Euripides Bacchae 862-910

T. A. Buckley (Translator)

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Bacchae. Euripides. T. A. Buckley (Translator). London. 1850.

Sponsored by Perseus Project, Tufts University.

Funding provided by The Annenberg CPB/Project.

Current edition Perseus

The Bacchae (English) (Euripides. The Tragedies of Euripides. Vol. I. Buckley, Theodore Alois, translator. London: Henry G. Bohn, 1850. (Modernized by Perseus.))

Editions (1)
Βάκχαι Perseus (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. III. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1913. (Reprinted 1920-1978)) — 862-911 focus
Translations (2)
The Bacchae (OCR draft) Experimental (The Bacchae. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1845; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 2, Heidelberg: C. F. Winter, 1845. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 862 focus
Werd' ich in nachtlichem Reigentanz einst heben den weißen
Fuß, aufjubelnd und frei den Hals hoch in thauige Lufte werfend,
Dem Reh gleich, das in der Auen grüner Lust sich spielend ergeht,
775
Wann es schüchtern entfloh, geschreckt,
Ueber schöngeflochtene Nez' außerhalb des Geheges,
Und der rufende Jäger zu raschem Laufe die Doggen treibt?
Bitternd, scheu, mit dem Flug des Sturmwinds, eilt fliegend es hin zu dem Gefild' am Strom,
Freut sich, daß es nirgend Menschen sieht,
780
Freut sich des dunkellaubigen Haines.
Was ist Weisheit des Menschen, was
Ist ein schönerer Götterlohn,
Als halten über das Haupt
Des Feindes die stärkere Hand?
785
Lieb ist ewig das Schine.
Gegenstrophe.
Spåt kommt Göttergewalt heran, doch sicher erscheint sie
Zulezt, züchtigt der Menschen Stolz, wenn sie thörichtem
- Wahne fröhnen,
Und nicht die Götter verehren, voll wahnsinnigen Uebermuths.
Klúglich lauern die Göttlichen
790
Lange Zeit im Verborgnen, und haschen endlich den Frevler.
Denn nie strebe der Menschengeist über Sitt' und Gesez empor!
Denn leicht ist ja der Glaube, daß Gewalt habe das Göttliche,
Gewalt das Recht,
Das im langen Alter unsrer Welt
Ewig bestand, und das die Natur schuf.
795
Was ist Weisheit des Menschen, was
Ist ein schönerer Götterlohn,
Als halten über das Haupt
Des Feindes die stärkere Hand?
Lieb ist ewig das Schone.
800
Schlußgesang.
Heil ihm, welcher, des Meeres Wogen
Glucklich entflohn, im Hafen einlief!
Heil auch ihm, der über Drangsal
Sich erhob! An Glück und Herrschaft
Gehn die Einen anders vor den Andern.
805
Aber tausend Hoffnungen
Laben tausend Andre noch;
Und im Segen enden diese
Für die Sterblichen, jene verschwinden.
Doch wem jeglichen Tag das Glück lacht, ihn preisen wir selig.
810
Dionysos. Pentheus. Der Chor.

Notes on the current edition

Bacchae

1. The archaic sound of the English happy is he..., with its implicit echo of the beatitudes from the Sermon on the Mount, is appropriate here, for the chorus is describing beatitudes of a kind (though not strictly religious beatitudes) as appear at 73ff.