182-532.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-85
erstes Epeisodion. 1. Szene (182—239): Danaos und der Koryphaios. Danaos kündigt das Nahen des Königs an und gibt seinen Töchtern Verhaltungsmaß- regeln. 2. Szene (240 - 349): Pelas- gos und die Vorigen. Die Danaiden erklären ihre Herkunft von Argos und erflehen als ungerecht Ver- folgte den Schutz des Argivischen Königs. Dieser ist bedenklich wegen der schweren Folgen, welche die Zusage des Schutzes für sein Land haben kann. 3. Kommos (350-422): Fortsetzung der Bitte. 4. Chorikon (423-446), welches das Nachsinnen des Königs zu Gunsten der Da- naiden zu wenden sucht. 5. Dialog des Königs, des Koryphaios und des Danaos (447-532): Der König offenbart seinen Entschluß die Entscheidung dem Volke anheim- zugeben.
213-216.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-109
Die richtige Ordnung der Verse hat Hermann hergestellt, nachdem schon Burges gesehen, daß 216 seinen richtigen Platz nach 212 hat.
214-215.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-110
πέλας mit Dativ wie Fragm 102, Soph.
Αi. 774, Eur. Phoen. 845. ,,Nun, so säume nicht mit der Ausführung", Schol.
ὡς
αὐτοῦ
ἤδη
καθεσθέντος. Wahrscheinlich hat sich Danaos an der Statue des Zeus in der Mitte der Altar- erhöhung niedergelassen (Hermann).
σχολάζειν mit Gen. wie
ὑστερεῖν,
λείπεσθαί
τινος.
μηχανῆς
δρα-
στηρίου (in der Handschrift
δ'
ἔστω
κράτος) wie Sieb. 1032
παρέσται
μηχανὴ
δραστήριος, Eum. 649
ἔστι
τοῦδ᾽
ἄκος
καὶ
πολλὴ
μηχανή
λυ-
τήριος, unten 1083
λυτηρίοις
μηχα-
ναῖς, 532
τύχη
πρακτήριος. Nach diesem Verse begibt sich der Chor an den Altar und läßt sich neben Danaos knieend nieder.
215.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-111
,, Bemitleide uns wegen der Unglücksschläge nicht erst, nach- dem wir schon vernichtet sind."
κόπων wie
στένω
σε
τᾶς
οὐλομένας
τύχας Prom. 413. ·
μὴ
ἀπολωλότας: diese Krasis ist ziemlich häufig, vgl. 733, 781. Das masc., weil Danaos eingeschlossen ist. Auch diese Bitte verrät das verhaltene heftige Wesen der Danaiden.
217.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-112
Die durch die Stichomythie angezeigte Lücke kann etwa mit
καὶ
μὴ
θέλοντος
πάντα
σοι
διοίχεται Anders Her- ausgefüllt werden. mann: excidit versus chori signum Solis dei conspicientis, ornatum fortasse imagine galli gallinacei.
218.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-113
Ζηνὸς
ὄρνιν: Schol.
τὸν
ἥλιον·
ἐξανίστησι
γὰρ
ἡμᾶς
ὡς
ὁ
ἀλεκτρύων. Nach Paus. V 25, 9 war der Hahn dem Helios heilig. Man muß sich also wohl neben dem Bilde des Zeus einen krähen- den Hahn als Symbol der auf- gehenden Sonne dargestellt denken;
ἀλέκτωρ erinnert an den Homeri- schen
Ηλέκτωρ (
Ζ 513,
Τ 398).
Ε. Rieß, Superstitions and Popular Beliefs in Greek Tragedy. Trans- actions of the American Philol. Assoc. vol. XXVII (1896) S. 5 ff. findet hierin eine dunkle Ahnung des Glaubens, daß die Sonne ein Vogel sei.
219.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-114
Als Sonnengott führt Helios die Namen
Ακέσιος,
Ακεσώδυνος,
Παιάν,
Αλεξίκακος,
Επικούριος.
Εν soll also sein Wesen an den Da- naiden bestätigen.
220.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-115
φυγάδα: über seine Ver- bannung und seinen Lohndienst bei dem König Admetos berichtet Apollon Eur. Alk. 3ff. Nach dem Schol. zu dieser Stelle fand sich die Sage ebenso bei Hesiod. Cho. 984, Sieb. 844 wird Helios mit Apollon identifiziert.
221.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-116
εἰδὼς
αἶσαν
τήνδε : vgl. Verg. Aen. I 630 non ignara mali miseris succurrere disco.
συγγνοίη
βρο-
τοῖς: er wird mitfühlen mit armen Menschen; er wird wissen, wie es Heimatlosen zu Mute ist.
222.
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συγγνοῖτο nach
συγγνοίη wie 212f.
ἴδοιτο nach
ἴδοι, Herod. VI 92
συνεγινώσκοντο nach
συγγνόντες.
224.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-118
ὁρῶ: Schol.
ἐν
γραφῇ. Dieser Vers läßt in der Tat im Zusammen- halt mit 218 erkennen, daß einige Götter nur durch ihre Symbole dar- gestellt waren. Daß es nicht durch- weg der Fall ist, zeigt 472.
Θεοῦ: Schol.
τοῦ
Ποσειδῶνος. Tucker vermutet
τρίαιναν
τήνδ'
ἄνακτος
Ισθμίου, vielleicht
τρίαιναν,
κέν-
τρον
᾿Ισθμίου
Θεοῦ.
225.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-119
δεξάσθω :Poseidon hat ein An- recht auf Argos. Von einem Heiligtum des Poseidon mit dem Beinamen
Προσκλύστιος berichtet Paus. II 22, 4 mit dem Zusatz:
τῆς
γὰρ
χώρας
τὸν
Ποσειδῶνα
ἐπικλύσαι
τὴν
πολλήν,
ὅτι
Ἥρας
εἶναι
καὶ
οὐκ
αὐτοῦ
τὴν
γῆν
Ιναχος
καὶ
οἱ
συνδικάσαντες
ἔγνωσαν. Von einem Ort
Τρίαινα in Argos weiß der Schol. zu Eur. Phoen. 187. Vgl. Einl. S. 3.
226.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-120
ἄλλος
πομπός (
πομπός ist dem Zusammenhang zuliebe für
τοῖσιν gesetzt): Poseidon hat sich bereits als guter
πομπός erwiesen. Vgl. Sieb. 411
γίγας
ὅδ᾽
ἄλλος
τοῦ
πάρος
λελεγμένου
μείζων. Hermes ist
ψυχοπομπός (Soph.
Αi. 832
καλῶ
δ᾽
ἅμα
πομπαῖον
Ἑρμῆν
χθόνιον
εὖ
με
κοιμίσαι) und überhaupt Ge- leiter (
πομπαῖος) als
κῆρυξ. Vgl. Eum. 90
κάρτα
δ᾽
ἂν
ἐπώνυμος
πομπαῖος
ἴσθι.
227.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-121
Das Hauptgewicht des Ge- dankens liegt in dem proleptisch stehenden
ἐλευθέροις. „Als wackerer
κῆρυξ, welcher denen, die er ge- leitet, Sicherheit verbürgt, möge er dafür sorgen, daß wir nicht ge- waltsam weggeführt und geknechtet werden."
228.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-122
δέ, weil Danaos das Vor- hergehende fortsetzt. - Mit
πάντων
ἀνάκτων
τῶνδε werden alle Götter zusammengefaßt, weil keiner ver- gessen werden darf.
κοινοβωμία : vgl. Paus. V 15, 1
ἔστιν
οὖν
βωμὸς
ἐν
τῷ
οἰκήματι
θεοῖς
πᾶσιν
ἐν
κοινῷ. In Athen ließ Pisistratos, der Enkel des Tyrannen, einen Altar der 12 Götter auf dem Markte errichten (Thuk. VI 54). Über die gemeinsame Verehrung mehrerer Götter an einem Altare vgl. Plut.
π.
φιλαδ. S. 492 C
πολλαχοῦ
σύμβωμός
ἐστιν
Ιόλαος
αὐτῷ (näm- lich
Ηρακλεῖ
καὶ
συγκατεύχονται
παραστάτην
Ηρακλέους
ὀνομάζοντες.
229-230.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-123
ἐν
ἁγνῷ, an heiliger Stätte, welche ein Asyl ist.
πελειάδων ..
κίρκων: das Gleichnis ist in dichterischer Weise abgekürzt wie Prom. 883
κίρκοι
πελειῶν
οὐ
μακρὰν
λελειμμένοι. Zur Sache vgl. Hom.
Χ139
ἠύτε
κίρκος
ὄρεσφιν
ἐλαφρό-
τατος
πετεηνῶν
ῥηιδίως
οἴμησε
μετὰ
τρήρωνα
πέλειαν,
Ο 237
ἴρηκι
ἐοικὼς
ὠκέι
φασσοφόνῳ, das Orakel Zosim. I 54
κίρκος
τρήρωσιν
ἱερὸν
γόον
ἡγηλάζων
οἷος
πολλῇσιν·
ταὶ
δὲ
φρίσσουσι
φονῆα.
ὁμοπτέρων be- reitet den folgenden Gedanken vor: Die Habichte sind Vögel wie die Tauben und doch zerreißen sie diese."
231.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-124
Ζυ
κίρκων tritt appositionell
ὁμαίμων, welche für die Danaiden das sind, was die Habichte für die Tauben sind. Bei dieser Auf- fassung scheint die Änderung von Hermann
ἐχθρῶν
ὅμαιμον
καταμιαι-
νόντων
γένος nicht nötig.
232-233.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-125
Wie die Habichte sich eines Greuels schuldig machen, wenn sie Tauben zerreißen, so ist die erzwungene Heirat von Ver- wandten ein Greuel, der noch in der Unterwelt gestraft werden wird." In dichterischer Weise werden Gleichnis und eigentlicher Gedanke in beigeordneten Sätzen nebeneinandergestellt. Vgl. zu Ag. 76, Sieb. 571.
Ζυ
ὄρνιθος
ὄρνιν . .
φαγών vgl. Plut.
αἴτ.
Ρωμ. § 93 S. 286
Β
πετεινοῦ
γὰρ
οὐδεὶς
ἑώρακε
γύπα
γενόμενον,
ὡς
ἀετοὶ
καὶ
ἱέρακες
μάλιστα
τὰ
συγγενῆ
διώκουσι
καὶ
κόπτουσι, Porphyr. de abst. IV 7
ἱέραξ
πολλαχῇ
τὸ
ζῷον (
τρυγόνα)
συλλαβὼν
ἀφίησιν
μισθὸν
ἀποδιδοὺς
μίξεως
σωτηρίαν. Varro de l. lat. 6 canis caninam non est, Iuv. XV 159 sed iam serpentum maior concordia; parcit cognatis maculis similis fera: quando leoni fortior eripuit vitam leo? quo nemore unquam expiravit aper maioris dentibus apri? Indica tigris agit rabida cum tigride pacem per- petuam, saevis inter se convenit ursis.
τίς für
πῶς hat Burges geschrieben. Zu
ἄκοντος (Schol.
παρὰ
πατρὸς
ἄκοντος) vgl. Eur. Androm. 987
νυμφευμάτων
μὲν
τῶν
ἐμῶν
πατὴρ
ἐμὸς
μέριμναν
ἕξει
κοὐκ
ἐμὸν
κρίνειν
τόδε. Der Vater hat als
κύριος der Töchter den Bräutigam zu bestimmen oder zu genehmigen (summa potestas nup- tiarum in patre puellae est Donat. zu Ter. Andr.).
παρά wie Plat. Politik. S. 310 C
γαμοῦσι . .
παρὰ
τούτων, vgl.
Εur. Andr. 974
φίλων
μὲν
ἂν
γήμαιμ᾽
ἀπ᾿
ἀνδρῶν.
235.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-126
ματαίων (so Schütz für
μάταιον)
αἰτίας, des Frevels Schuld. Vgl.
γλώσση
ματαίᾳ Prom. 345. Das Neutrum wie in
γραφὴ
παρα-
νόμων. Abresch hat
μάταιος ver- mutet.
237.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-127
Ζεὺς
ἄλλος:zu 162.—
ὑστάτας
δίκας, endgültiges Urteil, welches keine Einsprache und Berufung zuläßt. Vgl. Pind.
Οl. I 64
τὰ
δ᾽
ἐν
238.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-128
Mit
σκοπεῖτε (schaut auf) macht Danaos auf den sichtbar werdenden Zug des Königs auf- merksam.
τόνδε
τον
τρόπον, auf die von mir empfohlene Weise.
240.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-129
Vgl. Soph. Phil. 222
ποίας
πάτρας
ἂν
ἢ
γένους
ὑμᾶς
ποτε
τύχοιμ'
ἂν
εἰπών;
σχῆμα
μὲν
γὰρ
Ελλάδος
στολῆς
ὑπάρχει.
241.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-130
σπαθήμασι dicht geschlagenes Gewebe) ist gesetzt für das hand- schriftliche prosaische
πύκνωμασι nach Hesych.
σπάθημα·
πύκνωμα
ἀπὸ
τῶν
ταῖς
σπάθαις
κατακρουόντων
τὰ
ὕφη. Vgl. Cho. 230
ἰδοῦ
δ᾽
ὕφασμα
τοῦτο . .
σπάθης
τε
πληγάς und Eur.
Τro. 991
βαρβάροις
ἐσθήμασι (wohl
σπαθήμασι)
χρυσῷ
τε
λαμπρόν.
χλίοντα, Schol.
τρυφῶντα (prunkend).
243.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-131
῾Ελλάδος
τόπων wie Pers. 798
῾Ελλάδος
τόποις, 450
Σαλαμῖνος
τόπων, Eur.
A
ΪΚ. 67
Θρήκης
ἐκ
τόπων.
244-245.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-132
οὔτε (so Hermann für
οὐδὲ
τέ, neque et, wie Prom. 260,
246.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-133
κηρύκων
υπο, unter dem Schutze von Herolden, welche durch Stab (
κηρύκειον), durch die Tracht und durch den Schnitt des Bartes gekennzeichnet für sich und ihre Begleitung völkerrechtlichen Schutz genossen. Vgl. Hom.
κ 102, Schol. zu
Α 334
ἄσυλον
καὶ
θεῖον
τὸ
τῶν
κηρύκων
γένος und
κοινὸς
ὁ
νόμος
μὴ
ἀδικεῖσθαι
κήρυκα·
ἱεροὶ
γὰρ
οὗτοι
καὶ
τὰς
θυσίας
προετοιμά-
ζοντες.
ἀπρόξενοι, ohne in Argos jemand zu haben, der euch Schutz gewährt und eure Sache vertritt. Vgl. 425, 930. Übrigens ist an die schon in Homerischer Zeit bestehende Privatgastfreundschaft, nicht an die nachhomerische Institution der Staatsgastfreundschaft zu denken.
νόσφιν kommt bei den Tragi- kern sonst nicht vor; denn Soph. Fragm. 1028 ist unecht.
ἡγητῶν, Wegweiser.
247.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-134
κλάδοι
γε
μὲν
δή: die Zweige nun ja freilich machen eure Reise begreiflich.
ἀφικτόρων,
ἱκετῶν, zu 1.
248.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-135
249.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-136
συνοίσεται, Schol.
συμφωνή darin allein wird Hellas durch Vermutung mit der Sache (der Wirklichkeit) zusammentreffen" d. i. , dies allein kann ein Grieche aus euren Zweigen richtig schließen, daß ihr Schutzflehende seid". Bei
δίκαιον
ἦν ist
ἄν nicht unbe- dingt erforderlich. Freilich könnte es ursprünglich
ἂν
εἰκάσαι für
ἐπεικάσαι, womit die legitime Cäsur gewonnen würde (doch vgl. 406, 920, Pers. 254 u. a.), oder
καὶ
πόλλ᾽
ἂν
ἄλλ᾽
ἐπεικάσαι geheißen haben.
251.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-137
,,Wenn nicht für einen An- wesenden die Stimme dazu da wäre Kunde zu geben“, d.i. wo- zu weitere Vermutungen, da bei persönlicher Gegenwart die Sprache alles genau mitteilen kann?"
252.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-138
ἀμφὶ
κόσμου: Schol.
περὶ
τοῦ
κόσμου
ἡμῶν
ὅτι
βάρβαρος. Der Akk. (,, was meine Tracht anbe- langt") wie Xen. Memor. I 1, 20
τὸν
περὶ
τοὺς
θεοὺς
οὐδὲν
ἀσεβὲς
οὔτ᾽
εἰπόντα
οὔτε
πράξαντα.
253-254.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-139
ἔτην: Schol.
νῦν
δημότην, besser
ιδιώτην (privatum) Vgl. Fragm. 377
οὔτε
δῆμος
οὔτ᾽
ἔτης
ἀνήρ, Eur. Fragm. 1014
πόλεως
μὲν
ἀρχῷ,
φωτὶ
δ᾽
οὐκ
ἔτῃ
πρέπον, Hesych.
ἔται·
ἑταῖροι,
συνήθεις,
πολῖται,
δημόται
φίλοι,
ἐπίκουροι. -
τηρὸν
Ἑρμοῦ
ῥάβδον, a. i.
κήρυκα, einen Abgesandten des Königs oder Volkes.
τηρόν (Schol.
φύλακα) regiert wie
τηροῦντα den Akk.
ῥάβδον, also s. v. a.
ῥαβδότηρον,
ῥαβδοῦχον. Vgl. Pers. 982
μύρια
πεμπαστάν, Cho. 23
χοὰς
προπομπός und unten 254, 368.
255.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-140
πρὸς
ταῦτα, in Hinsicht da- rauf, was meinen Rang anbelangt. Vgl. 529.
256-257.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-141
γηγενούς: als Autochthone wie der attische Erechtheus und Kekrops führt er den bezeichnenden Namen
Παλαίχθων. Nach Hesiod war
Πελασγός Authochthone: Paus. I 1, 5
Νιόβης
δὲ
καὶ
Διὸς
παῖς "
Αργος
έγενετο,
ὡς
δὲ
Ακουσίλαός
φησι,
καὶ
Πελασγός,
ἀφ᾿
οὗ
κληθῆναι
τοὺς
τὴν
Πελοπόννησον
οἰκοῦντας
Πελασγούς.
Ησίοδος
δὲ
τὸν
Πελασγὸν
αὐτόχθονα
φησιν
εἶναι, ebd. VIII 1, 2
φασί
δὲ
Αρκάδες
ὡς
Πελασγός
γένοιτο
ἐν
τῇ
γῇ
ταύτῃ
πρῶτος..
πεποίηται
δὲ
καὶ
Ασίῳ
τοιάδε
ἐς
αὐτόν·
ἀντίθεον
δὲ
Πέλασγον
ἐν
ὑψικό-
μοισιν
ὄρεσσι
γαῖα
μέλαιν᾽
ἀνέδωκεν,
ἵνα
θνητῶν
γένος
εἴη“. Pelasgos ist der erste König der Pelasger als
ἥρως
ἐπώνυμος. Vgl. Schol. zu Apoll. Rh. IV 266
οἱ
ἀπὸ
Δευκαλίωνος
τὸ
γένος
ἔχοντες
ἐβασίλευον
Θεσσα
λίας,
ὥς
φησιν
Εκαταῖος
Ἡσίοδος·
ἡ
Θεσσαλία
δὲ
Πελασγία
ἐκαλεῖτο
ἀπὸ
Πελασγοῦ
τοῦ
βασι
λεύοντος. Argos galt als Mittel- punkt des Reiches des Pelasgos vielleicht infolge unrichtiger Auf- fassung des Homerischen
Πελασγικὸν "
Αργος, welches nach B 681 in Thessalien zu suchen ist. Vgl. Schol. zu Eur. Or. 932
ὁ
δὲ
Πελασγὸς
πρῶτος
ἄρτου
κατασκευὴν
ἐξευρε
πάλαι
τῶν
ἀνθρώπων
τοῖς
δράγμασι
σιτουμένων
καὶ
Πελασγικὸν
τὸ
Ἄργος
ὠνόμασεν.
258.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-142
εὐλόγως wie 47 (passend).
καὶ
260.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-143
δι᾽
ἁγνὸς für
διάλγος Words- worth. Gewöhnlich steht bei den Tragikern die ihrem Kasus nach- gestellte Präposition im Trimeter entweder zwischen Substantiv und einem Attribut wie
βουστάσεις
πρὸς
πατρός Prom. 680 oder mit Ana- strophe am Ende des Trimeters. Eine Ausnahme machen die nicht anastrophischen Präpositionen, d. i. apostrophierte Präpositionen und Formen wie
ὑπαί,
διαί, auch
ἀντί,
ἀμφί (Ag. 1276, Eum. 420).
ἁγνὸς wie Pers. 500
ἁγνοῦ
Στρυ
μόνος, Prom. 838
ἵησι
σεπτὸν
Νεῖλος
εὔποτον
ῥέος. Gern geben die griechischen Dichter dem fließenden Wasser Epitheta wie
ἁγνός,
σεμνός,
εὔνδρος,
εὔποτος, weil die Be- wohner eines heißen Landes für solche Eigenschaften des Wassers besondere Empfindung haben.
261.
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τὸ
πρὸς
δύνοντος
ἡλίου, den Teil, welcher westlich vom Strymon liegt, Schol.
τοῦ
πρὸς
δυσμὰς
μέρους
Στρυμόνος
κρατῶ. Gerne benützt Aschylos die Gelegenheit, geo- graphische und ethnologische Be- lehrung zu geben. Vgl. 285 ff., Schol. zu Aristoph. Frö. 928
πολὺς
ὁ
Αἰσχύλος
ἐν
τῷ
ποταμοὺς
καὶ
ὄρη
λέγειν. 2621.
ὁρίζομαι wie Eur. Fragm. 696
ὦ
γαῖα
πατρίς,
ἣν
Πέλοψ
ὁρίζεται, Plat. Menex. S. 239
Ε
Δαρεῖος
πεζῇ
μέχρι
Σκυθῶν
τὴν
ἀρχὴν
ὡρίσατο:,, Die Marken meiner Herrschaft umfassen das Land der Perrhäber und jenseit des Pindos die Höhen (
λέπας für das über- lieferte
πέλας) der Päonier und das Gebirge von Dodona. Dort reicht sie bis ans Meer" (die Meerflut als Grenze schränkt sie ein, vgl. Verg. Aen. I 287 Caesar, imperium Oceano, famam qui terminet astris). Über die
Περραιβοί Hom.
Β 749., Strab. IX S. 441f. Äschylos denkt sich dieselben im Norden von Thes- salien. Dodona lag am Fuße des Berges Tomaros (oder Tmaros), Strab. VII S. 328. Wie Eustath. zu Hom.
Π 233
Ζεῦ
ἄνα
Δωδωναίε
Πελασγικέ bemerkt:
ὅτι
δὲ
περὶ
τοὺς
τοιούτους
τόπους
καὶ
γῆ
Παιόνων
ἐστι,
δηλοῖ
ὁ
γράψας
οὕτω·
Παίοσιν
ὅμοροι
Σελλοὶ
καὶ
Δόλοπες
περὶ
Δωδώνην
μέχρις
Αχελώου, so scheint Aschylos die Wohnsitze der Päo- nier in dem Bergland westlich vom Pindos anzusetzen.
265-266.
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Mit
τῶνδε . .
κρατῶ („,über diese Völker herrsche ich nach dieser Seite") faßt der König die vorher genannten Gebiete zusammen, um nunmehr auf Apien als Haupt- land (
αὐτῆς) seines Reiches über- zugehen. Über die Ausdehnung der Pelasger vgl. Strabon V S. 220 f.
268.
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Απις: Apollod.
Π 1, 1, 3
Φορωνεὺς
ἁπάσης
τῆς
ὕστερον
Πελο-
ποννήσου
προσαγορευθείσης
δυνα
στεύων
ἐκ
Τηλεδίκης
νύμφης
Απιν
καὶ
Νιόβην
ἐγέννησεν
κτἑ. Curtius Gr. Etym. S. 4695 führt mit Pott. Etym. Forsch. II S. 43 den Namen
Απία auf den Stamm âp (Wasser) zurück (,,Wasserland") und ver- gleicht damit den slavischen Namen Morea (von morje mare). Wenn diese Ableitung richtig ist, dann dürfte die Benennung von den Doriern ausgegangen sein, welche von Naupaktos nach dem Peloponnes übersetzten. Vgl. Schol., Paus. X 38, 10, Strab. IX S. 426, Apollod. II 8, 2. Natürlich ist nicht 'Aria nach
Απις benannt, sondern um- gekehrt '
Απις der
ἥρως
ἐπώνυμος von
Απία.
πέρα Substantiv wie Ag. 200
Χαλκίδος
πέραν
ἔχων.
269.
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Ιατρόμαντις: Eustath. zur I. S. 48, 35
οἱ
παλαιοὶ
ἐν
τῷ „,
ἀλλ᾽
ἄγε
δή
τινα
μάντιν
ἐρείομεν
φασὶ
καὶ
ὅτι
κοινή
πως
ἐστι
τέχνη
ἰατρικὴ
καὶ
μαντική.
Μελάμπους
οὖν
καὶ
Πολύειδος
ἀμφότεροι
ἐπ'
ἀμφοῖν
ἔνδοξοι
ἐγένοντο, Aesch.
Εum. 62
ἰατρόμαντις
δ᾽
ἐστὶ (Apollon)
καὶ
τερασκόπος, Aristoph. Plut. 11
Ιατρὸς
ὢν
καὶ
μάντις,
ὥς
φασιν,
σοφός, Haeser, Gesch. der Medicin, 1853, I S. 1: Der rohen Empirie folgt sehr bald eine gewisse Theorie; zu- erst diejenige, welche Krankheiten vom Zorn der Götter herleitet und durch religiöse Mittel zu sühnen sucht. Die ersten Ärzte sind die Weisen des Volkes, die Priester. Deshalb steht die Heilkunde bei allen Völkern des grauen Alter- tums sowie bei denen, die sich noch jetzt im Urzustande beobachten lassen, in der innigsten Verbindung mit dem religiösen Kultus." Apis ist Sohn des Apollon wie Asklepios.
271.
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τά,
ἅ: zu 177.
παλαιῶν
αἱμάτων
μιάσμασιν: Schol.
ὡς
τῶν
πολιτῶν
αὐτοκτονησάντον, nach der Vorstellung, daß ursprünglich ein Krieg aller gegen alle bestand, vgl. Plat. Prot. S. 322B, Hor. sat. 13, 99 ff.
272.
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μητρυιά
δάκη (für
μηνεῖται
ἄκη): die Erde, welche die Un- getüme hervorbrachte, war nicht eine segenspendende Mutter (
Γῆ
μήτηρ), sondern eine Stiefmutter, vgl. Plat. Menex. S. 237
Β
τρεφο-
μένους
οὐχ
ὑπὸ
μητρυιᾶς
ὡς
ἄλλοι,
ἀλλ'
ὑπὸ
μητρὸς
τῆς
χώρας, Hesiod W. u.
Τ. 825
ἄλλοτε
μητρυιή
πέλει
ἡμέρη,
ἄλλοτε
μήτηρ, Aesch. Prom. 752
Σαλμυδησσία
γνάθος,
ἐχθρόξενος
ναύταισι,
μητρυιὰ
νεῶν. vermutet
μητρυιᾶς
δίκην. (monstra) zu
τά. Tucker
δάκη
273.
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Mit
δρακονθόμιλος vgl.
γυναικοπληθής (
όμιλος Pers. 126,
ξύλλογος Eur. Alk. 951).
274.
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ἄκη
τοματα (heilende Mittel) wie Cho. 537
ἄκος
τομαῖον
ἐλπίσασα
πημάτων, vgl.
φάρμακα
τέμνειν und
ἐντέμνων
ἄκος Ag. 17.
275.
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ἀμέμπτως, d. i. ohne schwere Opfer für das Land.
276.
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Er erreichte, daß zum Danke fürderhin seiner in Gebet und Opfer gedacht wurde." Apollod.
Π 1, 1, 3
Απις . .
νομισθεὶς
θεὸς
ἐκλήθη
Σάραπις. Mit
ἀντίμισθος vgl.
ἀντίφερνος Ag. 415,
ἀντήνωρ 450,
ἀντίκεντρος Eum. 136,
ἀντι-
πενθής ebd. 786.
277-278.
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ἔχουσα
δ' (so Heimsöth für
ἔχον
δ᾽
ἂν mit
γρ.
ἔχουσαν)..
τεκμήρια, d. i. nachdem du mit meiner Person genau bekannt ge- macht bist.
ἐξεύχοιο
ἄν Wie
πράσσοις
ἄν 326,
λέγοις
ἄν 465 und Sieb. 247, imperativisch.
279.
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Vgl. zu 207. Für
πόλις erwartet man eher lɛós (die Leute hier).
281.
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σπέρματα (Plural) wie Soph.
Ο.
Κ. 600
γῆς
ἐμῆς
ἀπηλάθην
πρὸς
τῶν
ἐμαυτοῦ
σπερμάτων.
εὔτεκνος nicht mit vielen Kindern gesegnet" wie Eur. Hek. 620
εὐτεκνώ-
τατε
Πρίαμε, 810 ebd.
εὔπαις, sondern ,, mit einem herrlichen Kinde be- glückt", vgl.
εὔτεκνος
ξυνωρὶς Eur. Phoen. 1618, auch
εὔπαις (ein herrliches Kind)
ὁ
Λατούς
γόνος Iph. T. 1234.
282.
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παντὶ (so Schütz für
πάντα)
προσφύσω
λόγῳ,,, dies werde ich durch jede Art des Beweises (dir) glaubhaft machen" wie Aristoph. Wo. 372
τοῦτό
γέ
τοι
δὴ
τῷ
νῦν
λόγῳ
εὖ
προσέφυσας (Schol.
ἥρμοσας,
προσήρμοσας).
284.
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ὅπως wie 296: unver- ständlich ist mir, wie ihr von hier, von Argos kommt".
τόδε
Αργεῖον wie
ἐκ
τοῦδε "
Αργους. Schütz er- klärt
τόδε: vos tales quales video. Meineke vermutet dafür
ποθ᾽.
285.
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μᾶλλον
ἐμφερέστεραι wie
μᾶλλον
ἐνδικώτερος Sieb. 660. In ähnlicher Weise spricht in der
Νιόβη Amphion zu den Lydischen Jungfrauen (dem Chore): "
Ιστρος
τοιαύτας
παρθένους
ἐξεύχεται
τρέφειν
ὅ
θ᾽
ἁγνὸς
Φᾶσις (Fragm.155).
287.
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Νεῖλος
ἂν
θρέψειε wie in der vorher angeführten Stelle
Ιστρος . .
τρέφειν
κτἑ. Die Fluß- götter des Landes galten als
κουροτρόφοι, weshalb ihnen wie dem
Απόλλων
κουροτρόφος beim Eintritt in das Mannesalter eine Locke geweiht wurde, Cho. 6, Hom.
Ψ 141.
288-289.
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,,Und Kyprisches Gepräge ist ähnlich in Frauengestalten ge- stempelt von männlichen Prägern“, d. h. ,,Kyprische Väter erzeugen ähnliche Tächter", denn
τίκτουσιν
δὲ
γυναῖκες
ἐοικότα
τέκνα
γονεῦσιν (Hesiod W. u.
Τ. 235). —
εἰκώς wie Cho. 558
ξένῳ
γὰρ
εἰκώς. Für
Κύπριος (in der Handschrift ist
Κύπρις in
κύπριος korrigiert) ver- langt Hartung
Κύπρος, weil Ana- päste von Wörtern, die erst durch Position zum Anapäst geworden sind, sich selten finden. Doch vgl.
ἑκατὸν
δὶς Pers. 346,
ὕπατός
τε Ag. 514.
290-291.
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Ινδάς (so Bothe für
ίνδούς) .
τοίας (für
εἶναι Heimsöth, vgl. das Schol., welches in der Hand- schrift bei 293 steht, ursprünglich aber wohl hierher gehörte,
λείπει
εἶναι) ·
ἀστυγειτονουμένην (30 Stanley für
ἀστυγειτονουμένας):,,und von weidenden Indierinnen von gleichem Aussehen (wie ihr) höre ich, daß sie auf Kamelen wie auf Pferden reiten auf Maultiersätteln über das Land hin, welches in der Nachbarschaft der Äthiopen be- wohnt wird". Die Vorstellung des Dichters, nach welcher Äthiopien an Indien grenzt, ergibt sich aus Prom. 834
ἥξεις
κελαινὸν
φύλον,
οἳ
πρὸς
ἡλίου
ναίουσι
πηγαῖς (also im Osten),
ἔνθα
ποταμὸς
Αιθίοψ. Ein Volk
Καμηλοβοσκοί in Karmania erwähnt Markianos Peripl. 20, vgl. Strab. XVI S. 768, Tümpel Jahrb. f. klass. Philol. XVI Suppl. S. 181.
ἱπποβάμοσιν nicht
ἵπποις
ἐοικυίαις
κατὰ
τὸ
τάχος, sondern welche wie Reitpferde dienen".
τοίας wie Hom.
Ψ 66
πάντ'
αὐτῷ
μέγεθός
τε
καὶ
ὄμματα
κάλ'
εἰκυῖα
καὶ
φωνὴν
καὶ
τοῖα
περὶ
χροῒ
εἵματα
ἕστο.
ἀστραβιζούσας,
νωτοφόρου-
μένας (Schol.).
ἀστράβη ist der hölzerne Saumsattel.
Ζυ
άστυ-
γειτονουμένην vgl. Hesych.
ἀστύ-
γειτον·
πλησιόχωρον. Der Akk. wie in
στεῖχ᾽
ἀνηρότους
γύας Prom. 734 (Schol.
κατὰ
τὴν
χθόνα),
τὸν
αἰπὸν
οὐρανὸν
διφρηλατών Soph.
Αi. 845.
293.
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ἀνάνδρους, Männer ver- schmühend, vgl. Prom. 749
Αμα-
ζόνων
στρατὸν
στυγάνορα.
κρεοβόρους scheint nach dem Schol. zu Hom.
Γ 189
ὠνομάσθησαν
δὲ (
αἱ '
Αμαζόνες)
παρὰ
τὸ
μὴ
ἔχειν
τὸν
ἕτερον
τῶν
μαζῶν
ἢ
παρὰ
τὸ
μὴ
χρῆσθαι
μάζαις auf die Ableitung des Namens von
μᾶζα hinzuweisen (Fleisch, kein Brot essend).
294.
mvp-aeschylus-tlg0085-tlg001-wecklein1902-com-ger1-164
Als Bogenschützinnen werden die Amazonen auch Eum. 631, Pind.
Οl. 13, 89, Herod. IV 114, Strab.
ΧΙ S. 504 bezeichnet, während sie nach der älteren Vor- stellung mit den schweren Waffen der Heroen kämpfen.
τὰς
Αμαζόνας
ᾔκασα
ἂν
ὑμᾶς, die (sagenberühmten) Amazonen würde ich in euch vermuten.
295.
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Vgl. Ag. 548
πῶς
διδαχθεὶς
τοῦδε
δεσπόσω
λόγου.
δή;
297.
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κληδοῦχος ist altertumliche Bezeichnung für „Priesterin". Vgl. Eur. Iph.
Τ. 132, 1462, Hipp. 541. Zur Sache vgl. Hesych.
Ιω
καλλίθυια.
Ιὼ
καλλίθυια
ἐκαλεῖτο
ἡ
πρώτη
ἱέρεια
τῆς
Ἥρας (30 Scaliger für
Αθηνᾶς). Der Aus- druck
κληδοῦχος scheint eine Reminiszenz an Fragm. 4 des epischen Gedichts
Φορωνίς zu ent- halten:
Καλλιθόη
κλειδούχος
Ολυμ-
πιάδος
βασιλείης "
Ηρης '
Αργείης,
ἢ
στέμμασι
καὶ
θυσάνοισι
κόσμησεν
πέρι
κίονα
ἀνάσσης. Vgl. Einl. S. 10.
πρώτη
μακρὸν an
299.
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ὡς
μάλιστα, wie maxime in Antworten zur Bestätigung dient. Mit,,gewiß, sie war es", be- stätigt der König die Angabe der Danaiden auf Grund der argivischen Tradition. ,,In omni hoc diverbio tenendum est cognita habere regem ea de quibus quaerit et quaerere dumtaxat ut exploret verane falsa dicant virgines'
แ Hermann. Vgl. 314. —
φάτις
κρατεῖ wie Pers. 740, fama obtinet. In der Lücke, welche schon durch die Stichomythie angezeigt wird und zuerst von Pearson bemerkt wurde, kann ein Gedanke wie
ταύτης
ἔρωτι
θάλπεται
Διὸς
κέαρ verloren gegangen sein.
300.
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μὴ (
ἆρα
μὴ,
μῶν) bezieht sich mehr auf
μιχθῆναι
βροτῷ als auf
λόγος
τις (
ἐστι): „. Es hat sich doch nicht gar Zeus, wie eine Sage geht, mit einer Sterblichen ver- bunden." Vgl. Hom.
Β 821
θεά
βροτῷ
εὐνηθεῖσα.
301.
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κού (so Stanley für
καὶ)
κρύπτ᾽
ἀφ' (so für
κρυπτά
γ
ταμπαλάγματα (so Hermann für
παλλαγμάτων nach Hesych.
ἐμπα-
λούγματα d. i.
ἐμπαλάγματα·
αἱ
περιπλοκαί): „, und nicht verborgen vor Hera blieben diese Um- armungen". Vgl. Eur. Bakch. 98
κρυπτὸν
ἀφ᾽
Ἥρας, Hom.
Ψ 110
κεκρυμμένα
ἀπ᾿
ἄλλων. In
κἄκρυπτά
γ'
Ἥρας, wie Hermann schreibt, entzieht sich der Gen. einer glaubhaften Erklärung, da Ausdrücke wie
δίκας
ἀφόβητος,
ἀγύμναστος
λόγων,
σωτηρίας
ανελπις,
ἀλαμπὲς
ἡλίου anderer Art sind.
302.
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πῶς: nach dem Schol.
τὰ
νείκη
Διὸς
καὶ
Ἥρας
εἰς
τί
κατέ-
ληξαν; erwartet man
ποῖ, welches vielleicht, wie Eur. Hek. 820
τί, in
πῶς verwandelt wurde zur Be- seitigung des Hiatus, den sich die Tragiker vor our gestatteten (zu 310). Vgl. Cho. 526
καὶ
ποῖ
τελευτᾷ
καὶ
καρανοῦται
λόγος; Soph.
Ο.
Κ. 476, Eur. Hek. 419, doch Pers. 737
πῶς
τε
δὴ
καὶ
ποῖ
τελευτᾶν.
βασιλέοιν ist der Deutlichkeit halber für
βασιλέων gesetzt, weil in der Überlieferung häufig der Plural an die Stelle des Dual getreten ist.
303.
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Αργεία
θεός: wie Athena die Göttin von Athen, Dionysos der Gott von Theben, so ist Hera die Göttin von Argos, wo sie auf einer Anhöhe zwischen Argos und Mykenä einen berühmten Tempel hatte. Vgl. Pind. Nem. X 2 "
Αργος
Ἥρας
δῶμα
θεοπρεπές. Eine all- gemeinere Bedeutung hat wohl das Homerische
Ἥρη
Αργείη 48, E 908.
304.
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πελάζει
ἐπὶ
βοΐ scheint sich aus der Verbindung zweier Vor- stellungen (,, naht der Kuh" und ,,liegt an ihr") zu erklären. Schütz schreibt
ἔτ᾽ für
ἐπ' (adhuc vaccae Jupiter appropinquavit?). — Das Epitheton
εὐκραίρῳ hebt das Un- natürliche hervor.