Wo sind' ich ihn, der Argos' Heeren hier gebeut?
Wer seiner Diener sagt ihm an, daß, suchend ihn,
Der Sohn des Peleus, daß Achilleus weil' am Thor?
Nicht gleichen Sinnes harren wir an Euripos' Strand.
Denn Viele, nicht gebunden durch der Ehe Band,
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Verließen dde Wand' und sizen müßig hier
Am Ufer; Andre haben ihr Gemahl daheim
Und Kinder: solch ein großer Kriegesdrang befiel
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Nach diesem Heerzug Alle, nicht ohn' einen Gott.
Was ich für recht erkenne, sag' ich also wohl;
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Ein Andrer, hat er's nothig, rede selbst für sich.
Peleus verließ ich und Pharsalos' Land, und muß
Am Strand Euripos' harren hier bei schwachem Wind,
Die Myrmidonen haltend, die mich immerdar
Besturmend fragen: „was, Achilleus, zögern wir?
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Wie lange wåhrt's noch, bis wir ziehn nach Ilion?
Thu, was du thun willst, oder führ' heimwärts das Heer,
Und warte nicht mehr, zaudern Atreus' Sohne noch."
Klytamnestra.
O Sohn der Nereïde, drinnen im Gemach
Vernahm ich deiner Worte Laut, und trat hervor.
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Achilleus.
O heilige Scham! Was seh' ich? Welch ein Frauenbild
In würdevoller Schöne Glanz erblick ich hier?
Klytamnestra
Kein Wunder, daß du, die du nie zuvor gesehn,
Nicht kennst; ich lobe, daß du fromme Scheu bewahrst.
Achilleus.
Wer bist du? Was erscheinst du hier in Argos' Heer,
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Die Frau vor Männern, die der Eisenschild bedeckt?
Klytamnestra.
Ich bin der Leda Tochter, Klytamuestra ist
Mein Name, König Agamemnon mein Gemahl.
Achilleus.
In kurzem Worte sagst du schon, was schicklich ist;
Doch ungeziemend wäre mir Gespräch mit Fraun.
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Klytamnestra.
Iphigenia in Aulis. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .