Aeschylus Supplices 817

Anna Swanwick (Translator)

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Supplices. Aeschylus. Anna Swanwick (Translator). London. 1886.

Sponsored by University of Leipzig.

Funding provided by European Social Fund Saxony.

Current edition Experimental

The Suppliants (OCR draft) (English) (The Suppliants. Anna Swanwick, 1886.)

Provisional text from uncorrected OCR; expect errors.

Editions (9)
Ἱκέτιδες First1KGreek (Aeschyli Tragoediae. Sidgwick, Arthur, editor. Oxford: Clarendon Press, 1902.) — 825-842 focus
Ἱκέτιδες Perseus (Aeschylus, Volume 1. Smyth, Herbert Weir, editor. London; New York: William Heinemann; G.P. Putnam's Sons, 1922.) — 817 focus
Greek (Editio princeps, 1518) (OCR draft) Experimental (Aeschylus, Suppliants, 1518 edition. Native printed lineation, page markers, and automated correspondence to the Perseus/Smyth edition.) — 817 focus
Ἱκέτιδες (OCR draft) Experimental (Ἱκέτιδες. Joannes Cornelius de Pauw, 1745.) — 817 focus
Ἱκέτιδες (OCR draft) Experimental (Ἱκέτιδες. Guilielmus Dindorfius, 1882.) — 817 focus
Ἱκέτιδες (OCR draft) Experimental (Ἱκέτιδες. Gottfried Hermann, 1852.) — 817 focus
γένος γὰρ Αἰγύπτειον ὕβριν
785
δύςοιστον ἀρσενογενές, οἳ
μετά με δρόμοισι διόμενοι
φυγάδα μάταισι πολυθρόοις
βίαια δίζηνται λαβεῖν.
σὸν δ᾽ ἐπίπαν ζυγὸν
790
ταλάντου. τί δ' ἄνευ σέθεν
θνητοῖσι τέλειόν ἐστιν;
ΙΚΕΤΙΔΕΣ (OCR draft) Experimental (ΙΚΕΤΙΔΕΣ. Paul Mazon, 1920-1925.) — 817 focus
Γένος γὰρ Αἰγύπτιον, ὕβριν
Ant. 3.
δύσφορον, ἀρσενογενέσιν ἀρσενογενές
μετά με δρόμοισι διόμενοι,
φυγάδα μάταισι πολυθρόοις
820
βίαια δίζηνται λαβεῖν.
Σὸν δ' ἐπίπαν ζυγὸν ταλάν-
του· τί δ' ἄνευ σέθεν θνα-
τοῖσι τέλειόν ἐστιν;
1
Ἱκέτιδες (OCR draft) Experimental (Ἱκέτιδες. N. Wecklein, 1885.) — 817 focus
Aeschyli Supplices (OCR draft) Experimental (Aeschyli Supplices. Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff, 1914.) — 817 focus
γένος γὰρ Αἰγύπτιον ὕβριν
δύσφορον ἀρσενογενές
μετά με δρόμοισι διόμενοι,
φυγάδα μάταισι πολυθρόοις
βίαια δίζηνται λαβεῖν.
820
σὸν δ᾽ ἐπίπαν ζυγὸν ταλάν-
του. τί δ᾽ ἄνευ σέθεν θνα-
τοῖσι τέλειόν ἐστιν; =
Translations (8)
Suppliant Maidens Perseus (Aeschylus, Volume 1. Smyth, Herbert Weir, translator. London; New York: William Heinemann; G.P. Putnam's Sons, 1922. (Modernized by Perseus.)) — 817 focus
The Suppliant Women. (OCR draft) Experimental (The Suppliant Women.. Theodore Alois Buckley, 1849.) — 817 focus
For the male offspring of Ægyptus intolerable in insolence pursuing me with speed, seek with foul abuse to seize me a fugitive by force. But the beam of your balance is over all: and what without you is perfected to mortals?
LES SUPPLIANTES (OCR draft) Experimental (LES SUPPLIANTES. Paul Mazon, 1920-1925.) — 817 focus
tout-puissant, seigneur d'Argos.
Car les fils d'Égyptos intolérable démesure mâles
The Suppliants (OCR draft) Experimental (The Suppliants. Robert Potter, 1779.) — 817 focus
Ægyptus' ſons, a ruffian race,
Our flying footſteps chace;
And on our trembling, weeping band
910
Advance to lay their vengeful hand:
Extend thy golden ſcales,
For without thee what mortal worth avails?
By land, by ſea,
They ſeek their prey;
915
Eschilo, Le Supplici: traduzione italiana di Ettore Romagnoli (OCR draft) Experimental (Eschilo, Le Supplici: traduzione italiana di Ettore Romagnoli. Ettore Romagnoli, 1922.) — 817 focus
Poi che la maschia egizia
schiatta, per tracotanza insopportabile,
sull'orme mie si lancia,
che in folle fuga erro con alti gemiti,
e a forza tenta cogliermi.
870
Ma tu della bilancia
governi il giogo. E che possiamo noi
nati alla morte, quando tu non vuoi?
Aeschylus, Supplices: versio Latina Ioannis Sanravii (OCR draft) Experimental (Aeschylus, Supplices: versio Latina Ioannis Sanravii. Ioannes Sanravius, 1555.) — 817 focus
Genus enim Aegyptium contumelia
765
Intolerabilia uirorum genus
Me curſibus perſequens,
Exulent ſtultis & tumultuoſis.
Vi quærunt accipere
Tuum omnino iugum,
770
Miſerrima. quid uerò sine te mortalibus est perfectum?
English (E. D. A. Morshead, 1908) (OCR draft) Experimental (Aeschylus, Suppliant Maidens — Morshead translation. Wikisource transcription; speech corresp and card milestones aligned to Smyth perseus-grc2.) — 817 focus
For the race of Aegyptus is fierce, with greed and with malice afire;
870
They cry as the questing hounds, they sweep with the speed of desire.
But thine is the balance of fate, thou rulest the wavering scale,
And without thee no mortal emprise shall have strength to achieve or prevail.
German (J. J. C. Donner, 1854; OCR review) (OCR draft) Experimental (Aeschylos. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Stuttgart: Hoffmann, 1854. Native Donner line citations, Smyth card correspondence, selected textual readings and metrical facsimiles. Remaining OCR differences and unattributed reading notes are documented in the linked review inventory.) — 817 focus
Denn sieh, Aegyptos' Söhne, frech,
Mit unerträglich wildem Trok
In hastigem Laufe stürmen sie
780
Der Flüchtigen nach; mit wildem Ruf
Trachten sie gewaltsam mich zu fah'n.
Dein ist die Wage, du
Wäge! Schaffst du nicht das Gedeih'n,
Was könnte der Mensch vollenden?
785
(Geschrei der ankerwerfenden Aegypter. Die Führerin zeigt nach dem Strande hinaus; voll Entsetzen drängen sich die Jungfrauen zu einer jammernden Masse zusammen.) Schlußgesang.

Commentary

Commentary (N. Wecklein, 1902; German; OCR draft) (Suppliants, explanatory commentary pp. 24–120. Single-witness OCR; source readings and all reference placements require scan review.) focus

1-181. mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-1

1
2
3 Die
Parodos. An Stelle des προλογίζων wie in den Persern hat der Chor zunächst die Aufgabe die vorausliegenden Begebenheiten und das Motiv der Handlung (Flucht vor den Söhnen des Ägyptos, welche die Danaiden zur Ehe zwingen wollen) anzugeben. Dann richtet er an Götter und Menschen, an das stammverwandte Argos die Bitte um Schutz gegen Ver- gewaltigung vonseiten der die Danaiden verfolgenden Ägyptiaden. Damit wird das Ziel der Handlung bezeichnet. Endlich dient die Paro- dos zur Charakteristik des Chors, um dessen Schicksal sich die Hand- lung dreht (zu 118-181). Parodos zerfällt in drei Teile. Die anapästische Partie 1-39 trägt der Koryphäos vor, die melische 40-117 der Gesamtchor; von der zweiten melischen Partie 118-181, deren drei Strophen mit Ephymnien (zu 134) schließen, scheint jeder der drei oroixo ein Strophenpaar ge- sungen zu haben, während die Ephymnien dem Gesamtchor zu- fielen. Vgl. Jahrb. f. Philol. Suppl. XIII S. 219 ff. Als Schutz- flehende sind die Danaiden durch einen mit weißer Wolle umwundenen Olivenzweig gekennzeichnet (21f.), den sie in der linken Hand halten (197-199). Ihre Tracht ist ägyp- tisch (240 ff.). Während der Paro- dos steht Danaos auf dem hohen Götteraltare und späht bald nach Idem Meere bald nach dem Lande hin (184).

118-181. mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-60

4
5
dritter Teil der Parodos, ein i άleuos (121), eine Klageweise, die mit heftiger Ge- bärde, mit Zerreißen des Gewandes (126 ff.) und Zerkratzen der Wangen ( άuvyuós Cho. 24) verbunden war (zu 72). Die Danaiden erneuern ihre Bitte um Schutz, gehen aber von flehender Bitte zu entschiedener und heftiger Forderung über:,,Mit solchen Klagen trauere ich um mich wie um eine Tote und rufe das argivische Land um Gnade an, in- dem ich im Schmerze meinen Schleier zerreiße. Den Göttern wird gern und reichlich geopfert, wo Wohlstand herrscht und nicht Todesfurcht bedrückt. Ich weiß nicht, was werden soll. Der An- fang zwar, die Fahrt über das Meer, ist glücklich vonstatten ge- gangen; möge nur auch das Ende glücklich sein, daß ich nicht zur Ehe mit den verhaßten Vettern gezwungen werde. Die jungfräu- liche Artemis möge vor allem mir gegen den Angriff auf meine jung- fräuliche Ehre beistehen. Andern- falls, wenn mich die Götter des Olymp verlassen, werde ich samt den schutzflehenden Zweigen zum Zeus der Toten meine Zuflucht nehmen und mich erhängen. Ich merke wohl, daß die Eifersucht der Hera, welche unsere Ahnmutter quälte, auch mich verfolgt. Und statt der reichlichen Opfer wird Zeus nur Unehre ernten, wenn er die Nachkommen seines eigenen Sohnes Epaphos abweist und von uns Schutzflehenden sein Auge ab- wendet. Er möge sich merken, was ich ihm noch einmal zurufe: die Eifersucht der Hera ist schuld an meinem Leide." Die Drohung sich das Leben zu nehmen, wenn sie schutzlos gelassen werden wiederholt mit gesteigerter Hef- tigkeit 472, und damit ein Zeug- nis gegen den Ζεὺς ἱκέσιος ab- zulegen offenbart eine Entschlossen- heit und Heftigkeit des Charakters, welche die Bluttat in der Braut- nacht begreiflich macht.

170. mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-80

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Ich erkenne das eifer- süchtige Wesen ( ἄγαν für ἄταν Bamberger, vgl. Hesych. ἄγαις· ζηλώσεσιν. Αἰσχύλος Θρήσσαις) dei- ner Gattin, welches die ganze Götterwelt beherrscht ( γαμετᾶς οὐ- ρανόνικον für γαμετουρανόνεικον Victorius. Hermann γαμετᾶς σᾶς und Pearson οὐρανονίκου). Denn ein schwerer Wind bringt uns Sturm (der gewaltige Sturm, welcher uns bedroht, läßt auf das Wirken einer höheren Macht schließen).