jeden- falls scheint der Sinn zu sein:,,du hast an einem Tor eine geweihte Stätte (488); beschütze mit diesem Tore auch die übrigen". —
ἐπιρρύου mit kurzem v wie 290, 809. in
152-165.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-113
vierter Teil, welchem der Chor alle Götter zum Schutze des Landes herbeiruft.
152.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-114
Schol.
κατὰ
πάντα
βοηθοί, richtiger Hesych.
παναρκές·
ἰσχυρόν,
παντοδύναμον, allvermögend.
155-156.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-115
Gebet die Stadt nicht als eine speerbedrängte (eroberte,
δο-
ριάλωτον, vgl.
δορὸς
ἄγραν 309) einem fremdredenden Heere preis". Schol.
τῷ
μὴ
βοιωτιάζοντι (in äolischem Dialekt).
ἐπειδὴ
δὲ
Ἕλληνες
καὶ
οἱ
Ἀργεῖοι,
οὐκ
εἶπεν
βαρβαροφώνῳ. Des Dialektunter- schiedes wird auch Cho. 561 ge- dacht:
φωνὴν
ἥσομεν
Παρνησίδα,
γλώσσης
αϋτὴν
Φωκίδος
μιμουμένω.
157.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-116
πανδίκως, in aller Treue. Vgl.
Εum. 807
ἐγὼ
γὰρ
ὑμῖν
παν-
δίκως
ὑπίσχομαι.
158.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-117
χειροτόνους, von dem Beten- den übertragen. Schol.
Ὅμηρος,
χεί
ρας
ἀνασχόντες" (
Θ 347).
160.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-118
λυτήριοι, erlösend.
ἀμ-
φιβάντες (schirmend): Schol.
παρὰ
τὸ .,
ὃς
Χρύσην
αμφιβέβηκας (Hom. A 37).
161.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-119
162.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-120
Schol.
μελέτην
ἔχετε
τῶν
ἱερῶν
δημοσίων·
ἔλθετε (für
ἀρήξατε Enger), kommt zu Hilfe, wie Soph. O. T. 167
τρισσοὶ
ἀλεξίμοροι
προφάνητε
μοι,
εἴ
ποτε
ἔλθετε
καὶ
νῦν.
164.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-121
φιλοθύτων
ὀργίων, der opfer- frohen Weihen, der freudig (und dargebrachten Opfer. reichlich) Blaydes vermutet
πολυθύτων, un- nötig.
166-274.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-122
erstes Epeisodion. Eteokles, welcher die im Volke durch die Angstrufe der Jungfrauen (des Chors) entstandene Entmuti- gung wahrgenommen hat (174f.), kommt zurück, weist die Jung- frauen zurecht und lehrt sie die rechte Weise des Gebetes. Die Szene dient der Charakteristik des Eteokles.
165.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-123
θρέμματα, Brut, Gezücht, wie Soph.
Εl. 622
ὦ
θρέμμ'
ἀναιδές, Eur. Androm. 261
ὦ
βάρβαρον
σὺ
θρέμμα.
167.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-124
Schol.
καθ'
ὑπόκρισιν (d. i. ironisch)
ἀναγνωστέον,
ἢ
ὡς
ἐν
ἐρωτήσει
μετ'
ἐπιτιμήσεως, natürlich das letztere, da
ὑμᾶς
ἐρωτῶ vor- hergeht. -
ἀρωγά für
ἄριστα Weil: kann das helfen und dem Staat zum Heile sein?"
169.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-125
πρὸς
βρέτη
θεῶν: die Prä- position wird bei den Tragikern häufig nachgestellt, wenn eine attri- butive Bestimmung folgt, hier der Gen. wie Prom. 680
ποίμνας
βου-
στάσεις
τε
πρὸς
πατρός.
170.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-126
σωφρόνων
μισήματα erklärt der Schol. (
ταῦτα,
προσπίπτειν
τοῖς
ξοάνοις
καὶ
βοᾶν wohl mit Recht als Apposition zum Inhalt des vor- hergehenden Satzes. Denn das vor- ausgehende
θρέμματ'
οὐκ
ἀνασχετά ist der Auffassung als Vokativ nach Eum. 73, wo die Erinyen
μισήματ'
ἀνδρῶν
καὶ
θεῶν
Ὀλυμπίων heißen, und Soph.
Εl. 289
ὦ
δύσθεον
μίσημα nicht günstig.
171.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-127
ἐν
εὐεστοί
φίλῃ auch Ag. 920. Schol.
εὐδαιμονία,
εὐετηρία, Hesych.
εὐεστώ·
εὐθηνία,
ἀπὸ
τοῦ
εὖ
εἶναι.
173.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-128
κρατοῦσα: aus
γυναικείῳ er- gänzt sich
γυνή (generell): „hat die Frau die Oberhand, so ist sie ein trotziges Wesen, mit dem nie- mand auskommen kann; glaubt sie sich in Gefahr, so ist sie im öffent- lichen wie im Familienleben ein noch größeres Unheil (d. h. im Glücke übermütig, im Unglück gleich ver- zagt). Ähnlich Eur. Fragm. 276
γυναῖκές
ἐσμεν·
τὰ
μὲν
ὄκνω
νικώ-
μεθα,
τὰ
δ᾽
οὐκ
ἂν
ἡμῶν
θράσος
ὑπερβάλοιτό
τις.
175-176.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-129
καὶ
νῦν (gern nach
ἀεὶ
μέν), wenn zur allgemeinen Regel ein besonderer Fall als Bestätigung hinzugefugt wird. -
διαδρόμους von den Personen, welche ängstlich durcheinanderlaufen, übertragen: ihr habt durch euer ängstliches und lärmendes Hin- und Herrennen den Bürgern feige Entmutigung beigebracht" (
διερροθήσατε:
διὰ
τοῦ
θορύβου
ἐμβεβλήκατε Schol., der vielleicht
διερροθήκατε gelesen hat).
177.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-130
Hesych.
ὀφέλλεται·
αὔξεται. Vgl. 235.
178.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-131
ὑπ'
αὐτῶν (d. i.
ἡμῶν
αὐτῶν), eine jüngere Handschrift für vo'
αὑτῶν. Nach diesem Vers bieten jüngere Handschriften den Vers
τοιαῦτα
τἂν
γυναιξὶ
συνναίων
ἔχοις, der ergänzt wurde, also die V. 182 f. nach 181 umgestellt waren. Denn daß diese vor 178 ihren Platz haben, zeigt
ἀρχῆς
τῆς
ἐμῆς. 1791.
μέλει
γάρ begründet nicht das Vorhergehende, sondern das folgende Verbot. Vgl. Hom. Z 490
ἀλλ᾽
εἰς
οἶκον
ἰοῦσα
τὰ
σ'
αὐτῆς
ἔργα
κόμιζε . .
πόλεμος
δ'
ἄνδρεσσι
μελήσει, in anderem Sinne
πόλεμος
δ'
ἄνδρεσσι (den Menschen)
μελήσει Y 137.
ἔνδον
κτέ. d. h. bleibe im Hause, auf daß du keinen Schaden stiftest.
181.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-132
182.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-133
καὶ
ὅ
τι
τούτων
μέσον
ἐστί. Schol.
ἀκύρως
δ'
ἡ
λέξις
τὸ
μετ
αίχμιον. Es bezeichnet nämlich
μετ
αίχμιος eigentlich, in der Mitte von zwei Heeren". Der Schol. fügt hin- zu:
καὶ
δηλοῖ
τὸν
ἀληθῶς
ὀργιζό-
μενον. Die Genauigkeit kennzeichnet die Strenge des Befehls. Ein an- derer Schol. fügt hinzu:
κεκινδύ-
νευται
τῷ
Αἰσχύλῳ
ἐνταῦθα
τὸ
μεταίχμιον.
γένους
γὰρ
ὄντος
τοῦ
ἀνδρὸς
καὶ
τῆς
γυναικὸς
μέσον
ἄλλο
εἶπεν. Vgl. Prom. 117
θεόσυτος
ἢ
βρότειος
ἢ
κεκραμένη. — Mit dem demonstrativen
τῶν vgl.
τῷ 372, 496,
τοὺς 896, 899,
τὰ 1057,
τῷ Eum. 137,
τον ebd. 174.
183.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-134
ψῆφος
ὀλεθρία, Todesurteil. -
βουλεύσεται,
βουλευθήσεται. Her- werden vermutet
διοίσεται nach Hesych.
διοίσεται·
διακριθήσεται. Vgl. Eur. Or. 49, 440
ψῆφος
καθ'
ἡμῶν
οἴσεται
τῇδ'
ἡμέρᾳ, Thuk. IV 74.
184.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-135
λευστῆρα
δήμου
μόρον, Steini- gungstod von Seite des Volkes, vgl.
Αg. 1616
δημορριφεῖς . .
λευσίμους
ἀράς, Soph. Ant. 36
φόνον
δημό-
λευστον, Ai. 253
λιθόλευστον
Αρη. Die Volksjustiz durch öffentliche Steinigung war in alter Zeit nicht selten (vgl. Hom.
Γ 57
ἀλλὰ
μάλα
Τρῶες
δειδήμονες·
ἦ
τέ
κεν
ἤδη
λάινον
ἕσσο
χιτῶνα, Eur.
Οr. 50, 442) und traf noch in den Perser- kriegen den Lykides und seine Familie, als er nach der Einnahme von Athen zum Frieden riet.
185.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-136
In bitterem Tone sagt Eteo- kles: Hast du meine Drohung verstanden oder hast du keine Ohren?" Vgl. Cho. 880
κωφοῖς
ἀυτῶ.
186.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-137
Schol.
ἀπολογοῦνται
διότε
ἐθορύβησαν.
187.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-138
ἁρματόκτυπον
ἔχων (einge- setzt zur Herstellung eines zweiten Dochmius)
ὄτοβον: in betreff der tragischen Fülle des Ausdrucks vgl. 207
ἀστυδρομουμέναν
πόλιν, 716
κτεάνων
χρηματοδαίτας, Eum. 37
ποδωκείᾳ
σκελῶν, außerdem
ἐν
αρ
μάτων
ὄχοις Eur. Iph.
Τ. 370.
188-189.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-139
σύριγγες: zu 137. Vgl. Hik. 187
σύριγγες
οὐ
σιγῶσιν
ἀξονήλατοι.
ἑλίτροχοι: Schol.
περὶ
ἃς
ἑλίστ
σονται
οἱ
τροχοί, besser es knarr- ten die sich drehenden Büchsen der Räder". 1901.
στόμια (für
στόμα Lach- mann)
πυριγενετᾶν
χαλινῶν
ἤπυεν (
ἄπυεν für
αύπνων um des Sinnes wie Versmaßes willen, Lachmann
ἄπυον)
διὰ
ἱππικῶν (Heimsöth
πωλι-
κῶν, ohne Not)
πηδαλίων, das im Feuer gearbeitete (d. i. stählerne, vgl. 925) Zaumgebiß erklirrte bei der Lenkung der Rosse, vgl. Eur. Hipp. 1223
ἐνδακοῦσαι
στόμια
πυρι-
γενῆ
γναθμοις, Or. 820
πυριγενεῖ
τεμεῖν
παλάμα
χρόα.
193-194.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-140
Allegorie mit dem Ge- danken:,,kann das Hin- und Her- rennen Hilfe bringen?"
τί
οὖν: dieser Hiatus findet sich öfters (691, Eum. 903, Hik. 310, Soph. Phil. 100, Ai. 873).
ηύρεν ist gnom. Aorist.
195.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-141
σαλεύματι (gesetzt für * *
ματι von erster,
ἐν
κύματι von zweiter Hand,
πρὸς
κύματι jüngere Handschriften), vgl. Aristoph.Thesm. 872
ποντίῳ
σάλῳ
κάμνοντας
ἐν
χει
μῶνι
καὶ
ναυαγίαις.
196.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-142
πρόδρομος (vorwärts eilend): zu 80. 1971.
θεοῖς
τε
πίσυνος für das hdschr.
πίσυνος
θεοῖς um des Vers- maßes und des Sinnes willen.
νιφάδος von dem Steinhagel nach Hom.
Μ 156
οἳ
δ᾽
ἄρα
χερμαδίοισιν
ἐνδμήτων
ἀπὸ
πύργων
βάλλον .
νιφάδες
δ᾽
ὡς
πῖπτον
ἔραζε. Naber vermutet
λιθάδος nach 144, nicht unwahrscheinlich, da
νιφομένας folgt. —
νιφομένης, nicht
νιφούσης:
Ζεὺς
νίφει, dagegen
νιφὰς
λιθάς)
νίφεται. Zu
βρόμος ergänzt sich bei
ὅτε leicht
ἦν.
200.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-143
δὴ
πότε: die epische Stel- lung, in Prosa
τότε
δή.
202.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-144
ἀλκήν, ihre helfende, schützende Hand. Vgl. Hom.
Δ 249
ὄφρα
ἴδητ'
αἴ
κ'
ἔμμιν
ὑπέροχῃ
χεῖρα
Κρονίων,
Ω 374
ἀλλ᾽
ἔτι
τις
καὶ
ἐμεῖο
θεῶν
ὑπερέσχεθε
χεῖρα,
ξ 184.
203.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-145
στέγειν (Schol.
ἀπείργειν, decken vor)
δόρυ wie
ὄχλον
πύργος
ἀποστέγει 220
στέγων
ἐχθρούς 1000,
στέγων
ἅλα Hik. 141 (Schol.
εἴργων).
204.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-146
ναοὺς
δὲ für das hdschr.
ἀλλ᾽
οὖν, da
ἀλλ᾽
οὖν unpassend ist und
ἐκλείπειν ein Objekt verlangt.
205.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-147
Die Götter verlassen das eroberte Land und suchen sich einen besseren Wohnsitz, vgl. 291, wozu der Schol. bemerkt:
εἴρηται
καὶ
ἐν
Ξοανηφόροις
Σοφοκλέους
ὡς
οἱ
θεοὶ
ἀπὸ
τῆς
Ἰλίου
φέρουσιν
ἐπὶ
τῶν
ὤμων
τὰ
ἑαυτῶν
ξόανα,
εἰδότες
ὅτι
αλίσκεται, Eur. Tro 25
λείπω (Poseidon spricht)
τὸ
κλεινὸν
Ἴλιον
βωμούς
τ'
ἐμούς, Verg.
Αen. II 351 excessere omnes adytis arisque relictis di, Tac. hist. V 13 apertae repente delubri (in Jeru- salem) fores et audita maior hu- mana vox, excedere deos; simul ingens motus excedentium, dagegen Herod. VIII 41
προθυμότερον
ἐξέλι-
πον
τὴν
πόλιν
ὡς
καὶ
τῆς
θεοῦ
ἀπολελοιπυίης
τὴν
ἀκρόπολιν. Vgl. Lobeck Aglaoph. S. 275f., Diels Sibyllin. Bl. S. 78.
206.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-148
Unrichtig der Schol.
μηδέ-
ποτε,
φησίν,
ἐπὶ
τοῦ
ἐμοῦ
βίου
καταλείποιεν
τὴν
πόλιν
οἱ
θεοί. Es ist vielmehr eine Tmesis anzu- nehmen:
ἐμὸν
αἰῶνα (
ἐμὸν
βίον)
καταλίποι.
207.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-149
θεῶν
πανήγυρις: Schol.
τὴν
τῶν
δεῶν
εἰς
τὸ
αὐτὸ
συναγωγὴν
πανήγυριν
τραγικώτερον
εἶπεν, vgl. 237
ξυντέλεια, Hik. 228
πάντων
ἀνάκτων
τῶνδε
κοινοβωμία, ein
θεῖος
ἀγών (Hom.
Η 298).
208-209.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-150
αστυδρομουμέναν von dem Rennen Straße auf Straße ab, vgl. 238
αρπαγαὶ
δὲ
διαδρομᾶν
ὁμαί-
μονες. Schol.
τυφόμενον,
και
όμενον
πολεμίῳ
πυρί. Dazu würde
πύργωμα besser als
στράτευμα pas- sen und die Responsion wird ge- nauer, wenn man
αστυδρομουμέναν
πόλιν
δαΐῳ
θ᾽
ἁπτόμενον
πυρὶ
πύργωμα schreibt. Vgl. Eur. Phön. 287
ἑπτάστομον
πύργωμα
Θηβαίας
χθονός.
212.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-151
μήτηρ: vgl. Theogn. 385
πε-
νίην
μητέρ'
αμηχανίης, Soph.
Αi. 173
ὦ
μεγάλα
φάτις,
μάτερ
αἰσχύνας
ἐμᾶς. Zum Gedanken vgl. Soph. Ant. 676
τῶν
δ᾽
ὀρθουμένων
σώζει
τὰ
πολλὰ
σώμαθ᾽
ἡ
πειθαρχία.
Σωτῆρος: Schol.
γυνὴ
Διὸς
σωτῆρος. Zeus Soter ist also der Vater der
εὐπραξία.
ὧδ'
ἔχει
λόγος auch Cho. 519 im Sinne sic stat sententia. Vgl.
εἴρηται
λόγος Eum. 713 (dixi),
πάντ'
ἀκήκοας
λόγον Soph.
Αi. 480 und zu Ag. 587.
213.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-152
ἔστι, nämlich
ἡ
πειθαρχία ..
μήτηρ.
214.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-153
Wo die Not am größten, ist Gottes Hilfe am nächsten". Eur. Iph.
Τ. 721
ἀλλ'
ἔστιν
ἔστιν
ἡ
λίαν
δυσπραξία
λίαν
διδοῦσα
μετα-
βολάς,
ὅταν
τύχῃ.
215-216.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-154
,,Mögen auch Wolken schweren Kummers über den Augen hangen". Vgl. Soph.
Αnt. 528
νεφέλη
δ᾽
ὀφρύων
υπερ
αἱματόεν
ῥέθος
αἰσχύνει, Eur. Hipp. 173
στυγνὸν
δ᾽
ὀφρύων
νέφος
αὐξάνεται, Cic. Pis. IX 20 frontis tuae nubeculam, Hor. epist. I 18, 94 deme supercilio nubem.
κρίμνημι verhält sich zu
κρεμάννυμι wie
σκίδνημι zu
σκε-
δάννυμι.
217.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-155
τόδ' für
τάδ' Blomfield dem gegen Theben. Sinne entsprechend.
σφάγια Schlachtopfer,
χρηστήρια Opfer für die Opferschau, Schol.
τὰ
εἰς
χρῆσιν
καὶ
θυσίαν
θύματα. Vgl. Hik. 459
δεῖ
κάρτα
θύειν
καὶ
πεσεῖν
χρη-
στήρια.
218-219.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-156
πειρωμένοις, als ob
ανδράσι
προσήκει vorherginge, weil bei
πολεμίων
πειρωμένων eine Unklar- heit entstehen könnte. Dem
πει-
ρωμένοις entspricht das folgende
σοί, welches nach dem Schol.
τῇ yvvaní für oóv hergestellt ist. In gleicher Weise wechselt die Kon- struktion Eum. 411
πᾶσι
δ᾽
ἐς
κοινὸν
λέγω,
βρέτας
τε
τοὐμὸν
τῷδ᾽
ἐφημένῳ
ξένῳ
ὑμᾶς
θ᾽
ὁμοίας
οὐδενὶ
σπαρτῶν
γένει. Zum Ge- danken vgl. Soph.
Αi. 293
γύναι,
γυναιξὶ
κόσμον
ἡ
σιγὴ
φέρει, Eur. Heraklid. 476
γυναικὶ
χὰρ
σιγή
τε
καὶ
τὸ
σωφρονεῖν
κάλλιστον
εἴσω
θ'
ἥσυχον
μένειν
δόμων, Fragm. 927
ἔνδον
γυναικῶν
καὶ
παρ' (1.
πρὸς)
οἰκέτας
λόγος.
220.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-157
διὰ
θεῶν statt des gewöhn- lichen
διὰ
θεούς, wenn es nicht ursprünglich nach der Vermutung von Meineke
διὰ
θεόν geheißen hat: Den Göttern verdanken wir es, daß unsere Stadt noch unbe- zwungen ist und daß die Mauer uns schirmt". Hermann will die Responsion mit
διαὶ
θεῶν her- stellen, aber wahrscheinlich ist der antistrophische Vers nicht in Ord- nung.
αποστέγει: zu 202. un-
222.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-158
Schol.
οὐδεὶς
ταῦτα
ὁρῶν
ἡμᾶς
ποιούσας
μισήσειεν
ἄν: „Wel- ches Verargen ist hierüber willig?" d. i. worin kann es seinen Grund haben (womit kann es ge- rechtfertigt werden), wenn man unser Flehen zu den Göttern tadelt?
223.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-159
φθονῶ,
νεμεσώ. Todt vermutet ansprechend dos für
γένος.
225.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-160
ἕκηλος jungere Handschriften für
εύκηλος, welche Form die Tragiker nur um des Versmaßes willen (577, Soph. El. 241) ge- brauchen.
ἄγαν
υπερφοβοῦ zur Hervorhebung des Übermaßes wie
ὑπερπόλλους
ἄγαν Pers. 796,
ὑπερ-
κόπων
ἄγαν ebd. 829,
ἄγαν
ύπερ-
βριθές Soph.
Αi. 951,
ἄγαν
υπερ-
κόπων Eur. Heraklid. 388.
226.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-161
ποταίνιον (Schol.
πρόσφατον): zur Herstellung der Responsion und des dochmischen Versmaßes schreibt Heimsöth
ποτίφατον und Prien
κλύουσ᾽
ἀνάμιγα
πάταγον.
ἄμμιγα,
ἀναμίξ,
ἀνάμιγδα, durcheinander.
227.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-162
ταρβοσύνῳ
φόβῳ wie Hik 744
περίφοβον
τάρβος.
229.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-163
230.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-164
Hesych.
ἁρπαλίζομαι·
ἀσμε-
νως
δέχομαι: nehmt nicht die Nachricht gierig mit Wehklagen auf".
231.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-165
D. i. Das bringt einmal der Krieg mit sich, Blutvergießen; das läßt sich nicht ändern".
233.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-166
D. i. überhöre es, Schol. xäv
ἀκούῃς,
προσποιοῦ
μὴ
ἀκούειν.
234.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-167
Die Stadt erdröhnt in ihren Grundfesten, so daß man auf die Umzinglung derselben schließen mus“. Schol.
ὡς
κυκλούντων
τὴν
πόλιν
τῶν
πολεμίων
σείεται
ἡ
ἡμε
τέρα
γῆ. Ohne Not Nauck
νέρθεν für
γῆθεν. —
κυκλουμένων (zu 114),
αὐτῶν (
τῶν
πολεμίων), wie häufg. Die Lesart einer jüngeren Hand- schrift
κυκλούμενον verdient des- halb keinen Vorzug.
236.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-168
Dem Zusammenhang scheint eher
πέποιθ' zu entsprechen, wie Heimsöth für
δέδοικ' vermutet.
237.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-169
,,Wirst du nicht stille es unterlassen solches in der Stadt zu verbreiten". Vgl. Soph. Ai. 75
οὐ
σίγ᾽
ἀνέξῃ
μηδὲ
δειλίαν
ἀρῇ; Eur. Hipp. 213
οὐ
μὴ
παρ᾽
ὄχλῳ
τάδε
γηρύσῃ.
238.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-170
ξυντέλεια: Schol.
τὸ
κοινὸν
ἄθροισμα
τῶν
θεῶν,
μεταφορικῶς·
κυρίως
γὰρ
ἡ
τῶν
στρατιωτῶν
ἄ-
θροισις·
τέλος
γὰρ
τὸ
τάγμα.
Ὅμηρος"
ἐλθεῖν
ἐς
φυλάκων
ἱερὸν
τέλος (
Κ 567), Harpokr.
συντελεῖς
οἱ
συνδα
πανῶντες
καὶ
συνεισφέροντες,
τὸ
δὲ
πρᾶγμα
συντέλεια
καλεῖται, hier vielmehr von
τέλος „Weihe“, also ,, heiliger Verein". Vgl. 206. Da der Chor die Bildsäulen der Götter um- fängt, ist die nähere Bestimmung
θεῶν
ξυντέλεια (so schreibt Weil) nicht nötig.
239.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-171
ἐς
φθόρον unser vulgäres zum Henker". Vgl. Soph. O. T. 1146
οὐκ
εἰς
ὄλεθρον;
οὐ
σιωπήσας
ἔσῃ.
240.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-172
θεοὶ
πολῖται s. v. a.
θεοὶ
πο-
λιοῦχοι: Schol.
τοὺς
ἰδίους
καὶ
πα-
τρώους
ἐπικαλοῦνται
θεούς, danach liest Heimsäth
θεοὶ
πατρῷοι. Wegen des Infinitivs zu 75.
241.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-173
Das Schol.
θρηνοῦσα
δῆλον
ὅτι
καὶ
κράζουσα
σὺ
ἡμᾶς
δούλους
ποιεῖς scheint auf
αὔουσα
δουλοῖς hinzuweisen. - Jüngere Hand- schriften geben
κἀμὲ
καὶ
σὲ
καὶ
πόλιν, vgl. Soph.
Ο.
Τ. 64
ή
δ'
ἐμὴ
ψυχὴ
πόλιν
τε
κἀμὲ
καὶ
σ'
ὁμοῦ
στένει, Blomfield vermutet
αὐτὴ
σὲ
δουλοῖς
καμὲ
καὶ
πᾶσαν
πόλιν, Wunderlich
αὐτὴ
σὺ
δουλοῖς
καὶ
σὲ
καὶ
πᾶσαν
πόλιν, jedenfalls läßt sich
σὲ (für
σεαυτήν wie
μὲ für
ἐμαυτήν Hik. 122
ζῶσα
γόοις
με
τιμῶ) nicht entbehren. Vgl. Eur. Phoen. 437
παῦσαι
πόνων
με
καὶ
σὲ
καὶ
πᾶσαν
πόλιν.
242.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-174
βέλος, dein Wurfgescho (den Blitz).
244.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-175
(
γένος)
μοχθηρόν (jämmer- lich). Daran schließt sich
ἄνδρας, als ob yvvainas vorausginge, so daß der Sinn ist,, wie die Männer
ὧν (
αν)
αλῷ jämmerlich sind"." wie
ἣν
λάβωσιν 803,
ἥτις
νοσφίσῃ Eum. 211,
εὖτε
δαμασθῇ unten 325,
εἰ
κρανθῇ Hik. 96. Besonders häufig ist dieser Gebrauch bei Sophokles.
245.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-176
,Du lästerst nun gar". Schol.
δυσφημεῖς
καίτοι
τῶν
ἀγαλ
μάτων
ἐχομένη. Vgl. Eur. Ion 1096
παλίμφαμος
ἀοιδά (s. v. a.
δύσφημος,
βλάσφημος).
246.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-177
D. h.,, infolge meiner Angst bin ich meiner Zunge nicht Herr".
247.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-178
Nach den fruchtlosen Dro- hungen verlegt sich Eteokles mit gewisser Ironie aufs Bitten.
εἰ,
εἴθε wie Hom. K111
ἀλλ᾽
εἴ
τις
καὶ
τούσδε
μετοιχόμενος
καλέσειεν, Soph.
Ο.
Τ. 863
εἴ
μοι
ξυνείη, Eur. Hek. 836
εἴ
μοι
γένοιτο
φθόγγος
ἐν
βρα
χίοσι, Hik. 620
ποτανἂν
εἴ
μέ
τις
θεῶν
κτίσαι.
κοῦφον
τέλος, die (dir) leichte Erfüllung der Bitte.
248.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-179
λέγοις
ἄν imperativisch wie oft. Meineke
καὶ
τότ'
εἴσομαι wie Soph.
Ο.
Τ. 1517
ΟΙΔ.
οἶσθ᾽
ἐφ᾽
οἷς
οὖν
εἶμι;
ΚΡ.
λέξεις,
καὶ
τότ'
εἴσο
μαι
κλύων.
250.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-180
σὺν
ἄλλοις entspricht dem Gedanken solamen miseris socios habuisse malorum. Vgl. Eur. Phoen. 894
εἷς
γὰρ
ὢν
πολλῶν
μέτα
τὸ
μέλλον,
εἰ
χρή,
πείσομαι.
251.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-181
Diese wenn auch bittere Äußerung, daß du dich schwei- gend in das Schicksal ergibst, ge- fällt mir besser als das laute Jam- mern zu den Göttern.
252.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-182
ἐκτὸς
οὖσ᾽
ἀγαλμάτων: damit wird das Zurücktreten des Chors auf den Platz der Orchestra, wo er das folgende Stasimon zu singen hat, motiviert.
253.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-183
Dieser V. greift der folgen- den Lehre, welche Eteokles den Jungfrauen in betreff des richtigen Gebetes gibt, vor. Auch hat Eteo- kles gerade die Bitte
ξυμμάχους
εἶναι
θεούς im vorhergehenden (202 ff.) den Jungfrauen verwehrt. Deshalb hat Weil den V. als un- echt erklärt.
254-255.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-184
Die Jungfrauen sollen erst die Bitten des Eteokles hören und dann diese mit begeisterter Zu- stimmung begleiten.
ολολυγμός be- zeichnet vorzugsweise den Dank- und Bittgesang von Frauen. Hesych.
ὀλολυγή·
φωνὴ
γυναικῶν
ἣν
ποι-
οῦνται
ἐν
τοῖς
ἱεροῖς
εὐχόμεναι, Hom.
γ 450
αἳ
δ'
ὀλόλυξαν
θυγα-
τέρες
τε
νυοί
τε
καὶ
αἰδοίη
παρά-
κοιτις, Xen. Anab. IV 3, 19
ἐπεὶ
καλὰ
ἦν
τὰ
σφάγια,
ἐπαιάνιζον
πάντες
οἱ
στρατιῶται
καὶ
ἀνηλά-
λαζον,
συνωλόλυζον
δὲ
καὶ
αἱ
γυ-
ναίκες
ἅπασαι. Auf den frohen Ton des Gesangs bezieht sich auch
παιάνισον sowie
εὐμενη (einen Ge- sang freudigen Mutes). Schol.
διέ-
στειλεν (vielmehr
τὸ
χ oder
σημεί
ωσαι
ὅτι
οὐ
διέστειλεν)
τὸν
ὀλολυγ
μὸν
τοῦ
παιῶνος.
καὶ
γὰρ
μόνῃ
τῇ
᾿Αθηνᾷ
δαίμονι
οὔσῃ
πολεμικῇ
ὀλο-
λύζουσι,
τοῖς
δὲ
ἄλλοις
θεοῖς
παι
ωνίζουσιν, nicht zutreffend.
256-257.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-185
Ἑλληνικὸν
νόμισμα steht appositionell zu
ὀλολυγμόν
ἱερὸν
εὐμενῆ, dagegen
θάρσος zum In- halt des vorhergehenden Satzes (tò
γὰρ
εὔχεσθαι
τοῖς
θεοῖς
θάρσος
ἐμποιεῖ
τοῖς
φίλοις Schol.), wozu
λύουσα
πολέμιον
φόβον die Er- klärung gibt (,, indem du damit die Furcht vor den Feinden be- schwichtigst").
Ζη
λύουσα vgl. Soph.
Εl. 939
τῆς
νῦν
παρούσης
πημονῆς
λύσεις
βάρος. — Eine jungere Hand- schrift bietet
πολεμίων. Diese hellenische Weise steht in Gegen- satz zu der Heftigkeit des asiati- schen
βάλεμος (
κομμός
Αριος Cho. 422) oder zu den schwermütigen asiatischen Volksliedern, welche im Tode eines blühenden Jünglings (Linos, Bormos, Adonis, Narkissos u. a.) das Hinschwinden der schönen Jahreszeit und die Vergänglichkeit irdischen Glücks betrauerten. Vgl. Pers. 940, 1055. —
Θυστάδος: Schol.
τῆς
παρὰ
ταῖς
θυσίαις
γινομένης. Vgl. Soph. Ant. 1019
Θυστάδας
λιτάς.
259.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-186
Vgl. Ag. 88
πάντων
τε
θεῶν
τῶν
ἀστυνόμων
υπάτων
χθονίων
τῶν
τε
θυραίων
τῶν
τ'
ἀγοραίων. Er gelobt allen Schutzgöttern des Landes außerhalb und innerhalb der Stadt.
260.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-187
οὐδ᾽
ἀπ'
Ισμηνόν (so Schütz für
Ἰσμηνοῦ)
λέγω,
οὐδὲ
Ἰσμηνὸν
ἀπολέγω, auch den Ismenos lehne ich nicht ab (vergesse ich nicht, last not least). Ein Wechsel der Wendung wie Prom. 91
ὦ
διος
αἰθὴρ
καὶ
τὸν
πανόπτην
κύκλον
ἡλίου
καλῶ, Soph.
Αi. 859
ὦ
φέγ
γος . .
καὶ
τὰ
Τρωικά
πεδία
προ-
σαυδῶ. Die gleiche Tmesis Ag. 1599
ἀπὸ
σφαγὴν
ἐρῶν (mit dem gleichen handschriftlichen Fehler
σφαγῆς).
Ζυ
απολέγω vgl. Ag. 504
τὸν
ἀντίον
δὲ
τοῖσδ᾽
ἀποστέργω
λόγον.
261.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-188
εὖ
ξυντυχόντων (
τῶν
πραγ
μάτων
εὐτυχῶς
ἀποβάντων Schol.) wie Hik. 129
πελομένων
καλῶς, Eum. 775
ὀρθουμένων, 970
προ-
φρόνως
ἐπικραινομένων, Soph.
Εl. 1344
τελουμένων
εἴποιμ'
ἄν.
262.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-189
αἱμάσσων
τόθ' für
αἱμάσσον-
τας Ritschl.
τότε, wenn der Sieg errungen ist, dann ist es Zeit zum Opfern. -
ἑστίας, die Opferherde, vgl.
βούθυτον
ἑστίαν Soph.
Ο.
Κ.
263.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-190
ταυροκτονοῦντας
θεοῖσιν ist erklärende Beischrift zu
αἱμάσσον-
τας
ἑστίας
θεῶν, welche mit
ὧδ'
ἐπεύχομαι zu einem Trimeter er- gänzt wurde.
264-265.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-191
ήσω,
αναθήσω wie Eur. Phoen. 576
Θήβας
πυρώσας
τάσδε
Πολυνείκης
θεοῖς
ἀσπίδας
ἔθηκε. -
δαΐων,
πολεμίων.
ἐσθήματα,
σκυλα: den Feinden abgenommene
πανοπλίαι wurden den Göttern ge- weiht.
στέψω (als Weihgeschenk anheften) wie 50. Vgl. auch Eur.
Τro. 573
Εκτορος
ὅπλοις
σκύλοις
τε
Φρυγῶν
δοριθηράτοις,
οἷσιν
Αχιλ-
λέως
παῖς
Φθιώτης
στέψει
ναοὺς
ἀπὸ
Τροίας.
δουρίπηκτα, mit der Lanze angesteckt. In betreff der Sitte feindliche Rüstungen als Siegeszeichen an den Tempeln (an den Triglyphen) anzuheften vgl. Hom.
Η 82
τεύχεα
συλήσας
οἴσω
προτὶ
Ἴλιον
ἱρήν
καὶ
κρεμόω
προτὶ
νηὸν
᾿Απόλλωνος
ἑκάτοιο, Ag. 583
θεοῖς
λάφυρα
ταῦτα
τοῖς
καθ'
Ἑλ
λάδα
δόμων
ἐπασσάλευσαν
ἀρχαίων
γάνος, Eur. Rhes. 180
θεοῖσιν
αὐτὰ (nämlich
λάφυρα)
πασσάλευε
πρὸς
δόμοις, ebenso an Palästen Eur. Bakch. 1212
ἀράσθω
λαβὼν
πηκ
τῶν
πρὸς
οἴκους
κλιμάκων
προσαμ-
βάσεις,
ὡς
πασσαλεύῃ
κρᾶτα
τριγ
λύφοις
τόδε
λέοντος. Statt der zwei Verse geben die Handschriften drei, welche augenscheinlich aus erklärenden Zusätzen entstanden sind:
θήσειν (von dem interpolierten
ἐπεύχομαι abhängig gemacht)
τρο
παῖα,
πολεμίων
δ'
ἐσθήματα |
λά
φυρα
δαΐων
δουρίπληχθ'
δουρί
πηχθ' Dindorf)
ἁγνοῖς
δόμοις |
στέ
ψω
πρὸ
ναῶν
πολεμίων
δ'
ἐσθήματα.
266.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-192
Solche
εὐχαί sprich mir nach entsprechend der Weisung 253 ff.
267.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-193
ποιφύγματα sind Schreckens- laute, die unter starkem Schnauben (
ποιφύσσειν) hervorgestoßen werden, Schol.
ἐκφοβήμασι
τοῖς
δυναμένοις
ἐκπλῆξαι
τοὺς
ἀκούοντας.
269.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-194
Eteokles will die durch die lauten Rufe der Jungfrauen unter- brochene Tätigkeit wieder auf- nehmen und die ausgewählten (57) Führer feierlich (
τον
μέγαν
τρόπον) an den sieben Toren aufstellen.
ἐπάρχους (
λοχαγούς, Rottenführer) hat Canter vermutet für
ἐπ'
ἄνδρας zur Herstellung der Konstruktion. Vgl. Ag. 1226
νεῶν
ἔπαρχος, Pers. 330
Κιλίκων
ἔπαρχος.
271.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-195
ἑπτατειχεῖς
ἐξόδους s. v. 2.
ἑπτὰ
ἐξόδους
τειχέων, vgl. Eur. Phoen. 1058
τὰ
δ᾽
ἑπτάπυργα
κλῇς
θρα
γᾶς und 748
ἐλθὼν
ἑπταπυργον
ἐς
πόλιν (1.
ἔξοδον)
τάξω
λοχαγοὺς
πρὸς
πύλαισιν,
ὡς
λέγεις,
ἴσους
ἴσοισι
πολεμίοισιν
ἀντιθείς.
272-273.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-196
Boten voll von Hast und mit rasch die Stadt durcheilenden Mitteilungen.
φλέγει (intrans.)
ὑπὸ
χρείας, es entsteht eine all- gemeine Aufregung infolge der Not des Augenblicks.
274-355.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-197
erstes Stasimon: Die Jungfrauen bringen es nicht über sich, der Mahnung des Eteo- kles zu gehorchen. In ihrer Angst führen sie sich den allgemeinen Sturmangriff auf die Stadt vor Augen und rufen die Götter um Hilfe an. Welches schönere Land könnt ihr für unser Land ein- tauschen? Bringt deshalb Verderben über die Feinde, verleiht Sieg den Bürgern. Beklagenswert wäre es, wenn eine so uralte Stadt von Hellenen geknechtet würde und die Greuel der Plünderung erdulden müßte". Diese Greuel werden mit den lebhaftesten Farben geschildert nach Hom. I 592
κατέλεξεν
ἅπαντα
κήδε'
ὅσ'
ἀνθρώποισι
πέλει
τῶν
ἄστυ
ἁλώῃ·
ἄνδρας
μὲν
κτείνουσι,
πόλιν
δέ
τε
πῦρ
ἀμαθύνει,
τέκνα
δέ
τ'
ἄλλοι
ἄγουσι
βαθυζώνους
τε
γυναῖκας,
Χ 61
κακὰ
πόλλ'
ἐπιδόντα,
υἷάς
τ'
ὀλλυμένους
ἑλκηθείσας
τε
θύγατρας
καὶ
θαλάμους
κεραϊζο-
μένους
καὶ
νήπια
τέκνα
βαλλόμενα
προτὶ
γαίῃ. - Den Gesang trägt wohl der Gesamtchor vor.
274.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-198
μέλει d. i. „ich bin der Mahnung eingedenk". Schol.
μέλει
μοι
ὧν
εἶπεν
ὁ
Ἐτεοκλῆς,
ἀλλ'
ὁ
ἐν
ἐμοὶ
φόβος
οὐκ
ἠρεμεῖν
με
ποιεῖ
καὶ
ἡσυχάζειν. 2751.
γείτονες
καρδίας
μέριμναι: Schol.
αἱ
ἐν
τῇ
καρδίᾳ (vielmehr
ἐν
τῷ
ἥπατι)
μέριμναι, die am Herzen sitzenden Sorgen. -
καρδίας ist wie Hik. 74, 807 als Spondeus zu lesen (die äolische Form
κάρτας will Dindorf setzen).
ζωπυρείν, anfachen (
ζωπύρει
τοὺς
ἄνθρακας), übertragen auch Eur. El. 1121
ἀν
αὖ
σὺ
ζωπυρεῖς
νείκη
νέα. Von
ζωπυροῦσι
τάρβος (,,fachen meine Angst an“) ist wie von
ταρβῶ oder
ταρβεῖν
με
ποιοῦσι der Acc.
τὸν
ἀμφιτειχή
λεών abhängig. Ebenso regiert Eur. Bakch. 1288
καρδία
πήδημ᾽
ἔχει wie
δέδοικα den Acc.
τὸ
μέλλον und ist Demosth. 4, 45
τεθνᾶσι
τῷ
δέει wie
δεδοίκασι mit dem Acc.
τοὺς
τοιούτους
ἀποστό
λους verbunden.
278.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-199
Wie um ihre Jungen im Neste (die noch nicht flügge) die scheue Taube die Drachen, schlimme Lagergenossen, fürchtet".
Zulez
αíov (so Lachmann für
λεχέων) vgl. Apoll. Rh. I 1182
λεχαίην
φυλλάδα, Blay- des
λεχηρῶν nach Eur. Phoen. 1541
λεχήρη), Schol.
νεμομένων
ἐπὶ
τῆς
καλιᾶς.
πάντρομος nach dem Homerischen
τρήρωνα
πέλειαν. Zum Gleichnis vgl. 490, Hom. B 308f., Mosch. IV 21, Hor. epod. I 19 ut assidens inplumibus pullis avis serpentium adlapsus timet.
282.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-200
τοὶ
μὲν (285
τοὶ
δὲ) wie Pers. 571
τοὶ
δὲ episch. Gemeint sind die Schwerbewaffneten der Feinde.
284.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-201
τί
γένωμαι; was soll aus mir werden“. Vgl. Hom.
ε 465
ὤ
μοι
ἐγώ,
τί
πάθω;
τί
νύ
μοι
μή-
κιστα
γένηται;
285.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-202
τοὶ
δέ, die Schleuderer, welche aus der Ferne Steine auf die Verteidiger der Stadtmauer werfen (
ἀκροβόλοι,
ἀκροβολισταί).
ἀμφιβόλοισιν: Schol.
πάντοθεν
βαλλομένοις.
287.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-203
χερμάς (Kieselstein): vgl. Eur. Bakch.1096
αὐτοῦ
χερμάδας
κρα-
ταιβόλους
ἔρριπτον. —
ὀκριόεσσαν wie
χερμαδίῳ
ὀκριόεντι Hom. 4 518.
291.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-204
ποῖον, nicht
ποίας, weil
γαίας
πέδον wie Ein Begriff be- handelt wird. Vgl. Prom. 1
χθονὸς
τηλουρὸν
πέδον,
Εum. 292
χώρας
ἐν
τόποις
Λιβυστικοῖς. — Schol.
ἐὰν
ταύτην,
φησί,
τὴν
γῆν
προδῶτε
τοῖς
πολεμίοις,
ποίαν
βελτίονα
αὐτῆς
εὑρήσετε. Vgl. zu 204.
292.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-205
ἄρειον: dieser epische Kom- parativ auch Ag. 81.
293.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-206
βαθύχθονα: Schol.
εὔγειον. Auch Euripides rühmt die Frucht- barkeit Botiens:
Δίρκας
χλοηφό
ρους
καὶ
βαθυσπόρους
γύας Phoen.
295.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-207
εὐτραφής, das Wachstum fördernd. Um dieser Eigenschaft willen wurde den Flußgöttern des Landes ebenso wie dem
Απόλλων
κουροτρόφος beim Eintritt in das Mannesalter der
πλόκαμος (Cho. 6) geweiht. Vgl. Hom.
Ψ 141.
296.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-208
ὅσων: diese Attraktion findet sich seltener bei Äschylos, gar nicht in den Hiketides.
Ποσειδῶν: Schol.
ὅτι
τῆς
ὑγρᾶς
οὐ
σίας
δεσπότης
Ποσειδῶν. —
γαιήο-
χοs das Homerische Epitheton. Nach Hes. Theog. 337 sind die Flüsse Kinder des Okeanos und der Tethys.
299.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-209
πρὸς
τάδε (im Hinblick dar- auf, um deswillen) wie Pers. 732.
300.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-210
τοῖσι
μέν, als ob es nach- her hieße:
ἐμβάλοιτε,
τοῖς
δὲ
πολί-
ταις
κῦδος
ἄροισθε.
301-302.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-211
,, mannenvertilgendes, waf- fenwegwerfendes Unheil".
καταρρί
ψοπλος von der Person übertragen. Mit
καταρρίψοπλος vgl.
δίψασπις, Strab. XIII 600
Αλκαϊός
φησιν
ὁ
ποιητὴς
ἔν
τινι
ἀγῶνι
κακῶς
φερότ
μενον
ἑαυτὸν
τὰ
ὅπλα
ρίψαντα
φυγεῖν (Hor. carm.
Η 7, 10). Lo- winski vermutet
ἀνδρολέτειραν
κῆρα,
ῥίψοπλον
ἄταν, vgl. 761
τὴν
ἁρπα
ξάνδραν
κῆρα.
303-304.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-212
κῦδος
ἄροισθε (von
ἄρνυ
μαι)
τοῖσδε
πολίταις, ,, ihr möget unseren Mitbürgern Siegesruhm ver- schaffen", vgl. Hom. a 240, § 370
ᾧ
παιδὶ
μέγα
κλέος
ἤρατ᾽
ὀπίσσω. Der Schol. gibt die Erklärung
πάνυ
ἂν
ὑμνοῖσθε
παρὰ
τῶν
πολιτῶν nach Hom.
Δ 95
πᾶσι
δέ
κε
Τρώ
εσσι (bei allen Troern)
χάριν
καὶ
κῦδος
ἄροιο. Aber diesem Sinn entspricht nicht das vorausgehende
μέν (300), auch nicht die für die Götter weniger passende Bedeutung von
κῦδος; endlich würde man dann
ἀρεῖσθε oder
ἄροισθ'
ἄν er- warten, wie der Schol.
ὑμνοῖσθε
ἄν hat.
305.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-213
ἔστε
τ' ist von Ritschl ein- gesetzt um des Sinnes und der Re-
εἴεδροι (94) sponsion willen.
στάθητε: last euch durch unsere Bitten) bewegen fest an euren Stätten zu verbleiben (laßt eure Heiligtümer nicht zerstören, damit ihr nicht auszuwandern braucht).
ὀξυγόοις
λιταίσιν, Schol.
διὰ
τὰς
ὀξυθρηνήτους
λιτὰς
ἡμῶν.
308.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-214
ὠγυγίαν wie Pers. 38
τὰς
ὠγυγίους
Θήβας.
309.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-215
Αίδα
προϊάψαι (d. i. dem Untergange weihen) nach dem Homerischen "
Αϊδι
προΐαψεν (
Λ 3).
δορὸς
ἄγραν Schol.
διὰ
δόρατος
ἀγρευθείσαν (
δοριάλωτον).
310.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-216
Zu zerbröckeltem Staube (
σποδῷ dynam. Dativ) von Acher- volk (vgl. 71f.) bis auf die Stätten der Götter schmählich verbrannt".
θεόθεν „,samt den Göttern" wie
ῥιζόθεν „,samt der Wurzel" Vgl. 569
πόλιν
πατρώαν
καὶ
θεοὺς
τοὺς
ἐγγενεῖς
πορθεῖν. Heimsöth ver- mutet
πεδόθεν.
313-314.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-217
τάς wird näher bestimmt durch
νέας
τε
καὶ
παλαιάς. —
ἓ
ἔ: Schol.
διέκοψεν
τὸν
λόγον
τῷ
θρήνῳ.
νέας ist einsilbig zu lesen wie häufig
νεάνις,
νεανίας,
νεανικός zwei- bez. dreisilbig (Eum. 957, Eur. Phoen. 147, Aristoph. Wesp. 1067,
315-316.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-218
ἱππηδόν nicht
ὑπὸ
ἱππέων
σύρεσθαι
τῶν
πλοκάμων (Schol.), sondern
δίκην
ἵππων (ein anderer Schol.):,, an den Haaren wie Pferde manchmal an den Mähnen fortge- zerrt werden". Vgl. Hik. 437
άyo-
μέναν
ἱππηδὸν
ἀμπύκων
πολυμίτων
τ'
ἐπιλαβὰς
ἐμῶν, Verg.
Αen. II 403 trahebatur passis Priameia virgo crinibus a templo Cassandra ady- tisque Minervae.
φαρέων steht als Iambus.
317-318.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-219
Die Stadt, welche ent- völkert wird, ertönt von dem wirren Geschrei der gefangenen Frauen, welche geschändet werden".
ληΐς bedeutet das gleiche wie
ληϊάδες
γυναῖκες Hom.
Υ 193
ληϊάδας
δὲ
γυναῖκας,
ἐλεύθερον
ἦμαρ
ἀπούρας,
ἦγον.
ὀλλυμένας: Schol.
πορθου-
μένας, vgl. Eur. Phoen. 564
ὄψει
δὲ
πολλὰς
αἰχμαλωτίδας
κόρας
βία
πρὸς
ἀνδρῶν
πολεμίων
πορθου-
μένας.
319.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-220
προταρβῶ wie
προφοβοῦμαι (
πολέμους) Hik. 1005,
θάνατον
προ-
ταρβοῦσα Eur. frg. 360, 25, „ich sehe mit Entsetzen vorher".
320.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-221
,,Beweinenswert ist es für sie gleichgepflückt vor der Zeit un- reif gepflückter Herblinge Naß ein- zutauschen, d. h. als unreif gepflückte Herblinge gekeltert zu werden“. Diese Allegorie, durch welche das vorausgehende
ὀλλυμένας ausge- führt wird, ist durch den Gebrauch von
οπώρα nahegelegt: Hik. 1009
τέρειν'
οπώρα
δ'
εὐφύλακτος
οὐδα
μῶς, Chaerem. fr. 12 S. 785
Ν.
πολ-
λὴν
ὀπώραν
Κύπριδος
εἰσορᾶν
πα-
ρῆν
ἄκραισι
περκάζουσαν
οἰνάνθαις
χρόνου. Auf unsere Stelle bezieht sich augenscheinlich die Notiz von Eustath. opusc. S. 355, 28 ed. Taf.
ἐν
μετοπώρῳ
γὰρ
οὐ
μόνον
καινόν,
ἐάν,
ὡς
ἡ
παροιμία,
ἄνθος
ἀναφυῇ,
ἀλλὰ
καὶ
ἐάν
κατ'
Αἰσχύλον
ἀρτί-
δροπος
οπώρα
νεάζουσα
τρυγηθῇ. Daraus ist der Text
ὀμφάκων
τρυ
γερὰν
δρόσον gewonnen statt des handschriftlichen
δωμάτων
στυγε
ρὰν
ὁδόν. Mit
ἀρτίδροπος vgl. Hik. 358
κλάδοισι
νεοδρόποις, mit
δρό-
σου Pind.
Οl. VII 2
ἀμπέλου
δρόσω.
323.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-222
τί: Schol.
τί
γὰρ
δεῖ
πολλὰ
λέγειν, vielmehr was sage ich be- weinenswert; mehr als das; denn wer tot ist, ist besser daran als diese, die geschändet werden". Blomfeld vermutet
τί
γάρ;
φθί-
μενόν
του
προλέγω. In
προλέγω hebt
πρό den in
βέλτερα
τῶνδε
πράσσειν legenden Begriff des Vor- zugs pleonastisch hervor. Vgl. Pind. Nem. II 18
ἐξοχώτατοι
προλέγονται. Die Form
βέλτερος,
βέλτατος ist bei Äschylos die gewöhnliche, nicht
βελτίων,
βέλτιστος. -
βέλτερα
πράσ
σειν wie Ag. 1444
ἄτιμα
δ᾽
οὐκ
ἐπραξάτην, Eur. El. 1359
εὐδαίμονα
πράσσει.
325-326.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-223
γάρ begründet den Haupt- gedanken
κλαυτὸν
κτἑ. (
τί;
τὸν
πράσσειν steht parenthetisch).
εὖτε
δαμασθῇ: zu 243. Vgl. Ag. 762
ὅτε
τὸ
κύριον
μόλῃ und unten 750, Eur. Phoen. 563
ὄψει
δαμασθὲν
ἄστυ
Θηβαίων
τόδε.
πολλὰ
δυ-
στυχῆ
τε für
πολλὰ
καὶ
δυστυχῆ wie Soph. Phil. 583
πόλλ'
ἐγὼ
κεί-
νων
υπο
δρῶν
ἀντιπάσχω
χρηστά
τε.
327-328.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-224
ἄγει, schleppt als Ge- fangenen fort, vgl.
ἄγειν
καὶ
φέρειν (plündern).
τὰ
δέ, weil an die Stelle von Personen (
ἄλλον) Gegen- stände treten: anderes steckt er (ein anderer) in Brand".
φορεῖ hier transitiv, Heimsöth Vermutet
πυρπολεῖ.
πυρ-
330.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-225
μαινόμενος
ἐπιπνεῖ (in wil- der Raserei tobt): vgl. Soph. Ant. 135
πυρφόρος,
ὃς
τότε
μαινομένα
ξὺν
ὁρμα
βακχεύων
ἐπέπνει.
λαοδάμας:
κυρίως
τὸ
ἐπίθετον
Αρεως
εἴρηται. Wenigstens heißt Ares
βροτολοιγός.
331.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-226
μιαίνων
εὐσέβειαν, d. h. nichts Heiliges wird geachtet und geschont.
332.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-227
κορκορυγαί: Schol.
ταραχαί.
κεκωμώδηται
δὲ
ἡ
λέξις, vgl. Ari- stoph. Frie. 991
λῦσον
δὲ
μάχας
καὶ
κορκορυγάς, Lys. 491, Wo. 387.
ἄστη (um des Versmaßes willen für das überlieferte
άorv gesetzt) von den verschiedenen Teilen (Straßen) der Stadt.
ποτὶ, näm- lich
ἄστη (überliefert ist
ποτὶ
πτόλιν
δ', verbessert von Hermann), gegen die Stadt ist eine Umwallung ge- richtet, welche sie wie ein Jagd- netz umschließt. Schol.
ὁρκάνη
τὸ
θηρατικὸν
δίκτυον
ὃ
καὶ
σαργάνη
καλεῖται, Phot.
ὁρκάνη·
ὁ
περιέχων
τοῖχος
οἴκησιν
ἢ
χωρίον,
λέγεται
δὲ
ἀπὸ
τοῦ
ἕρκος
ὅ
ἐστι
περίβολον
φράγμα. Versteht man
ὁρκάνη vom Jagdnetz, so hat man die Ausdrucks- weise, welche zu 64 besprochen ist: „nicht eine
δρκάνη gewöhnlicher Art, sondern wallartig".
334.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-228
Schol.
παρά
τό
Ομηρικὸν
κ
ἀνὴρ
δ᾽
ἄνδρ᾽
ἐδνοπάλιζεν“
335.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-229
Das blutige Geblöke (Schol.
ἐπὶ
τῶν
ἄσημα
φθεγγομένων
νέων
τὴν
βληχὴν
ἔθηκεν) von Säug- lingen, die gerade an der Mutter- brust genährt werden" ist das Wimmern von Kindern, die von der Mutterbrust gerissen und ge- tötet werden. Jüngere Handschriften geben
ἀρτιβρεφείς.
338.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-230
Das Plündern ist dem Hin- und Herrennen gesellt", d. h. die einen tragen fort, die andern kom- men zurück um zu holen. Vgl. Quint. III 69 profanorum sacrorum- que direptio, efferentium praedas repetentiumque discursus. Mit
ὁμαίμονες vgl.
κάσιν 481, Soph. Frg. 839
ἡ
δὲ
μωρία
μάλιστ᾽
ἀδελφὴ
τῆς
πονηρίας
ἔφυ. In
διαδρομᾶν ist
δια wie in
διαπρέπον Pers. 1010 als eine lange Silbe zu sprechen. Vgl. zu 275.
339-340.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-231
Hesych.
συμβολεῖ·
συντυγ
χάνει.
φέρων ein mit Beute Be- ladener,
κενός einer der keine Beute trägt.
341.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-232
ξύννομον, Schol.
κοινωνόν.
342.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-233
οὔτε
μεῖον
οὔτε
ἴσον: Schol.
πλείονος
ὀρεγόμενος. Jeder möchte das meiste sich aneignen (
διὰ
τούτου
τους
πλεονέκτας
ἐμφαίνει Schol.) -
λελιμμένοι: Schol.
λαβεῖν
βουλόμενοι. Vgl.
λελιμμένος (Schol.
ἐπιθυμῶν) 367 mit Gen. Der Plural bezieht sich auf die in
κενὸς
κενὸν liegende Mehrzahl.
343.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-234
τίν' . .
λόγον für
τί . .
λόγος nach einer Vermutung von Dindorf: welche Berechnung läßt sich hier- aus entnehmen?" d. i. was läßt sich als Ergebnis dessen erwarten?"
345-346.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-235
ἀλγύνει
θαλαμηπόλων s. v. a.
ἀλγύνει
τὰς
θαλαμηπόλους,
ὥστε
πικρὸν
εἶναι
τὸ
ὄμμα
αὐτῶν, Mit Tränen in den Augen sehen es die Schaffnerinnen mit an, wie die mannigfaltige Frucht auf dem Boden verschüttet wird". Nach
αλγύνει steht
κυρήσας in den Hand- schriften, welches die Responsion und den Sinn stört und vielleicht aus der zu
ἀλγύνει beigeschriebenen Erklärung
κυρίας (d. i.
θαλαμηπό-
λους) entstanden ist.
τῶν ist der Responsion zuliebe ergänzt.
θαλαμηπόλος Hom.
η 8 die Kammer- frau (Schol.
ἡ
τοῦ
οἴκου
προνοοῦσα) und alapos die Kemenate der Nausikaa, dagegen bedeutet
β 337
θάλαμος die Vorratskammer.
347.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-236
,,Die reiche Gabe der Erde, ohne Unterschied durcheinander- gemengt, wird weiter geschleppt in geringschätzigem Hin- und Her- schleifen." Vgl. Cic. div. I 369 ex horreis direptum effusumque fru- mentum vias omnisque angiportus constraverat. —
οὐτιδανοῖς, weil das schöne Getreide wie wertloses Gut behandelt wird. Schol.
τροπικῶς
ῥύθια
εἶπεν
τὰ
συνεχῆ
κινήματα [
τῶν
πολεμίων].
350-351.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-237
Schol.
μεταστᾶσαι
εἰς
δου-
λείαν
οἴσουσι
τὴν
των
πολεμίων
εὐνήν. Zu der Beute, welche fort- geschleppt wird, gehören auch die kriegsgefangenen Frauen, denen das Schicksal bevorsteht in der Gefangenschaft als Kebsweiber zu dienen: Sklavinnen, die das ihnen neue Leid der Knechtschaft kosten, sehen in der Gefangenschaft dem Bett eines glücklichen (und hoch- mütigen) Mannes als eines feind- seligen Siegers entgegen. Ein Gegenstand der Hoffnung (und Sehnsucht) ist für sie der Tod als Hilfe gegen Kummer und Trä- an nen."
καινοπήμονες erinnert den Gedanken, welchen der aus kriegsgefangenen Frauen bestehende Chor Eur. Iph.
Τ. 1117 ausspricht:
λατρεύω
ζηλοῦσα
τὸν
διὰ
παν-
τὸς
δυσδαίμον·
ἐν
γὰρ
ἀνάγκαις
οὐ
κάμνει
σύντροφος
ὢν <
ἐξ
ἀρχᾶς>
δυσδαιμονίᾳ·
τὸ
δὲ
μετ᾿
εὐτυχίαν
κακοῦσθαι
θνατοῖς
βαρὺς
αἰών. Die Worte
λέχος
προσμένουσιν sind zur Herstellung des Sinnes ergänzt. Die überlieferten Worte
νέαι
τλή-
μονες
εὐνάν gestatten keine Kon- struktion und entsprechen nicht dem Versmaße der Strophe; in
νέαι
τλήμονες kann man eine (nicht zutreffende) Erklärung zu
καινοπή-
μονες, in
εὐνάν zu
λέχος sehen. Mit
προσμένουσιν vgl. Soph. Trach. 525
τὸν
ὃν
προσμένουσ᾽
ἀκοίταν.
δυσμενοῦς, da selten der Fall sein wird, was Achilleus Hom. I 343 sagt:
τὴν
ἐκ
θυμοῦ
φίλεον
δουρικτήτην
περ
ἐοῦσαν. Vgl. Soph.
Αi. 211
λέγ',
ἐπεί
σε
λέχος
δουριάλωτον
στέρξας
ἀνέχει
θούριος
Αἴας.
ἐλπὶς . .
μολεῖν: vgl. Eur. Hel. 432
ἐλπὶς
δ᾽
ἔκ
γε
πλουσίων
δόμων
λαβεῖν
τι
ναύταις.
νύκτερον
Ι
τέλος s. v. a.
τέλος
θανάτοιο statt des
τέλος
γαμήλιον. —
ἐπίρροπος wie Hom.
Δ 390
τοίη
οἱ
ἐπίρροπος
ἦεν
᾿Αθήνη, vgl.
Μ 180
Δαναοίσι
μάχης
ἐπιτάρροθοι
ἦσαν (Helfer im Kampfe). Der Gedanke wie 323f. und Eur. Hik. 86
θανοῦσα
τῶνδ᾽
ἀλγέων
λαθοίμαν.
356-706.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-238
zweites Epeiso- dion. Eteokles tritt auf mit Me- II lanippos (395), Megareus (459), Lasthenes (607f.), um die Mit- teilung des Kundschafters (66 ff.) entgegenzunehmen, vgl. Einl. S. 9 f. Die erste Szene, der Mittelpunkt des Stückes, gibt eine glänzende Schilderung der sieben feindlichen und der ihnen an den sieben Toren entgegenstehenden Thebanischen Heerführer. In der zweiten Szene macht der Chor den vergeblichen Versuch Eteokles von dem greuel- vollen Zweikampf mit dem Bruder zurückzuhalten. Damit gibt dieses Epeisodion die ethische Moti- vierung für den Untergang der argivischen Heerführer und der feindlichen Brüder. Wie auch sonst bei Äschylos da, wo dem Dialoge antistrophische Chorika eingefügt sind, Symmetrie des Dialogs sich nachweisen läßt, so hat Ritschl (Jahrb. f. Philol. Bd. 77. 1858. S. 761.) symmetrische An- lage auch in den sieben Reden des Boten und Erwiderungen des Eteokles wahrgenommen. Da an einigen Stellen der Text unsicher oder lückenhaft ist, läßt sich die Verszahl nicht bei allen Partien mit voller Bestimmtheit feststellen. Doch scheint mit Beiseitelassung der zwei ankündigenden Verse des Boten 362f., denen die zwei zur nächsten Szene überleitenden Verse des Eteokles 662 f. entsprechen, die Gliederung der ganzen Partie 364 661 folgende zu sein:
Π IV
ΑΓ20-
ΕΤ20 |
στρ.
α' |
ΑΓ14-
ΕΤ14 |
ἀντ.
α' |
ΑΓ14-
ΕΤ14 |
στρ.
β' |
ΑΓ20-
ΕΤ20|
αντ.
β|| V VI VII
ΑΓ22-
ΕΤ 22 |
στρ.
γ΄ |
ΑΓ
29-
ΕT 29 |
αντ.
γ΄ |
ΑΓ 22-
ΕΤ 22.
356.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-239
Unter
ημιχόριον ist hier der Führer des Halbchors zu verstehen.
357-358.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-240
νέαν: gern wird aus der Eile und Hast des Boten auf die Wichtigkeit seiner Mitteilung ge- schlossen.
διώκων: zu 90.
ποδῶν ist gen. def. zu
χνόας (vgl. 137): wie die Achsen den Wagen, so bewegen die Füße den Körper fort. Auf weiteres darf die Ver- gleichung nicht bezogen werden, wie der Schol. meint:
χνόας
ποδῶν
μεταφορικῶς
εἶπεν
τὰ
ἄκρα
τῶν
ποδῶν. Vgl. auch Hesych.
κνους·
ὁ
ἐκ
τοῦ
ἄξονος
ήχος.
λέγεται
δὲ
καὶ
κνόη·
καὶ
ὁ
τῶν
ποδῶν
ψόφος,
ὡς
Αἰσχύλος
Σφίγγι.
359.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-241
καὶ
μήν dient häufig bei der Ankündigung neu auftretender Per- sonen dazu die Aufmerksamkeit auf sie zu lenken.
360.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-242
εἶσι als Präsens wie Hom.
ζ 102
οἵη
δ'
Αρτεμις
εἶσι,
Εum. 242
πρόσειμι.
ἀρτίκολλος (so Paley für
ἀρτίκολλον, welches der ver- meintlichen Präposition is wegen 1.
Προιτίδες 2.
Ηλέκτραι 3.
Νηΐσται 4.
Ογκαῖαι (
Ωγύγιαι) 5.
Βορραῖαι 6.
Ομολωΐδες 7.
Κρηναῖαι gesetzt wurde), genau angepaßt, gerade recht. Vgl. Cho. 578
όπως
ἂν
ἀρτίκολλα
συμβαίνῃ
τάδε, Soph. Trach. 58
ἐγγὺς
δ᾽
ὅδ᾽
αὐτὸς
ἀρτί-
πους
θρώσκει
δόμους (Schol.
ήρ-
μοσμένως
τῷ
καιρῷ).
μαθεῖν konsekutiv zu
ἀρτίκολλος.
361.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-243
οὐκ
ἀπαρτίζει: die Beziehung auf
ἀρτίκολλος läßt erkennen, daß
ἀπό in
ἀπαρτίζειν negative Be- deutung hat: läßt nicht unrecht (zu spät) kommen". Anders Hesych.
ἀπαρτί·
ἀπηρτισμένως·
Αἰσχύλος
᾿Αθάμαντι. Weil jüngere Hand- schriften
οὐ
καταρτίζει bieten, ver- mutet Weil
εὖ
καταρτίζει.
363.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-244
ὡς für
ὥς
τ' Blomfield, da dieser Vers appositionell zu
τὰ
τῶν
ἐναντίων steht.
364.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-245
Schol.
αἰδεσθεὶς
τὰ
Ομηρικά
ἐγκώμια
πρῶτον
αὐτὸν
καταλέγει
ὁ
Αἰσχύλος. Vgl. z. f.V. Mit
μέν wird
Τυδεύς den nachher zu nennenden Führern entgegengestellt. Im einzelnen weicht die Darstellung des Euripides Phoen. 1104 ff. ab, wie folgende Tabelle zeigt: bei Äsch. Tydeus, Kapaneus Eteoklos Hippomedon Parthenopaios Amphiaraos Polynikes Der Name
Βορραῖαι fehlt bei Euri- pides, weil es bei ihm als letztes mit
ἕβδομαι bezeichnet wird. In gleicher Weise fehlt bei Äschylos der Name
Κρηναῖαι. Statt
Βορραίαι heißt bei anderen (Paus. IX 8, 3ff., Apollod.
ΙΙ 6, 6) das Stadttor bei Eur. Amphiaraos Kapaneus Parthenopaios Hippomedon Adrastos Tydeus Polynikes.
Υψισται. Für Eteoklos tritt bei Euripides Adrastos ein. Dagegen wird Eteoklos Eur. Hik. 872 ge- nannt, wo auch Adrastos als Ober- feldherr erscheint und Soph.
Ο.
Κ. 1316, wo die gleichen Namen wie hier aufgezählt werden.
365.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-246
Durch das Verbot des Sehers Amphiaraos, welches den Sturm- angriff hinausschiebt, motiviert der Dichter die Ruhe, mit welcher Eteokles Zeit für lange Reden findet. Deshalb mußte Tydeus, der Feind des Amphiaraos (558), an die Spitze gestellt werden, nicht wie der Schol. annimmt:
αἰδεσθεὶς
τὰ
Ομηρικὰ
ἐγκώμια
πρῶτον
αὐτὸν
καταλέγει
ὁ
Αἰσχύλος. Insofern ist der Tadel des Euripides Phoen. 751
ὄνομα
δ᾽
ἑκάστου
διατριβὴν
πολλὴν
ἔχει
ἐχθρῶν
ὑπ᾽
αὐτοῖς
τείχεσιν
καθημένων nicht berechtigt.
366.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-247
σφάγια: vor dem Angriff opferten die Feldherrn
ἐπὶ
τῇ
διαβάσει oder
τὰ
διαβατήρια, Thuk. V 54, Xen. Hell. IV 7, 2, VI 4, 19.
γίγνεσθαι ohne Not Naber.
367.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-248
μαργῶν von der wilden Kampfeswut (Hesych.
μαργῶντες·
μαινόμενοι). —
λελιμμένος: 342.
368.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-249
μεσημβριναῖς: Schol.
τότε
γὰρ
μάλιστα
μέμηνεν (
ὁ
δράκων), vgl. Verg. Georg. III 434 anguis .. saevit agris asperque siti atque exterritus aestu. A. Hillebrand Jahrb. f. klass. Philol. 1883 S. 455 f. führt eine Stelle aus dem neunten Yasnakapitel des Avesta an, in welcher gleichfalls der Drache in Verbindung mit der Mittagszeit erscheint, so daß sich nach der Ansicht Hillebrands eine Überein- stimmung der iranischen Sage mit einem hier erhaltenen Rest griechi- scher Volksanschauung ergibt.
369.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-250
θείνει
ὀνείδει (mit einem Anklang): vgl. Soph.
Αi. 501
λόγοις
ἰάπτων, 724
ονείδεσιν
ἤρασσον, 1244
κακοῖς
βαλεῖτε, Verg. Aen. IV 447 adsiduis hinc atque hinc vocibus heros tunditur.
μάντιν
Οἰκλείδαν nennt auch Pindar Ol. VI 13 und Bakchylides VIII 16 den Amphia- raos. Schol. (zu 556)
᾿Αμφιάραος
Οϊκλέους
τοῦ
Μελάμποδος
τοῦ
Αμυθάονος
τοῦ
Κρηθέως
τοῦ
Αἰόλου
τοῦ
Ἕλληνος
τοῦ
Διός,
μητρὸς
δὲ
Υπερμήστρας. Vgl. Soph.
Αi. 801
τοῦ
Θεστορείου
μάντεως.
370.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-251
σαίνειν (Schol.
ἐκκλίνειν) dient zur gehässigen Bezeichnung feigen Verhaltens, da es vom Hunde übertragen ist, der schweifwedelnd um etwas herumgeht ohne den Mut zu haben es anzugreifen.
371-372.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-252
Schol.
νεωτερικὸν
τοῦτο,
τοῦ
κράνους
ἡ
τριλοφία.
κατά
σκιος hier aktiv, beschattend" wie Eur. Phoen. 653
ἔρνεσιν
κατασκίοι-
σιν. Dieser Stelle ist Aristoph. Ach. 965
κραδαίνων
τρεῖς
κατα-
σκίους
λόφους entnommen. Vgl. Hom.
Τ 382
ἵππουρις
τρυφάλεια,
περισσείοντο
δ'
ἔθειραι (hier
κράνους
χαίτωμα).
ὑπ'
ἀσπίδος
ἔσω, unter dem Schilde innerhalb desselben.
373.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-253
κλάζουσι
φόβον wie
μινύ-
ρονται
φόβον 116. Das Klingen der Schellen weckt Furcht. Vgl. Soph. Frg. 775
σὺν
σάκει
κωδωνοκρότῳ
παλαισταί, Eur. Rhes. 308
πολλοῖσι
σὺν
κώδωσιν
ἐκτύπει
φόβον, 384
κόμπους
κωδωνοκρότους
παρὰ
πορ-
πάκων
κελαδοῦντας. Von anderen künstlichen Vorrichtungen am Schilde, welche den Gegner er- schrecken und verwirren sollen, ist 528 die Rede. Vgl. Eur. Phön. 1124
Ποτνιάδες
δ'
ἐπ'
ἀσπίδι
ἐπίσημα
πῶλοι
δρομάδες
ἐσκίρτων
φόβῳ,
εν
πως
στρόφιγξιν
ἔνδοθεν
κυκλού
μεναι
πόρπαχ᾽
ὑπ'
αὐτόν,
ὥστε
μαί-
νεσθαι
δοκεῖν.
374.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-254
ὑπέρφρον: Schol,
υπερή
φανον.
375.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-255
φλέγοντα
ὑπ᾽
ἄστροις unter Sternen strahlend, sternfunkelnd.
377.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-256
πρέσβιστος (wie
ἥδιστος,
βράχιστος) Hom. Hymn. 30, 2. Verg. Aen. IX 405 heißt der Mond astro- rum decus.
νυκτὸς
ὀφθαλμός: in anderem Sinne
νυκτὸς
ὄμμα Pers. 431. Dagegen Pind. Ol. 3, 19
διχόμηνις
ὅλον
χρυσάρματος
ἑσπέρας
ὀφθαλμὸν
ἀντέφλεξε
Μήνα und Soph.
Αnt. 103
ἀκτὶς
ἀελίου . .
χρυ-
σέας
ἡμέρας
βλέφαρον. Vgl. auch Asch. Frg. 170
ἀστερωπὸν
ὄμμα
Λητώας
κόρης.
πρέπειν von dem was in die Augen fällt.
378.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-257
,,So sich toll gebärdend mit seiner prahlerischen Rüstung". Vgl.
τοιαῦτ᾽
ἀλύει
Εur. Frg. 665,
τί
ταῦτ'
ἀλύω Hipp. 1182.
379.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-258
παρ'
ὄχθαις, des Ismenos.
380-381.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-259
,,Wie ein Streitroß, welches ob der Kraft der Zügel (durch die es zurückgehalten wird) heftig schnaubt, wenn es den Klang der Kriegstrompete vernehmend vor- wärts drängt".
χαλινών
μένει wie Ag. 248. Schol.
οὕτως
ἀσθμαίνει
καὶ
σπεύδει
ὡς
καὶ
ἵππος
πολε-
μιστὴς
σάλπιγγος
ἀκούων
καὶ
ἐπι-
θυμῶν
πολέμου. Danach ist
ὀρ-
γᾶται
κλύων gesetzt für das über- lieferte
ὁρμαίνει
μένων, worin
μαίνει
μένων aus einer Variante des vor- hergehenden Verses
κατασθμαίνει
μένων entstanden ist.
Ζα
ὀργᾶται vgl. Cho. 452
ὀργᾷ
μαθεῖν, Suid. und Phot.
ὀργωμένοις·
ἐντεταμένως
ἐπι-
θυμοῦσιν. Zum Ganzen vgl. Verg. Georg. III 83 tum, si qua sonum procul arma dedere, stare loco nescit, micat auribus et tremit artus, collectumque premens volvit sub naribus ignem.
383.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-260
φερέγγυος,
ἀξιόπιστος
ἐγε
γυητής, von erprobter Tüchtigkeit mit Infin. wie Herod. V 30
οὐ
φερέγ
γυός
εἰμι
δύναμιν
παρασχεῖν
το
σαύτην, VII 49
λιμὴν . .
φερέγγυος
ἔσται
διασῶσαι
τὰς
νέας.
384.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-261
κόσμον
μέν mit bloß ge- dachtem Gegensatz, sodaẞ der Sinn der gleiche ist wie wenn es
κόσμον
γε hieße.
385.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-262
Schol.
ταῦτα
παρὰ
᾿Αλκαίου.
οὐ
τιτρώσκει
τὰ
ἐπίσημα
οὐδὲ
ὅπλα
αὐτὰ
καθ'
ἑαυτὰ
δύναμιν
ἔχει,
εἰ
μὴ
ἄρα &
φέρων
αὐτὰ
γένοιτο
γεν-
ναῖος. Ebenso spricht Papirius bei Liv. X 39: non enim cristas vulnera facere et per picta atque aurata scuta transire Romanum pilum. Vgl. Tac. Agr. 32 ne terreat vanus ad- spectus et auri fulgor atque argenti, quod neque tegit neque vulnerat.
386.
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387.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-264
νύκτα
ταύτην
ἣν
λέγεις . .
γένοιτο für
νὺξ
αὕτη,
ἣν
λέγεις,
γένοιτο, diese Nacht dürfte leicht einer besonderen Erwägung zur Wahrsagerin werden. Die gleiche Attraktion an das Relativ (s. g. attractio inversa) Hom. K 416 qv-
λακὰς
δ᾽
ἃς
εἴρεαι,
ἥρως,
οὔ
τις
κεκριμένη
φύεται
στρατόν, Soph.
Ο.
Τ. 449
τὸν
ἄνδρα
τοῦτον
ὃν
πάλαι
ζητεῖς ..,
οὗτός
ἐστιν
ἐνθάδε, Trach. 283
τάσδε
δ'
ὥσπερ
εἰσορᾷς,
ἐξ
ὀλβίων
ἄζηλον
εὑροῦσαι
βίον
χωροῦσι
πρὸς
σέ, Verg. I 573 urbem quam statuo vestra est, Fischart Geschichtklitterung den liebsten bulen den ich hab, der leit beim wirt im keller" u. a..
Ζυ
ἐννοίᾳ (50 Blomfield für
ἡ
ἀνοία)
τινί vgl. 459, Prom. 178
παλάμα
τινί, Cho.138
σὺν
τύχῃ
τινί, Soph.
Αi. 853
συν
τάχει
τινί.
390.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-265
D. i. wenn man etwa daran denkt (wenn man die Sache von dem Gesichtspunkt aus betrachtet), daß einem, der stirbt, Nacht auf die Augen fällt.
391-392.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-266
φέροντι (scil.
αὐτό), denn
σῆμα . .
τόδε ist Subjekt zu
γένοιτο. -
ἐνδίκως, wahrhaft, wie
πανδίκως 657.
ἐπώνυμον „, die Sache durch den Namen kennzeichnend, be- deutungsvoll", wie Soph. Ai. 340, wo Aias sagt:
αἰαι·
τίς
ἄν
ποθ᾽
εθ᾽
ὧδ᾽
ἐπώνυμον
τοὐμὸν
ξυνοί-
σειν
ὄνομα
τοῖς
ἐμοῖς
κακοῖς;
393.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-267
Der Übermut, welchen sein Schildzeichen offenbart, wird sich gegen ihn selber wenden, wie man vorhersehen kann, d. h. Nacht wird ihm auf die Augen fallen.
395.
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τόνδε: Grotius
τῶνδε. Aber s. Einl. S. 10.
396.
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Αἰσχύνης
θρόνος wie
Δίκας
θρόνος Eum. 163,
βωμὸς
Δίκας ebd. 542, Ag. 395,
Δίκας
βάθρον Soph. Ant. 854. Mit
Αἰσχύνης
θρόνον
τιμᾶν wird das Ehrgefühl des Helden (
αἰδώς) bezeichnet.
398.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-270
Der Gen.
αἰσχρῶν ist von dem im
α
στερητικόν von
αργός legen- den Begriff der Trennung regiert: ,, in seinem Tun des Unehrenhaften sich enthaltend". Vgl. Eur. Iph.
Α. 1000
ἀργὸς
ὢν
τῶν
οἴκοθεν.
399-400.
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Schol.
γνήσιος
πολίτης
ἐκ
τῶν
σπαρτῶν,
οὐ
τῶν
μετὰ
Κάδμου
ἐπηλύδων. Da seine Wurzel von den gesäten Männern her aufge- gangen ist", so ist er recht eigent- lich ein Sohn dieses Landes, aus dem sein Ahne hervorgewachsen ist, und gehört nicht den Fremden zu, die mit Kadmos ins Land kamen. Nach Eur. Phoen. 657 ff. erlegte Kadmos den Drachen des Ares und säte die Zähne des- selben in die Erde. Daraus gingen bewaffnete Männer hervor, welche übereinander herfielen. Vgl. Eur. Herakl. 4
Θήβας ..
ἔνθ᾽
ὁ
γηγενής
σπαρτῶν
στάχυς
ἔβλαστεν,
ὧν
γένους
Αρης
ἔσωσ᾽
ἀριθμὸν
ὀλίγον. Nach dem Schol. zu Phoen. 670 blieben am Leben:
Πέλωρ,
Ἐχίων,
Οὐδαῖος,
Χθόνιος,
Υπερήνωρ,
Κρέων.
401.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-272
,,Daß dieses Tatsache, nicht bloße Rede ist, wird Ares in seinem Würfelspiel entscheiden." Vgl. Eur. Hik. 330
ἔτ᾽
αὐτὸν
ἄλλα
βλήματ'
ἐν
κύβοις
βαλεῖν
πέποιθα, Rhes. 183
ψυχὴν
προβάλλοντ'
ἐν
κύβοισι
δαί-
μονος, 446
κυβεύων
τὸν
πρὸς "
Αρ-
γείους "
Αρη. Dies hat sich bestätigt nach Apollod. I 8, 5
Τυδεὺς
ἐπὶ
Θήβας
μετ'
Αδράστου
στρατευσά-
μενος
ὑπὸ
Μελανίππου
τρωθεὶς
ἀπέ-
θανεν.
402.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-273
Δίκη
ὁμαίμων: Schol.
τὸ
τῆς
συγγενείας
δίκαιον (die Pflicht, die er als echter Sprößling dieses Lan- des hat)
στέλλει
αὐτὸν
εἰς
τὴν
μά-
χην.
κάρτα, mit eindringlicher Mahnung.
προστέλλεται (ent- sendet) wie
ἀποπεμψαμένη Pers. 141 (von sich).
403.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-274
Melanippos geht ab zum Tore.
404.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-275
αμόν,
ἡμέτερον.
νύν, von Natur lang (228), wird von den Tragikern um des Versmaßes willen verkürzt (z. B. auch Pers. 1041, 1049, 1067), wie umgekehrt aus dem gleichen Grunde
ἆρα für
ἄρα gebraucht wird.
405.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-276
δικαίως: die Responsion mit dem antistr. V. wird genauer, wenn man mit Heimsöth
διά
δίκας schreibt (vgl. Cho. 783
διὰ
δίκας
πᾶν
ἔπος
ἔλακον). Auch tritt die Beziehung auf
Δίκη
ὁμαίμων 402 noch mehr hervor. Aschylos, Sieben gegen Theben. 407 5.
μόρους
ὀλομένων
ὑπὲρ
φίλων (Todesgeschick von Männern, die für ihre Mitbürger fallen), wenn es nicht ursprünglich
στόνους für
μό-
ρους geheißen hat (todmeldendes Stöhnen um gefallene Freunde hören) nach dem Schol.
οὓς
ποιοῦνται
ὑπὲρ
τῶν
φίλων
πολιτῶν
οἱ
Θηβαῖοι.
Ζη
ἰδέσθαι vgl. dann
ἰδεῖν Cho. 968 (s. v. a.
ἀκοῦσαι).
409.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-277
410.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-278
Ηλέκτραι
πύλαι: durch dieses Tor führte der Weg von Platää nach Theben (Paus. IX 8, 7).
411.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-279
γίγας: vgl. Hom.
κ 120
Λαι-
στρυγόνες . .
οὐκ
ἄνδρεσσι
ἐοικότες,
ἀλλὰ
Γίγασιν, Soph. Frg. 872
ὁ
σκληρὸς
οὗτος
καὶ
Γίγαντας
ἐκτρέ-
φων . .
Πάλλας, Eur. Bakch. 542
οὐ
φῶτα
βρότειον,
φόνιον
δ'
ὥστε
Γίγαντ᾽
ἀντίπαλον
θεοῖς, Phoen. 127
ὡς
φοβερὸς
εἰσιδεῖν,
γίγαντι
γης
γενέτα
προσόμοιος. —
ἄλλος: der Schol. spricht von dem rhetorischen Kunstgriff des Dichters den Tydeus nachträglich als Giganten zu be- zeichnen. Hiernach kann es schei- nen, als liege ein Widerspruch vor gegen Hom.
Ε 801
Τυδεύς
του
μικρὸς
μὲν
ἔην
δέμας,
ἀλλὰ
μαχη-
τής, aber
ἄλλος wird, wie Soph.
Εl. 708
Βοιωτὸς
ἄλλος, Eur. Hik. 888
ὁ
τῆς
κυναγοῦ
δ᾽
ἄλλος
Αταλάντης
γόνος zeigt, bei der Aufzählung gebraucht ohne solche Beziehung (,, dieser weitere Held ein Riese, da er größer ist als der vorige").
412.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-280
κατ'
ἄνθρωπον
φρονεῖ wie Soph.
Αi. 760
ὅστις
ἀνθρώπου
φύ
σιν
βλαστὼν
ἔπειτα
μὴ
κατ'
ἄνθρω-
που
φρονῇ.
413.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-281
Da die vermessene Prahlerei des Kapaneus augenscheinlich in den Worten liegt, er werde Theben zerstören, möge Gott wollen oder nicht, so unterbricht dieser V. den Zusammenhang und ist er mit Recht von Lachmann als Inter- polation bezeichnet worden. Vgl.
414.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-282
τὲ . .
καί für
εἴτε . .
εἴτε wie Hom.
Θ 168
διάνδιχα
μερμήρι
ξεν
ἵππους
τε
στρέψαι
καὶ
ἐναντί-
βιον
μαχέσασθαι, Soph. Ant. 328
ἐὰν
δὲ
ληφθῇ
τε
καὶ
μή,
Ο.
Κ. 488
αὐτοῦ
σύ
τ'
αὐτὸς
κεἴ
τις
ἄλλος
ἀντὶ
σοῦ, Eur. Hik. 498
ὤμοσεν (
Καπανεύς)
πόλιν
πέρσειν
θεοῦ
θέλοντος
ἤν
τε
μὴ
θέλῃ, Kykl. 332
ἀνάγκῃ
κἂν
θέλῃ
κἂν
μὴ
θέλῃ. Vgl. auch unten 1058.
415-416.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-283
Schol.
οὐδὲ
τὸν
τοῦ
Διὸς
σκηπτὸν
εἰς
γῆν
κατενεχθέντα
ἐμ
ποδὼν
γενέσθαι
αὐτῷ
λέγει. Hier- nach ist
οὐδέ
νιν
Διὸς
κεραυνὸν
ἐνσκήψαντ'
ἄν gesetzt für
οὐδὲ
τὴν
Διὸς
ἔριν
πέδω
σκήψασαν,
πorin
ἔριν unpassend ist und v und
νίν fehlen. Vgl. Eur. Phoen. 1175
τοσόνδ'
ἐκόμπασε (Kapaneus),
μηδ'
ἂν
τὸ
σεμνὸν
πῦρ
νιν
εἰργαθεῖν
Διὸς
τὸ
μὴ
οὐ
κατ'
ἄκρων
περγάμων
ἑλεῖν
πόλιν und die Drohung des Parthe- nopäos unten 519 f.
416.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-284
Von dem ägyptischen König Apries erzählt Herod. II 169: 4-
πρίεω
λέγεται
εἶναι
ἥδε
διάνοια,
μηδ'
ἂν
θεόν
μιν
μηδένα
δύνασθαι
παῦ-
σαι
τῆς
βασιληίης.
419.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-285
Eur. Phoen. 1121 heißt es von Tydeus:
δεξιᾷ
δὲ
λαμπάδα
Τιτὰν
Προμηθεὺς
ἔφερεν
ὡς
πρήσων
πόλιν.
420.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-286
ὡπλισμένη, als Waffe ge- geben (Schol.
ἀνθ᾽
ὅπλου
οὖσα). In gewöhnlicher Weise heißt es Eur. Bakch. 733
ἕπεσθε
θύρσοις
διὰ
χερῶν
ὁπλισμέναι. Vielleicht aber ist auch hier mit Herwerden
ὡπλισμένῳ zu schreiben (
ὡπλισμένῳ
αὐτῇ).
421.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-287
D. h. die Worte
πρήσω
πόλιν stehen auf dem Schilde über dem Fackelträger.
422.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-288
τοιῷδε
τῷδε
φωτὶ für
τοιῷδε
φωτὶ
πέμπε Dindorf. Schütz ver- mutet
τωιῷδε
φωτὶ
δ᾽
εἰπέ. Nach
τοιώδε konnte
τῷδε leicht ausfallen und dann der V. mit
πέμπε ergänzt werden.
423.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-289
μὴ
τρέσας hat Bezug auf
κομπάζοντα, ohne sich durch seine prahlerischen Reden schrecken zu lassen.
424.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-290
Auch hier bringt (wie man im Sprichwort sagt) ein Gewinn den andern". Der eine Gewinn ist, daß Kapaneus durch seine Prahlerei nur seine frevelhafte Ge- sinnung offenbart. Daraus ergibt sich der andere, daß er den Zorn des Zeus auf sich herabruft und den Gott zum Bundesgenossen der Thebaner macht. Die Textänderung von Keck
καὶ
τῷδε
κόμπῳ erscheint hiernach unnötig.
425.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-291
Wovon das Herz voll ist, davon geht der Mund über".
427.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-292
Kapaneus droht nicht bloß mit dem Munde (
γλώσσα 426), son- dern ist auch bereit die Drohung zur Tat zu machen. Vgl. Eur. Heraklid. 691
μή
τοί
μ'
ἔρυκε
δρᾶν
παρεσκευασμένον.
428.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-293
ἀπογυμνάζων
στόμα kenn- zeichnet die
γλωσσαλγία des Kapa- neus.
429.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-294
ματαία
χαρᾷ, in frevler Freude.
430.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-295
Hesych.
γεγωνός·
μεγαλό-
φωνος.
κυμαίνοντα, tumida, hochmütige.
431.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-296
ξὺν
δίκῃ wie
ἐνδίκως 392, in Wahrheit.
432-433.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-297
ἥξειν: vgl. Prom. 374
ἀλλ᾽
ἦλθεν
αὐτῷ
Ζηνὸς
ἄγρυπνον
βέλος.
οὐδὲν
ἐξῃκασμένον, kein bild- licher: dieser
πυρφόρος wird nicht wie der
πυρφόρος 419 auf dem Schilde dargestellt, sondern ein wirklicher sein. Dieser Sinn wird durch den folgenden (von Verrall als unecht erkannten) Vers zerstört, welcher aus 418 gebildet ist und sich auch durch das nach- hinkende
τοῖς
ἡλίου als Interpolation zu erkennen gibt. Vgl. Ag. 1243
κλύοντ᾽
ἀληθῶς
οὐδὲν
ἐξγκασμένα.
434-435.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-298
ἐπ᾿
αὐτῷ
τέτακται: Schol.
ἀντιτέτακται.
κεί
στόμαργός (Schol.
ταχὺς
εἰς
τὸ
λαλεῖν, vgl. Eur. Med. 525
τὴν
σὴν
στόμαργον,
ὦ
γύναι,
γλωσσαλγίαν)
ἐστ᾽
ἄγαν
ὁ
Καπανεύς),
αἴθων
λῆμα di. der sich die Flamme seines Mutes durch die frechen Reden des Ka- paneus nicht dämpfen läßt.
Πολυφόντου
βία: diese epische Um- schreibung auch 556, 558, 564, 607, 628. Vgl. Cho. 892
Αἰγίσθου
βία, Soph. Phil. 314, 321, 592
Οδυσσέως
βία, Trach. 38
Ιφίτου
βία.
436-437.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-299
φερέγγυον
φρούρημα (abstr. pro concreto): Schol.
ἱκανὸς
φρον-
ρεῖν
τὴν
πατρίδα.
προστατηρίας
Αρτέμιδος: Schol.
ὡς
τοῦ
Πολυφόν-
του
ἱερέως
ὄντος
τῆς
᾿Αρτέμιδος. Das Epitheton
προστατήριος (Phot.
προστατήριος·
Ἀπόλλων,
ἐπεὶ
πρὸ
τῶν
θυρῶν
αὐτὸν
ἱδρύοντο.
Σοφοκλῆς El. 637) scheint darauf hinzudeuten, daß der Dichter an ein Heiligtum der Artemis vor dem Elektratore denkt.
Ηλεκτρίς (die strahlende) erscheint in den Orphischen Hym- nen VIII 6 als Beiname der Selene. Blaydes vermutet
εὐνοίᾳ
τε. Aber vgl. Isokr. IV 174
τὰς
εὐ-
νοίας
ἀληθινὰς
πρὸς
ἡμᾶς
αὐτοὺς
ἕξομεν.
441-442.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-300
πωλικῶν
ἑδωλίων (Schol.
παρθενικῶν
καθεδρῶν) wie Cho. 69
νυμφικῶν
ἑδωλίων von dem
παρ-
θενών.
πῶλος wird bald vom Jüng- linge (Cho. 790, Eur. Phoen. 947), bald wie
πόρτις,
δάμαλις,
μόσχος von der Jungfrau (Eur. Hipp. 546, Hek. 142) gesagt.
443.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-301
ἐκλαπάξαι (Schol.
ἐκβαλεῖν): uè ergänzt sich leicht aus dem vor- hergehenden
ἐμόν. Hermannschreibt
εδωλίων
μ'.
444.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-302
Auf die Aufforderung des Eteokles 438 ist das einfache
λέξω die passende Erwiderung. Deshalb hat diesen Vers H. Wolf als Inter- polation bezeichnet. Wegen des Folgenden ist er seinem ganzen Inhalte nach und besonders in der Angabe
πρὸς
πύλαις unnütz. Auch der rhythmische Bau desselben ist nicht gut.
446.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-303
ἐπήδησεν wie Hom.
Η 181
πάλλεν
δὲ
Γερήνιος
ἱππότα
Νέστωρ,
ἐκ
δ᾽
ἔθορε
κλῆρος
κυνέης .
Αἴαντος.
447.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-304
πύλαισι: wie bei Hom. (Hesych. unter
πύλαι), so kommt bei Äschylos nur der Plural von
πύλη vor.
Νηΐσταισι: vgl. Hesych.
νήιστα·
κατώτατα,
ἔσχατα. -
προσβαλεῖν ist von dem in
πάλος
ἐπήδησεν legenden Ausdruck des Wollens abhängig.
448.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-305
ἐν
ἀμπυκτῆρσιν
ἐμβριμωμένας (knirschend im Gebisse): Schol. of
κορυφιστήρες,
τὰ
προμετωπίδια
κυρίως.
νῦν
δὲ
λέγει
τοῖς
χαλινοῖς.
449.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-306
δινεῖ: weil der Sturm auf die Stadt noch nicht beginnen darf
450.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-307
φιμοί, hier die die Nase einklemmenden Zaumringe, an denen das Blasen der Nüstern ein pfeifendes Geräusch verursacht. Hesych.
φιμός·
κημός,
παραστομιον, Eustath. zur Il. p. 1157, 34: Aloxú-
λος
δέ
φησι
καὶ
τὴν
τάφρον
αὐλῶνα,
ἔνθα
καὶ
φιμοὺς
λέγει
αὐλωτοὺς
διὰ
τὸ
κώδωνας,
φησί (1.
φασί),
προσῆφθαι
αὐτοῖς,
οἷς
ἐμφυσῶντες
οἱ
ἵπποι
ὡς
φωνὴν
σάλπιγγος
προΐεντο·
γράφει
οὖν
οὕτως·
εἶχε
πώλους
τέσσαρας
ζυγηφόρους
φιμοῖσιν
αὐλωτοῖσιν
ἐστομωμένας (vielleicht
έμβριμωμένας).
βάρο
βαρον
βρόμον (30 Schütz für
τρόπον): Schol.
ἀπηνῆ
ήχον. Vgl. Soph. Ant. 1002
κλάζοντας . .
βεβαρβαρωμένως.
451.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-308
μυκτηρόκομπα
πνεύματα, das nüsternstolze Schnauben, d. i. das stolze Schnauben der Nüstern.
452.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-309
οὐ
σμικρὸν
τρόπον (gro- artig) wie
τον
μέγαν
τρόπον 270,
ἄνδρα
δ᾽
οὐ
πέπυσθε
σύμμαχον
Τροία
μολόντα
Ῥῆσον
οὐ
φαύλῳ
τρόπῳ Eur. Rhes. 599.
453-454.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-310
Er steigt die Staffeln der Leiter hinauf auf die Mauer. Der Acc. wie bei
θρώσκειν
πεδίον zur Bezeichnung der Strecke.
κλίμακος oder
κλιμάκων
προσαμβάσεις auch Eur. Bakch. 1213, Phön. 489, 1173.
455.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-311
καὶ
οὗτος, Eteokles wie Kapaneus (421).
456.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-312
σφέ,
αὐτόν auch 602, 604, 1019, Ag. 1642, Eum. 234.
459-460.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-313
Bei
τόνδε deutet Eteokles auf Megareus.
σὺν
τύχῃ
τινί (zu 389) ist nicht verständlich, da die Angabe fehlt, inwiefern ein besonders glücklicher Zufall die beiden Kämpfer zusammenführt. Die Partikeln
και
δή haben ihre Stelle am Anfange eines Satzes. Nach 459 ist also eine Lücke und zwar sind, nach der Verszahl der Botenrede zu schließen, 5 Verse ausgefallen. Nach diesen Versen entfernt sich Megareus, daher xal
δὴ
πέπεμπται.
Ζυ
κόμπον
ἐν
χεροῖν
ἔχων, worin das Hauptgewicht des Satzes ruht, vgl. 541, Soph. Phil. 97
γλῶσσαν
μὲν
ἀργόν,
χεῖρα
δ᾽
εἶχον
ἐργάτιν.
461.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-314
τοῦ
σπαρτοῦ
γένους: zu 399€. Eur. Phoen. 942 sagt Tiresias zu Kreon:
σὺ
δ'
ἐνθάδ'
ἡμῖν
λοιπὸς
εἶ
σπαρτῶν
γένους
ἀκέραιος,
ἔκ
τε
μητρὸς
ἀρσένων
τ'
ἄπο,
οἱ
σού
τε
παῖδες (Hämon und Menökeus, wie Megareus dort heißt, Megareus auch Soph.
Αnt. 1303).
462.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-315
μάργον für
μάργων Schütz um der passenden Verteilung der Attribute willen.
463.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-316
ἐκ
πυλῶν
χωρήσεται d. i. seinen Posten verlassen wird.
464.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-317
τροφεῖα (
τὰ
ὀφειλόμενα
τοῖς
τροφεῦσι nach Hesych.),
θρεπτήρια,
θρέπτρα: vgl. Hom.
Δ 477
οὐδὲ
τοκεῦσι
θρέπτρα
φίλοις
ἀπέδωκε, Isokr. VI 108
ἀποδῶμεν
τὰ
τροφεία
τῇ
πατρίδι, Lys. II 70
τῇ
πατρίδι
τὰ
τροφεία
ἀποδόντες.
χθονί: Megareus war ebenso wie "Mela- nippos (403) als Nachkomme der Sparten ein Sprößling der Theba- nischen Erde.
465.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-318
Schol.
τὸν
φέροντα
τὴν
ἀ-
σπίδα
καὶ
τὸν
ἐγγεγραμμένον
τῇ
ἀ-
σπίδι
καὶ
τὸ
ἐπ'
ἀσπίδος
πόλισμα
γραφέν (454).
467.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-319
κόμπαζε
ἐπ'
ἄλλῳ d. i. melde die prahlende Rede eines anderen.
φθόνει
λέγων: Valckenaer
φθόνει
λόγων, nach dem Schol.
λέγ'
ἄλλον
κομπώδη
καὶ
μηδὲν
ἀποκρύψῃ
με
τῶν
ἀλαζονειῶν kann man an
λή-
ρων
φθόνει denken.
468.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-320
,,Möge es diesen Worten (464466) entsprechend gut gehen, Eteoklos aber und seine Gesellen mögen lästern (456); wie sie aber lästern, so möge ihnen Zeus ver- gelten". Dieser Gedankenzusammen- hang ist damit gewonnen, daß Sv-
στομεῖν an die Stelle des nichts- sagenden
δυστυχείν gesetzt ist. Vgl. Soph.
Αnt. 127
Ζεὺς
γὰρ
μεγάλης
γλώσσης
κόμπους
ὑπερεχθαίρει.
471.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-321
τώς findet sich bei Aschylos viermal (624, Hik. 70, 678), bei Sophokles nur in einer interpolier- ten Stelle (Ai. 841), bei Euripides nirgends, öfters bei Homer.
αὐτούς wie Hik. 737.
νίν,
472.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-322
νεμέτωρ: vgl. Hik. 409
Ζεύς . .
νέμων
εἰκότως
ἄδικα
μὲν
κακοῖς,
ὅσια
δ'
ἐννόμοις. —
ἐπίδοι:
ἐφορᾶν,
ἐποπτεύειν,
ἐπωπᾶν,
ἐποπτῆρας
γε-
νέσθαι wird in speziellem Sinn ge- sagt von dem zornigen Blick straf- gerechter Götter.
474.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-323
Schol.
Αθηνᾶς
τῆς
Ὀγκαίας,
ἀφ'
ἧς
καὶ
αἱ
πύλαι
Ογκαῖαι, Hesych.
Ογκας
Αθήνας·
τὰς
Ωγυγίας
πύλας
λέγει. Vgl. Eur. Phoen. 1113
Ωγύγια
δ'
εἰς
πυλώμαθ'
Ἱππομέδων
ἄναξ
ἔστειχ᾽
ἔχων
σημεῖον
ἐν
μέσῳ
σάκει
στικτοῖς
Πανόπτην
ὄμμασιν
δεδορ
κότα und zu 149.
475.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-324
Schol.
περιφραστικῶς
ὁ
ἱπ-
πομέδων,
μέγας
ὢν
καὶ
κάλλιστον
ἔχων
σχῆμα. —
Ιππομέδοντος ist wie
Ιππομμέδοντος zu sprechen. Das gleiche gilt von
Παρθενοπαῖος 534. Vgl. Priscian. de metris Terent. 23: Aeschylus in
Ἑπτὰ
ἐπὶ
Θήβας
Ιπ-
πομέδοντος
σῆμα
καὶ
μέγας
τύπος". In principio enim trochaeum posuit. Quem imitans Sophocles teste Se- leuco profert quaedam contra legem metrorum, sicut in hoc
Αλφεσί
βοιαν
ἣν
ὁ
γεννήσας
πατήρ, dazu
φαιοχίτωνες Cho. 1047,
εἶεν,
ἀκούω ebd. 653 und Aristoph. Frie. 663, immer am Anfang des Trimeter.
476.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-325
Unter
ἅλως versteht der Schol. den s. g. Hof um die Sonne:
ἅλως
ἐστὶ
κυρίως,
ὅταν
νέφη
περὶ
τὸν
ἥλιον
ἐκκαυθέντα
λευκὰ
φαίνηται
καὶ
ἐν
κύκλῳ
τοῦ
ἡλίου
γένηται (1.
λευκὰ
γένηται
καὶ . .
ἡλίου
φαί
νηται). Vgl. Hesych.
ἅλως·
ἡ
τοῦ
ἡλίου
ἢ
σελήνης
περιφέρεια.
Αἰσχύ
λος
περιφέρεια
τῆς
ἀσπίδος
καὶ
κύκλος. Die Vergleichung mit dem Hofe des Mondes kann nahe liegen, weil die Schilde der Argiver weiß sind (
λεύκασπις 89), und Heimsöth vermutet
ἅλω
δὲ
λευκήν. Aber im Sinne eine weite Tenne" scheint der Ausdruck einen volkstümlichen Witz zu enthalten, wie es etwa im ,hörnern Siegfried" heißt: er nahm zu seiner Hande ein'n Schild als wie ein Scheurentor".
κύκλον
λέγω, eine beliebte Form der
ἐπ-
εξήγησις wie 596, Ag. 1019, Cho. 251, Fragm. 169, Soph.
Αi. 569, Ant. 198, Trach. 9, Phil. 1261, Eur. Hel. 1673.
477.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-326
δινήσαντος,
αὐτοῦ. Von dem Dekeleer Sophanes erzählt Herod.
ΙΧ 74:
λέγεται
ὡς
ἐπ'
ἀσπίδος
αἰεὶ
περιθεούσης
καὶ
οὐδαμὰ
ἀτρεμι
ζούσης
ἐφόρες
ἐπίσημον
ἄγκυραν. —
οὐκ
ἄλλως
ἐρῶ s. v. a.
οὐκ
ἀρνήσομαι. Vgl. Eur. Or. 709
δεῖ
δέ
μ',
οὐκ
ἄλλως
λέγω,
σώζειν
σε.
478.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-327
εὐτελής,
φλαυρουργός
τις
ἀνήρ Soph. Phil. 35, ein schlechter Meister. Den Sinn von aga gibt der Schol. gut mit
ὡς
ἔοικεν.
479.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-328
ὤχμασεν (so Stadtmüller für
ὤπασεν), am Schilde anbrachte.
480.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-329
Den feuerschnaubenden Ty- phon schildert Äschylos Prom. 367 ff. nach Pind. Pyth. I 15, Hesiod Theog. 820 ff. In
ἵημι verkürzen die szenischen Dichter die erste Silbe öfters um des Versmaßes willen.
481.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-330
αιόλην: Schol.
εὐκίνητον
καὶ
ταχείαν. —
κάσις wie Ag. 499
κάσις
πηλοῦ
κόνις. Vgl. Pind.
Οl.
ΧΙ 2
οὐρανίων
υδάτων
ὀμβρίων,
παίδων
νεφέλας.
482.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-331
περίδρομον (vgl. Eur. El. 458
περιδρόμῳ
μὲν
ἔτνος
ἕδρα - Gegen- satz
ἐν
δὲ
μέσῳ
σάκει 464)
κύτος scheint nicht
τα
προσηδάφισται (,, ist am Boden befestigt") zu passen. Auch enthalten die Scholien
περιφέρεια
τῆς
ἀσπίδος
κύκλῳ
ὀφίων
εἰς
ἑαυτοὺς
ἄντικρυς
ὁρώντων
καὶ
ἐμπεπλεγμένων
τὰ
τέλη
ἔχει
ἐγγε-
γραμμένα und
τοὺς
γηγενεῖς
δρα-
κοντόποδας
ἔγραψεν Angaben, denen in unserem Texte nichts entspricht. Die Worte
εἰς
ἑαυτοὺς
ἄντικρυς
ὁρώντων könnten etwa
αντωπῶν wiedergeben. Deshalb erweist sich die Stelle als lückenhaft. Da die Gegenrede des Eteokles 20 Verse enthält, scheinen 5 Verse zu fehlen. Abgesehen hiervon erwartet man
περίδρομος
κύκλος und
κοιλογά-
στορος
κύτους, Blaydes will mit
περιδρόμων oder
περιδρόμοις helfen. Eur. Phoen. 1135 ist der Schild des Adrastos mit den hundert Köpfen der Lernäischen Hydra geziert, vgl. Verg. Aen. VII 657f.
484.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-332
ἔνθεος (Schol.
ἐμμανής)
Αρει, des Kriegsgottes voll, trunken in kriegerischer Begeisterung.
485.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-333
βακχᾷ
πρὸς
ἀλκήν, drängt rasend zum Kampfe.
Θυιὰς
ὥς: vgl. 821, Verg. Aen. IV 400 saevit inops animi totamque incensa per urbem bacchatur, qualis commotis excita sacris Thyias, ubi audito stimulant trieterica Baccho orgia. –
φόνον (so Canter für
φόβον)
βλέπων: vgl. Eur. Ion 1263
πυρὸς
δράκοντ'
ἀναβλέποντα
φοινίαν
φλόγα und oben zu 53.
486.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-334
πεῖραν, Unternehmen, An- schlag, Angriff wie Pers. 721
πε-
ζὸς
ἢ
ναύτης
δὲ
πεῖραν
τήνδ'
ἐμώ-
ρανεν
τάλας; Soph.
Αi. 2
πεῖράν
τιν'
ἐχθρῶν.
487.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-335
Der Schrecken macht sich bereits unmittelbar am Tore breit". Für
φόβος will Blomfield
φόνος, Weil
φοίτος, Blaydes
βρόμος schrei- ben.
488-489.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-336
Das epische
ὥστε auch Pers. 300, 764, Eum. 25, 1025 im Tri- meter.
ἀγχίπτολις statt des pro- saischen
γείτων. Dieses Wort ist in den Text gekommen (
πύλαισι
γείτων,
ἀνδρὸς), woes zwecklos ist. Das dafür gesetzte hora entspricht dem
εὔεδροι und dem für die Stätten der Götter gebräuchlichen
ἕδη. ab-
490.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-337
Sie wird (ihn vom Tore) wie (ein Vogel) von seinen Jungen einen schaurigen Drachen wehren". Vgl. 278 ff. In ähnlicher Weise ist Pers. 129f.
πᾶς . .
λεὼς
σμῆνος
ὡς
ἐκλέλοιπεν
μέλισσαι
σὺν
ὀρχάμῳ
στρατοῦ ein Teil des Gleich- nisses (
σμῆνος) an die Stells des eigentlichen Ausdrucks (
τὴν
πόλιν) getreten.
492.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-338
κατ'
ἄνδρα
τοῦτον, er ward für den Platz, wo dieser Mann steht, ausersehen. Vgl. Soph.
Αi. 775
καθ'
ἡμᾶς
δ᾽
οὔποτ'
ἐκρήξει
μάχη.
493.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-339
ἐξιστορῆσαι von
ἱστορῆσαι der Bedeutung nach nicht sehr ver- schieden wie
ἐξιστορήσας Cho. 674.
μοῖραν, seinen Anteil, sein Ge- schick.
ἐν
χρεία
τύχης, nicht mit prahlerischen Schildzeichen, vgl. Soph.
Αi. 963
ἐν
χρείᾳ
δορός (
πο es gilt zu kämpfen), was auch hier geeigneter erscheint.
494.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-340
Vgl. Hom.
Α 114
οὔ
ἑθέν
ἐστι
χερείων,
οὐ
δέμας
οὐδὲ
φυήν,
οὔτ᾽
ἂρ
φρένας
οὔτε
τι
ἔργα.
495.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-341
D. i. der Zufall hätte sie nicht besser zusammenbringen kön- nen“. Schol.
τὰ
ἀπὸ
τῆς
τύχης
Ἑρμῇ
ἀναφέρουσιν. Hermes, der Gott des Gewinnes und glücklichen Fundes (
Ερμαιον), lenkt auch das Los.
496-497.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-342
„, Denn wie der eine Mann dem andern feindlich gegenüber- treten wird, so werden sie auch feindliche Götter auf ihren Schilden gegeneinander tragen".
τῷ: zu
500.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-343
σταδαῖος, Jupiter stator.
διὰ . .
φλέγων, in der Hand das flammende Geschoß haltend.
502.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-344
Die dem Zusammenhang der Gedanken entsprechende Ord- nung der Verse ist in der hand- schriftlichen Überlieferung gestört.
502-503.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-345
Bei solchem Liebesver- hältnis der sich gegenüberstehenden Götter wird voraussichtlich der Er- folg der einander entgegengestellten Menschen entsprechend sein“.
503.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-346
,,Wir gehören zur siegen- den Partei". Vgl. Eur. Rhes. 320
Ζεὺς
πρὸς
ἡμῶν
ἐστιν.
Ζεύς
γε d. i. auch ein anderer Gott ist stärker als Typhos geschweige Zeus".
του (so Elmsley für
που)
νικώμενον wie
μὴ
φόβου
νικῶ Cho. 1050,
ἱμέρου
νικώμενος Hik. 1016,
τῶν
φίλων
νικώμενος Soph.
Αi. 1853. Diese Stelle ahmt Eur. Heraklid. 347 nach:
θεοῖσι
δ'
οὐ
κακίοσιν
χρώ-
μεσθα
συμμάχοισιν
Αργείων,
ἄναξ.
τῶν
μὲν
γὰρ
Ἥρα
προστατεῖ
Διὸς
δάμαρ,
ἡμῶν
δ'
Αθάνα·
φημὶ
δ᾽
εἰς
εὐπραξίαν
καὶ
τοῦθ᾽
ὑπάρχειν
θεῶν
ἀμεινόνων
τυχεῖν·
νικωμένη
γὰρ
Παλλὰς
οὐκ
ἀνέξεται. Vgl. übrigens Hom.
Υ 104
ήρως (Äneas),
ἀλλ'
ἄγε
καὶ
σὺ
θεοῖς
αἰειγενέτησιν
εὔχεο·
καὶ
δὲ
σέ
φασι
Διὸς
κούρης
Αφροδίτης
ἐκγεγάμεν,
κεῖνος (Achil- leus)
δὲ
χερείονος
ἐκ
Θεοῦ
ἐστιν.
507.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-347
Für
τυχών vermutet Stadt- müller
κυρῶν, sehr ansprechend.
508-509.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-348
πέποιθα
τὸν
ἔχοντα
ἐν
σάκει
ἄφιλον (widerwärtig)
τοῦ
χθονίου
δαίμονος
δέμας
ἀντίτυπον
Διός (d. i. Gegenbild zum Bilde des Zeus). Bei
ἄφιλον konnten die Athener an das Bild des dreileibigen Typhon (
τρισωμάτους
Τυφῶνας Eur. Herk. 1272) auf der Akropolis er- innert werden.
χθόνιος wie Prom. 367 Typhos als
γηγενής bezeichnet wird. Der erste Vers stimmt metrisch mit dem strophischen 468 nicht überein. Ein Trimeter, wenn auch nicht mit gleichem Rhythmus, wird gewonnen mit
πέποιθα
τὸν
τὸ
Ζηνὸς
ἀντίτυπον
ἔχοντ'.
511.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-349
δαρόβιοι heißen die Götter in Gegensatz zu den
εφήμεροι (Prom. 83 u.
ϋ.). Vgl. Soph. Ant. 987
Μοῖραι
μακραίωνες.
512.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-350
515-516.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-351
Vgl. Paus.
ΙΧ 17, 3
Ζήθῳ
μνῆμα
καὶ
Ἀμφίονι
ἐν
κοινῷ
γῆς
χώματι, Eur. Phoen. 145
ΑΝΤ.
τίς
δ'
οὗτος
ἀμφὶ
μνῆμα
το
Ζήθου
περᾷ
καταβόστρυχος,
ὄμμασι
γοργὸς
εἰσιδεῖν
νεανίας;
ΠΑΙΔ.
ὅδ'
ἐστὶ
Παρθενοπαῖος,
Αταλάντης
γόνος. Den folgenden Vers hat Dindorf (dieser nach 513) ergänzt, weil das 519 ff. Gesagte unverständlich wäre, wenn der Name des Helden erst 534 genannt würde. Der Vers ist gebildet nach 534, nach der an- geführten Stelle von Eur. Phoen., nach Eur. Hik. 888
ὁ
τῆς
κυναγοῦ
δ'
ἄλλος
Αταλάντης
γόνος und Soph.
Ο.
Κ. 1320
ἕκτος
δὲ
Παρθενοπαῖος
Αρκάς
πιστὸς
Αταλάντης
γόνος. Über die Verlängerung der zweiten Silbe von
Παρθενοπαῖος zu 475.
516.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-352
So schwört Antigone Eur. Phoen. 1677
ἔστω
σίδηρος
ὅρκιόν
τέ
μοι
ξίφος. Vgl. Apoll. Rh. I 466
ἔστω
νῦν
δόρυ
τοῦρον,
ὅτῳ
περιώ-
σιον
ἄλλων
κύδος
ἐνὶ
πτολέμοισιν
ἀείρομαι
οὐδέ
μ'
ὀφέλλει
Ζεὺς
τόσον,
ὁσσατιόν
περ
ἐμὸν
δόρυ, Verg.
Αen. X 773 dextra mihi deus et telum, quod missile libro, nunc adsint.
517.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-353
Für
πεποιθώς erwartet man
ἐπαυχῶν. -
Ζα
ὀμμάτων
υπέρτερον vgl. Catull. III 5 quem plus illa oculis suis amabat, XIV 1 ni te plus oculis meis amarem.
518-519.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-354
Vgl. 47. —
βίᾳ
Διός, wie Kapa- neus (415).
ὀρεσκόου d.i.
κυναγοῦ.
520.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-355
καλλίπρῳρον, Schol.
καλλι-
πρόσωπον. Hesych.
καλλίπρωρον·
εὐ
πρόσωπον, vgl. Ag. 245
στόματος
καλλιπρώρου, Soph.
Τrach. 13
ἀν-
δρείω
κύτει
βούπρῳρος.. Die Schönheit (Eur. Hik. 889
παῖς
Παρ-
θενοπαῖος
εἶδος
ἐξοχώτατος) und jugendliche Zartheit des Helden tritt in Gegensatz zu seinen ent- setzlichen Drohungen. Ubrigens merkt man dieser wie anderen Stellen des Äschylos (Fragm. 135, 136, Athen. XIII S. 601 A) die Neigung zur Knabenliebe an. —
άv-
δρόπαις: Schol.
ὁ
ἐν
παιδικῇ
ἡλικίᾳ
ἀνδρεῖος, Schol. zu Pind. Pyth. it 121
ὑπὲρ
τὴν
νεότητα
βουλεύῃ.
καὶ
Σοφοκλῆς
ἐπὶ
τοῦ
Τρωίλου
τὸν
ανδρόπαιδα
δεσπότην
ἀπώλεσα,
παῖδα
μὲν
τῇ
ἡλικίᾳ,
ἄνδρα
δὲ
τῷ
φρονήματι. Hiernach bedeutet
ἀνήρ wenig, man erwartet dyós (Führer trotz seiner Jugend), wie es Eur. Phoen. 148 von Parthenopãos heißt:
νεανίας,
λοχαγός,
ὡς
ὄχλος
νιν
ὑστέρῳ
ποδὶ
πάνοπλος
ἀμφέπει (d. i. sonst würde man einen solchen Jüng- ling nicht für einen Führer halten).
521.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-356
Für
στείχει könnte man
θάλλει erwarten nach Eur. Bakch. 1185
νέος
ὁ
μόσχος
ἄρτι
γένυν
ὑπὸ
κόρυθ'
απαλότριχα
κατάκομον
θάλ
λει. Blaydes vermutet
ἕρπει nach Xen. Symp. IV 23
τούτῳ
μὲν
παρὰ
τὰ
ὦτα
ἄρτι
ἴουλος
καθέρπει,
Κλει
νίᾳ
δὲ
πρὸς
τὸ
ὄπισθεν
ἤδη
ἀνα-
βαίνει, doch kann wie
καθέρπει und
ἀναβαίνει wohl auch
στείχει gebraucht sein. - Hesych.
ἴουλοι·
αἱ
πρῶται
τῶν
τριχῶν
ἐκφύσεις zu Hom.
λ 319
πρίν
σφωιν
ὑπὸ
κροτάφοισιν
ιούλους
ἀνθῆσαι
πυ
κάσαι
τε
γένυς
εὐανθέι
λάχνῃ.
522.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-357
ὥρας
φυούσης: die Jugend- blüte läßt (den Flaum) hervor- keimen. Vgl. Hom.
κ 278
Ερμείας ..
νεηνίῃ
ἀνδρὶ
ἐοικώς,
πρῶτον
ὑπη-
νήτῃ,
τοῦ
περ
χαριεστάτη
ἥβη und den Anfang von Plat. Prot. ET.
πόθεν,
ὦ
Σώκρατες,
φαίνει;
ἢ
δῆλα
δή,
ὅτι
ἀπὸ
κυνηγεσίου
τοῦ
περὶ
τὴν
᾿Αλκιβιάδου
ὥραν;
καὶ
μήν
μοι
καὶ
πρώην
ἰδόντι
καλὸς
μὲν
ἐφαί-
νετο
ἀνὴρ
ἔτι,
ἀνὴρ
μέντοι .:.
καὶ
πώγωνος
ἤδη
ὑποπιμπλάμενος .
ΣΩ.
εἶτα
τί
τοῦτο;
οὐ
σὺ
μέντοι
Ὁμήρου
ἐπαινέτης
εἶ,
ὃς
ἔφη
χαριεστάτην
ἥβην
εἶναι
τοῦ
ὑπηνήτου;
φύς: Schol.
πεπυκνωμένη. Neben einem Fem. (
μυριάς) auch Pers. 928, wie sich
θῆλυς für
θήλεια fndet.
ταρ-
ἀντέλλειν von dem Sprossen des Haares wie Cho. 287
λευκὰς
δὲ
κόρσας
τῇδ᾽
ἐπαντέλλειν
νόσῳ.
523.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-358
Schol.
οὐ
σύμφωνον
τῇ
κλή-
σει
τῆς
παρθένου
τὸ
φρόνημα
ἔχων,
ἀλλὰ
ὠμόν, vgl. Cho. 189
ἐμή
γε
μήτηρ,
οὐδαμῶς
ἐπώνυμον
φρόνημα
παισὶ . .
πεπαμένη.
524.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-359
Wenn
γοργόν
δ' richtig ist und es nicht, wie eine jüngere Handschrift bietet,
γοργόν
τ' heißen mus, so ist
γοργὸν
ὄμμα dem
παρ-
θένων
ἐπώνυμον
φρόνημα entgegen- gesetzt, während eigentlich
γοργόν
ὄμμα mit
ὠμὸν
φρόνημα verbunden sein sollte. Für
προσίσταται (vor
ἐφίσταται) hat es vielleicht
προσχρίμ-
πτεται geheißen, vgl. Cho. 185
δό-
τοῖσδε
χρίμπτεσθαι (sich nähern), Eur. Hel. 526
παντοδαποῖσι
γύαις
ποτιχριμπτόμενος, Rhes. 644
ἐχθρῶν
τις
ἡμῖν
χρίμπτεται
στρα-
τεύματι.
μοισι
525.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-360
ἀκόμπαστος wie
ἄκομπος 541, doch hier von dem prahlerischen Bildwerk des Schildes.
526.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-361
ὄνειδος (Schimpf): Schol.
ἐπειδὴ
Οἰδίπους
ἐμίγη
τῇ
μητρὶ
λύσας
τὸ
αἴνιγμα
τῆς
Σφιγγός, viel- mehr weil die Sphinx die höchste Not über Theben brachte.
527.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-362
πρόβλημα Deckung, Schutz hier für, 663 gegen etwas.
528-529.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-363
ὠμόσιτος wie
ὠμοβρώς,
ώμου
φάγος, weil sie ihre Opfer zer- feischte. Eur. Phoen. 1024
φοιτάσι
πτεροῖς
χαλαῖσί
τ᾽
ὠμοσίτοις, 1760
Σφιγγὸς
τῆς
μιαιφόνου.
προσμετ
μηχανημένην
γόμφοις, mit Nägeln geschickt daran befestigt.
ἐνώμα, als ich ihn sah. Wakefield vermutet
γόμφοισι
νωμᾷ. —
ἔκκρουστον d. i. eine freie Figur, nicht Relief. Eu- stathios (zu Il. S. 1160, 49) scheint etwas in den Text zu legen, was nicht ausdrücklich gesagt ist, wenn er schreibt:
ἴσως
δὲ
καὶ
μηχανῇ
τινι
ἐκινοῦντο (die am Schilde an- gebrachten Figuren),
ἔκκρουστα
ὄντα
καὶ
οὐ
διόλου
προσηλωμένα
τῷ
σά
κει.
καὶ
οὕτω
ἐφάνταζον
τοῖς
ὁρῶσι
τὸ
αὐτοκίνητον,
ὁποῖον
δή
τι
πλάτ-
τει
καὶ
Αἰσχύλος
ἐν
τοῖς
Ἑπτὰ
ἐπὶ
Θήβας. Wirklich ist dies der Fall bei dem Schildzeichen des Polynikes Eur. Phoen. 1124
Ποτνιάδες
δ᾽
ἐπ᾿
ἀσπίδι
ἐπίσημα
πῶλοι
δρομάδες
ἐσ-
κίρτων
φόβῳ,
εὖ
πως
στρόφιγξιν
ἔνδοθεν
κυκλούμεναι
πόρπαχ᾽
ὑπ'
αὐτὸν
ὥστε
μαίνεσθαι
δοκεῖν. Vgl. Hes.
Ασπ. 161
ἐν
δ᾽
ὀφίων
κεφαλαί
δεινῶν
ἔσαν,
οὔτι
φατειῶν,
δώδεκα,
ταὶ
φοβέεσκον
ἐπὶ
χθονὶ
φῦλ'
ἀν-
θρώπων,
οἵτινες
ἀντιβίην
πόλεμον
Διὸς
υἷι
φέροιεν·
τῶν
καὶ
ὀδόντων
μὲν
καναχὴ
πέλεν,
εὖτε
μάχοιτο
Αμφιτρυωνιάδης,
τὰ
δὲ
δαίετο
δαί-
δαλα?)
θαυματὰ
ἔργα.
530.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-364
Meineke vermutet
Καδμείων,
ἐνὶ aber auch
ἕνα kann auf das folgende
πλεῖστα bezogen wer- den, als ob es hieße:
ὥστε
ἐπὶ
ἀν-
δρὶ
τῷδε
ἑνὶ
πλεῖστα (vgl. Pers. 330
εἷς
ἀνὴρ
πλεῖστον
πόνον
ἐχθροῖς
παρασχών, eine häufge Verstärkung des Superlativs)
βέλη
ἰάπτεσθαι. Diesen auf dem Schilde dargestell- ten Kadmeer treffen die zahllosen Geschosse, welche in der Schlacht auf den Schild fliegen. Vgl. Eur. Phoen. 1137
ἐκ
δὲ
τειχέων
μέσων
δράκοντες (welche auf dem Schilde des Adrastos gebildet waren).
ἔφε-
ρον
τέκνα
Καδμείων
γνάθοις. Aschy- los hat Darstellungen der Sphinx im Auge, in denen sie als,,Wür- gerin" (
σφίγγω) Jünglinge in ihren Klauen hält. Vgl. Schöne, Gr. Re- liefs S. 62, Nr. 21f., Stackelberg Gräber. d. H. Taf. 56 oder Overbeck Bildw. zum Theb. u. Tro. Helden- kreis I 5, Jahn Arch. Beitr. S. 117, auch Körte Urne Etrusche II 1, Kap. VI.
532.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-365
καπηλεύειν
μάχην, mit dem Kampfe markten und feilschen d.h. durch Redensarten und Ausflüchte sich dem Kampf entziehen. Vgl. Frgm. 322
κάπηλα
προσφέρων
τεχ
νήματα (Etym.
Μ. S. 490, 12
ὁ
δὲ
Αἰσχύλος
τὰ
δόλια
πάντα
καλεῖ
κά-
πηλα). Eine schiefe Auffassung die- ser griechischen Redensart liegt den Worten des Ennius (Cic. de off. I 12, 38) zugrunde: non posco nec cauponantes bellum, sed belligerantes ferro, non vitam cernamus utrique. aurum auro
533.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-366
Es wäre eine Schande den weiten Weg umsonst gemacht zu haben. Hermann
καταισχυνεῖ, passend.
534.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-367
Die zwei V. 532 f. enthalten einen passenden Schlußgedanken wie jede Botenrede mit zwei Ver- sen schließt. Nach diesen Versen wie nach der Drohung 518 sind die folgenden Verse, besonders der letzte (vgl. 413) matt. Ungeschickt ist
ὁ
δὲ
τοιόσδε, unklar 535, wel- cher bedeuten soll: ,,obwohl er kein Eingeborener von Argos ist, will er doch dieser zweiten Heimat herrlichen Dank für die Jugend- pflege erstatten" (
τροφάς s. v. a.
τροφεία 464,
θρεπτήρια). Zu 535 bemerkt der Schol.:
ἀκούσιον
φόνον
δράσας
ὁ
Παρθενοπαῖος
εἰς
Ἄργος
ἔφυγεν, vgl. Eur. Phoen. 1153
δ'
δ'
Αρκάς,
οὐκ
Αργείος,
Αταλάντης
γόνος, Hik. 890
Αρκάς
μὲν
ἦν,
ἐλθὼν
δ᾽
ἐπ᾽
Ινάχου
ῥοὰς
παιδεύε-
ται
κατ'
Αργος (wahrscheinlich Polemik gegen eine Dichtung, in welcher Parthenopãos zum Argiver gemacht war). zur
537.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-368
Dieser matte Vers, welcher sich an die vorhergehende Inter- polation anschließt, scheint Ausfüllung einer größeren Lücke (von 10 Versen, wenn die beiden folgenden Verse echt sind) hinzu- gedichtet worden zu sein.
538.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-369
,,Samt ihren prahlerischen Bildwerken auf den Schilden."
540.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-370
τὸν
᾿Αρκάδα hat sich an den Relativsatz angeschlossen wie häufig, vgl. Hom.
α 69
Κύκλωπος
κεχόλωται
ὃν
ὀφθαλμοῦ
ἀλάωσεν,
ἀντίθεον
Πολύφημον. Mit Artikel wie Soph.
Ο.
Κ. 907
νῦν
δ᾽
οὔσπερ
αὐσὸς
τοὺς
νόμους
εἰσῆλθ᾽
ἔχων,
τούτοισι
κοὐκ
ἄλλοισιν
ἁρμοσθήσεται. Der Zusatz
τὸν
Ἀρκάδα wird mit besonderer Betonung gesprochen; denn die Arkadier galten als stolz und übermütig. Vgl. Schol. zu Prom. 554
προυσελούμενον·
ὑβριζόμενον·
ὅθεν
καὶ
᾿Αρκάδες
προσέληνοι
ὑβρισταὶ
γὰρ und was Xen. Hell. VII 1, 23 und 32 erzählt wird.
541.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-371
Vgl. Soph. Phil. 97
γλῶσσαν
μὲν
ἀργόν,
χεῖρα
δ᾽
εἶχον
ἐργάτιν. —
δὲ
δρᾷ (für
δ'
δρα Winckelmann)
τὸ
δράσιμον in dem Sinne keine Schwierigkeit schreckt ihn ab".
542.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-372
Nach Paus. IX 18, 6 war in der Thebais Periklymenos der- jenige, welcher den Parthenopaeos fällte, vgl. Eur. Phön. 1157.
543-544.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-373
Schol.
ὃς
τούτου
τὸν
κόμπον
ἐφέξει
τῶν
πράξεων
ἀποδέοντα
μὴ
ἔσω
πυλῶν
γενέσθαι.
ῥέουσαν bezeichnet spöttisch den großen Strom der prahlerischen Reden. Hesych.
ἀλδαίνει·
αὔξει.
545.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-374
τεῖχος, die notwendige Er- gänzung zu
είσαμείψαι, hat Francken für noós gesetzt, welches als Er- klärung zu
δάκους in den Text gekommen ist. –
δάκους,
τῆς
Σφιγγός.
546.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-375
εἰκώ, Objekt zu
φέροντα, würde besser Subjekt zu
εἰσαμεῖψαι sein, da auch
δάκους
εικώ oder
ή
Σφίγξ im folgenden Subjekt ist und
πολεμίας auf den Träger des Schildes hinweist, daher vermutet Martin
κυροῦσαν für
φέροντα.
547.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-376
εἴσω gibt keinen passenden Sinn; man erwartet
ἔξω
μένουσα oder
ἔξω
δεθεῖσα (draußen festge- halten, vgl. Hom § 380). Heimsöth vermutet
ἔξω
δ᾽
ἐκείνη.
548.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-377
Schol.
βαλλομένη
τῷ
ἀπὸ
τῶν
δοράτων
κρουσμῷ.
ὑπὸ
πτόλιν, unter den Mauern der Stadt hin.
549.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-378
Den metrischen Fehler hat Elsmley mit räv (für d³ äv) be- seitigen wollen. Vielleicht hat der Dichter geschrieben
δ᾽
ἂν
κατορ-
θώσαιμ᾽
ἔπος (dürfte sich mein Wort bestätigen), vgl. Soph. O. T. 829
ὀρθοίη
λόγον, Herod. VII 103
ὀρθοῦται
ὁ
λόγος.
550.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-379
Schol.
ὁ
λόγος
ὁ
ἀπὸ
τῶν
πολεμίων
ὁ
ἀλαζονικός, vielmehr der Bericht des Boten über Parthe- nopäos.
551.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-380
Genauer wird die Respon- sion, wenn man mit Blomfield nai
τριχὸς für
τριχός
δ' schreibt.
ὀρθίας (proleptisch)
τριχὸς
πλόκαμος
ἵσταται poetisch für
πλόκαμος
ὄρθιος (oder
ή
θρίξ
ὀρθία)
ἵσταται. Vgl.
ὀρθόθριξ Ch. 32,
ὥστε
πάντας
ὀρθίας
στῆσαι
φόβῳ
δείσαντας
εὐθέως
τρίχας Soph.
Ο.
Κ. 1624.
552.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-381
553.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-382
κλύουσα (so jüngere Hand- schriften für
κλύων), als ob
ἔδεισα vorherginge. Vgl. Prom. 216
στάσις
τ᾽
ἐν
ἀλλήλοισιν
ὠροθύνετο,
οἳ
μὲν
θέλοντες
κτέ. 588
χρίει
τις
αὖ
με
τὰν
τάλαιναν
οἶστρος,
τὸν
μυριωπὸν
εἰσορῶσα
βούταν.
εἴθε
μοι für
εν
θεοί W. Schwarz.
554.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-383
ἐν
γῇ ist bedeutungslos; wahrscheinlich hat es
ἔμπας ge- heißen (immerhin, trotz ihrer furchtbaren Reden). Blaydes ver- mutet
ἐκ
γᾶς.
555.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-384
Von dem dunklen Hinter- grund der trotzigen, prahlerischen, vermessenen Recken hebt sich herr- lich die Lichtgestalt des frommen Sehers Amphiaraos ab. Bei den Worten
οὐ
γὰρ
δοκεῖν
ἄριστος,
ἀλλ᾽
εἶναι
θέλει 579 wurden die Zu- schauer an Aristides erinnert. Wenigstens berichtet Plut. Aristid. 3:
πάντες
ἀπέβλεψαν
εἰς
Ἀριστείδην.
556.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-385
Nach Pind. Ol. VI 16 sagte Adrastos, als Amphiaraos unter der Erde verschwunden war:
ποθέω
στρατιᾶς
ὀφθαλμὸν
ἐμᾶς,
ἀμφότερον,
μάντιν
τ'
ἀγαθὸν
καὶ
δουρὶ
μάρ
νασθαι, welcher Gedanke der kyk- lischen Thebais entnommen war (
αμφότερον
μάντις
τ᾽
ἀγαθὸς
καὶ
δουρί
μάχεσθαι, vgl. Hom.
Γ 179
αμφότερον
βασιλεύς
τ'
ἀγαθὸς
κρατ
τερός
τ'
αἰχμητής), danach Soph.
Ο.
Κ. 1313
δορυσσούς
Αμφιάρεως,
τὰ
πρῶτα
μὲν
δόρει
κρατύνων,
πρῶτα
δ'
οἰωνῶν
ὁδοῖς.
557.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-386
Ομολωίσιν : Schol.
ἀπὸ
Ὁμο
λωΐδος
τῆς
θυγατρὸς
Νιόβης. Vgl. dagegen Schol. zu Eur. Phoen. 1119:
αὗται
οὕτως
ἐκλήθησαν
ἀπὸ
Ὁμο
λωέως
τοῦ
Ἀμφίονος . .
Αριστόδημος
δέ
φησιν
αὐτὰς
οὕτως
κληθῆναι
διὰ
τὸ
πλησίον
εἶναι
τοῦ
Ὁμολώου
ἥρωος (
ὄρους P. Rabbe, vgl. Paus.
ΙΧ 8, 6).
κατὰ
δὲ
τοὺς
ψευδολογεῖν
βουλομένους
ἀπὸ
μιᾶς
τῶν
Νιόβης
θυγατέρων
Ομολωίδος und Hesych.
Ομολωΐδες·
πύλαι
ἐν
Θήβαις und
Ομολῶιος
Ζεύς.
Θήβησιν
οὕτω
προσαγορεύεται
ὁ
Ζεύς.
558.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-387
Vgl. 369 f. Hesych.
βάζειν·
λέγειν. Vgl. Hes.
Εργ.
καὶ
Ἡμ. 186
μέμψονται
δ᾽
ἄρα
τοὺς
χαλεποῖς
βάζοντε
ἔπεσσι. Unnötig Blaydes
κακοῖς
ἰάπτει.
559.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-388
τὸν
ἀνδροφόντην, wie er direkt sagt &
άνδροφόντης. Schol.
ἐπεὶ
τοὺς
Μέλανος
ἀπέκτεινεν
παι-
δας
Αλκάθουν
καὶ
Λυκαυγέω (4
υ-
κωπέα Butler). Hermann stellt 559-562 nach 565, weil solche Schmähungen eher dem Polynikes gebühren. Aber Apollod. III 6, 8 berichtet von Amphiaraos, daß er den Tydeus haßte, weil dieser gegen seinen Willen die Argiver überredet hatte gegen Theben zu ziehen. Den Zuschauern war wohl das Nähere aus der kyklischen Thebais bekannt.
560.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg004-wecklein1902-com-ger1-389
τῶν
κακῶν, den Haupt- anstifter dieses unseligen Krieges. (Hermann
πημάτων.)
561.
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λητῆρα für
κλητῆρα H. L. Ahrens nach dem Schol.
ἱερέα unter Vergleichung von Hesych.
λητῆρες·
ἱεροὶ
στεφανοφόροι und
λήτειραι·
ἱέρειαι
τῶν
σεμνῶν
θεῶν. Vgl.
Αg. 736
ἱερεὺς
ἄτας. Tydeus macht sich zum Diener der Erinys, weil er den Fluch des Ödipus er- füllen hilft.
562.
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τ' ist wohl zu tilgen. Das abstrakte
βουλευτήριον erhöht die Bitterkeit. ` Vgl. Eur. Androm. 446
Σπάρτης
ἔνοικοι,
δόλια
βουλευ-
τήρια.