Also schalt ich schon zuvor dich, als ich schwach zuvor dich fand.
Doch nachdem du kamst vor Aulis mit der Panhellenen Heer,
Warst du Nichts, unmännlich zitternd bei dem gottverhångten Loos,
Als die Wind' ungunstig wehten; alles Volk verlangte laut,
Heimzusegeln, nicht in Aulis sich vergebens abzumihn.
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Wie verstört, wie klåglich blickte da dein Aug', als könnest du,
Tausend Schiffs anführend, Troja's Flur mit Krieg nicht überziehn!
ich? Wo?"
Und du riefst mich:,,Was beginnen? Welchen Ausweg find'
Daß du nicht, beraubt der Herrschaft, auch verlorst den schonen Ruhm.
Kalchas hieß dich, laut des Opfers, nun auf Artemis' Altar
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Deine Tochter schlachten; „Fahrwind wehe dann:" du warst erfreut,
Und verhießest froh des Kindes Opferung, und schriebest gern,
Nicht gezwungen, (sage das nicht!) deinem Weib, die Tochter dir
Herzusenden, zur Vermählung mit Achilleus, gabst du vor.
Aber dann umkehrend schriebest du geheim den andern Brief;
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Denn des Kindes Mörder willst du nimmer sein; du bist es, ja!
Diese Luft hier ist dieselbe, die den Schwur von dir vernahm.
Aber tausend Andern ging es, so wie dir: aus freier Wahl
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Streben sie raſtlos nach Ehren, treten dann schmachvoll zuruck,
Oft durch blåden Wahn des Volkes fortgescheucht, oft auch mit Recht,
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Weil, den Staat aufrecht zu halten, ihnen Kraft und Sinn gebricht.
Hellas nur, das schwerbedrängte, jammert mich am meisten, das
Wider Troja's machtig Volk zu hoher That sich angeschickt,
Jezt um dich und deine Tochter, ihm ein Spott, es ziehen låßt.
Keinen wählt' ich seines Vortheils wegen je zum Kriegesherrn,
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Noch zum Landeshaupt; mit Einsicht sei der Heeresfürst begabt;
Denn im Staat zu herrschen taugt wohl Jeder, wenn Verstand ihm ward.
Chor.
Iphigenia in Aulis. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .