Menelaos, Arges wagst du, was dir nicht geziemt.
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Menelaos.
Geh doch! Du handelst allzutreu an deinem Herrn.
Der Greis.
Mich ehrt der Vorwurf, den du mir zum Schimpfe sagst.
Menelaos.
Du sollst mir heulen, thust du, was dir nicht gebührt.
Der Greis.
Du darfst den Brief nicht öffnen, den ich trage, Herr.
Menelaos.
Und du nicht tragen, was dem Volk Verderben bringt.
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Der Greis.
Mit Andern streit' um dieses; doch mir laß den Brief.
Nie, wahrlich!
Und ich geb' ihn nicht aus meiner Hand.
Menelaos.
Mein Zepter fårbt dir ungesäumt blutroth das Haupt.
Der Greis.
Für seinen Herrn zu sterben, traun, ist ehrenvoll.
Menelaos.
Gib her! Zu viele Worte machst du Sklave mir.
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(Er entreißt ihm den Brief.)
(laut rufend).
Der Greis
Mein König, Unrecht thut man uns! Sieh, deinen Brief,
Aus meinen Hånden reißt er mir gewaltsam ihn,
Agamemnon! Nichts vom Rechte horen will der Mann.
(aus seinem Zelte vortretend).
Agamemnon
Iphigenia in Aulis. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .