182-532.
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erstes Epeisodion. 1. Szene (182—239): Danaos und der Koryphaios. Danaos kündigt das Nahen des Königs an und gibt seinen Töchtern Verhaltungsmaß- regeln. 2. Szene (240 - 349): Pelas- gos und die Vorigen. Die Danaiden erklären ihre Herkunft von Argos und erflehen als ungerecht Ver- folgte den Schutz des Argivischen Königs. Dieser ist bedenklich wegen der schweren Folgen, welche die Zusage des Schutzes für sein Land haben kann. 3. Kommos (350-422): Fortsetzung der Bitte. 4. Chorikon (423-446), welches das Nachsinnen des Königs zu Gunsten der Da- naiden zu wenden sucht. 5. Dialog des Königs, des Koryphaios und des Danaos (447-532): Der König offenbart seinen Entschluß die Entscheidung dem Volke anheim- zugeben.
423-446.
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Chorikon. Auf die Debatte folgt die Beratung. Wie Pers. 626 ff. u. Cho. 152 ff. die äußere Handlung, das Opfer am Grabe, so wird hier das stille Nachdenken des Königs von einem Chorgesang begleitet, welcher auf den Ent- schluß des Königs einzuwirken sucht und noch einmal die (drei) Gründe zusammenfaßt, welche den schwankenden König für die Dana- iden günstig stimmen sollen:,,Habe Mitleid mit den Verfolgten, laß uns nicht von heiliger Stätte weg- reißen, laß nicht deine Schützlinge grausam mißhandeln. Dein Tun wird deinen Kindern und deinem Hause Fluch oder Segen bringen".
427-428.
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,Die in gottloser Weise aus der fernen Heimat Vertriebene."
Hesych.
έκαθεν
μακρόθεν,
πόρρωθεν. Die
Form
ὄρμενος findet sich öfters bei Äschylos in lyrischen Partien.
429.
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430.
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πολυθέων: genauere Respon- sion bietet das von Heimsöth ver- mutete
πανθέων, worin
παν wie in der Anrede der versammelten Bürger
ὦ
πάντες
ἀστοί gebraucht ist und sich auf den Götterverein des Altars bezieht. —
ῥυσιάζειν ist der gebräuchliche Ausdruck für das Wegschleppen von Personen und Sachen aus fremdem Lande.
432.
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Der Gedanke von 375-380 wird wiederholt, um den König für die Verletzung der heiligen Stätte verantwortlich zu machen.
433.
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ἀνέρων: diese epische Form findet sich bei Äschylos nur hier.
434.
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κότον:
τὸν
τοῦ
Διός bemerkt der Schol. mit Recht (vgl. 390, 487), aber diese nähere Bestimmung kann nach
ἀνέρων nicht entbehrt werden; deshalb wird die Emendation Heimsäths
θεῶν
τ'
ἄλευαι
κότον richtig sein. Vgl. Hesych.
λευά-
μενος·
ἐκκλίνας,
φυλαξάμενος, Hom.
Χ285
ἐμὸν
ἔγχος
ἄλευαι.
435.
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Uber die Konjunktivform
τλας (die Handschrift gibt
τ'
ἀαΐς, d.i.
ΤΛΑΙΣ) vgl. H. L. Ahrens Dor. Dial. S. 313. Sie entspricht der Form
τιμᾶς. 4361.
βίᾳ
δίκης, wider Recht, wie Soph. Ant. 59
νόμου
βίᾳ. Ge- nauere Responsion würde erzielt, wenn man für
δίκας
ἀγομέναν schriebe
διασοβουμέναν.
438-439.
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ἱππηδόν, wie Pferde an der Mähne gezogen werden. Vgl. Sieb. 313
τὰς
δὲ
κεχειρωμένας
ἄγεσθαι . .
ἱππηδὸν
πλοκάμων,
περιρρηγνυμένων
φαρέων. Die gleiche Vorstellung wie hier
πλοκάμων gibt
ἐπιλαβὰς
ἀμπύκων an; denn
ἄμπυξ war ein Stirnband, mit welchem die Haare aufgebunden wurden, vgl. Hom. X468
τῆλε
δ᾽
ἀπὸ
κρατὸς
βάλε (Andromache)
δέσματα
σιγα-
λόεντα,
ἄμπυκα
κεκρύφαλόν
τε
ἰδὲ
πλεκτὴν
ἀναδέσμην, Schol. zu
ἄμπυκα:
τὸ
διάδημα
τὸ
πρὸς
ἀνάδεσιν
τῶν
τριχῶν.
πολυμίτων
πέπλων von den bunten ägyptischen Gewändern, vgl. Plin. H. N. VIII 48 plurimis liciis texere quae polymita appellant Alexandria instituit. Die Pracht des Gewandes tritt in Kon- trast zum Zerreißen desselben: zu 128. Vgl. Eur. Iph.
Τ. 310
πέπλων
τε
προεκάλυπτεν (zum Schutz gegen Steinwürfe)
εὐπήνους
ὑφάς. —
ἐπι
λαβάς steht als Akk. des inneren Objekts bei
ἄγεσθαι wie etwa
ὁλκὴν
πλοκάμων
ἕλκεσθαι, sodaß die Änderung von H. Vof
ἐπιλαβαῖς unnötig ist.