Stumm schwieg der Aether, schweigend hielt das Wiesenthal
Die Blätter, nirgend hortest du des Wildes Laut.
Doch klar vernahmen jene nicht des Gottes Ruf;
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Sie standen horchend, hin und her den Blick gewandt.
Und er ermahnte wieder; als den hellen Ruf
Von Bacchios die Tochter Kadmos' wohl erkannt,
Auf sprangen sie mit eilend angestrengtem Lauf,
In schneller Füße raschem Schwung Waldtauben gleich,
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(Agave, Pentheus' Mutter, und der Schwestern Paar,
Und alle Bacchen,) hupften Waldesstrom' hindurch
Und Felsen, wahnsinntrunken durch des Gottes Hauch;
Und als sie Pentheus auf der Tanne sizen sahn,
Da schwangen sie Feldsteine wider ihn mit Macht,
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Den Fels erklimmend, der sich gegenüber thurmt,
Und Tannenåste trafen ihn aus ihrer Hand;
Noch andre sandten durch die Luft den Thyrsosstab,
Zum Siz des Pentheus zielend; doch verfehlten sie:
Auf hohem Baum, von ihrem Eifer unerreicht,
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Saß hoch der Arme, sonder Hüls und ohne Rath.
Zulezt der Eichen Neste, wie mit Blizeskraft,
Zusammenbrechend, hoben sie dem Tannenbaum,
Als wie mit Hebeln ohne Stahl, die Wurzeln aus.
Doch weil der Arbeit Ende nicht gelingen will,
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Beginnt Agave:,, Stellet euch im Kreis umher,
Und faßt den Stamm, Månaden, daß wir dieses Thier,
Das auf den Baum stieg, fangen, und des Gottes Weihn
Er nicht verrathe!" Tausend Hånd' ergriffen da
Und aus dem Grunde rissen sie den Tannenbaum.
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Im Gipfel oben saß er, und vom Gipfel fiel
Pentheus zur Erde nieder mit unendlichem
Wehruf: er fühlte, daß sein Ungluck nahe sei.
Bacchae. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .