Seltsam! Warum entfliehst du? Gib zu glücklichem
Beginn des neuen Bundes dein' in meine Hand.
Achilleus.
Wie sagst du? Dir ich meine Hand? Ich müßte wohl
Agamemnon scheun, beruhrt' ich, was mir nicht geziemt.
Klytamnestra.
Gar wohl geziemt es, da du dich mit meinem Kind
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Vermåhlst, o Sohn der Thetis, die das Meer bewohnt.
Achilleus.
Von welcher Hochzeit sprichst du? Mir versagt das Wort,
Wenn nicht im Irrthum etwa du solch Neues sagst.
Klytamnestra.
Uns alle pflegt, sobald wir neue Freunde sehn,
Scheu anzuwandeln, wenn die Red' auf's Freien komunt.
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Achilleus.
Ich freite nie um deine Tochter, Königin,
Noch sprachen Atreus' Sohne mir davon ein Wort.
Klytamnestra.
Was mag doch das sein? Wundre du dich wiederum
Ob meinem Wort; mir lautet deines wunderbar.
Achilleus.
Bedenk' es; nachzudenken ziemt uns beiden hier;
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Vielleicht wir beide ligen nicht mit unserm Wort.
Klytamnestra.
Schmachvolle Krankung! Eine Hochzeit stift' ich da,
An welcher Nichts ist, scheint es; wie beschämt bin ich!
Achilleus.
Wohl trieb ein Schalk nur seinen Spott mit mir und dir;
Doch achte das nicht, nimm es hin mit leichtem Sinn.
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Klytamnestra.
Leb wohl! Dich anschaun kann ich nicht mit offnem Blick,
Nachdem ich, Schnddes duldend, ward zur Lügnerin.
Achilleus.
Dir ruf auch ich zu: lebe wohl! Nun deinen Herrn
Bu suchen, geh' ich ungesäumt in dieses Zelt.
Der Greis öffnet das Zelt; die Vorigen.
Der Greis.
Iphigenia in Aulis. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .