Da war's die Mutter, die den Opfermord begann,
Und auf den Sohn sich sturzte. Doch er riß vom Haar
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Die Binde, daß erkennend ihn die Mutter nicht,
Die grause, morde; dann die Wang' anruhrend, spricht
Er dieses: „Ich bin's, Mutter, bin Pentheus, dein Sohn,
Welchen in Echions Hause du geboren hast.
Erbarme dich mein, o Mutter, ach! ermorde doch
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Um seiner Sunde willen nicht den eignen Sohn!"
Agave, schaumend, rollte wild das Aug' umher,
Und dachte nicht mehr, was zu denken ihr geziemt,
Und ward von Bacchos fortgerafft, und hörte nicht.
Mit ihren Hånden faßte sie den linken Arm,
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Stemmt' auf des Unheilvollen Leib mit Macht den Fuß,
Und riß ihm ab die Schulter, nicht durch eigne Kraft;
Der Gott verlieh dem Frauenarme die Gewalt.
Die Glieder ihm zerreißend, schafft' am andern Theil
Ino; mit allen Bacchen war Autonoë
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Am Werk geschäftig; alle schrien in Einem Laut;
Pentheus, so lang er athmet, stöhnt in dumpsfem Ton,
Die Bacchen jauchzen. Diese da trug einen Arm,
Die samt den Schuhen einen Fuß. Zerrissen ward
Die ganze Seit' ihm; jede warf der anderen,
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Blutvoll die Hand, wie Bålle, Pentheus' Glieder zu.
Vereinzelt liegt der Leichnam, theils auf starrenden
Felshöhn, ein Theil in dichtbelaubtem Waldgebüsch,
Nicht leicht zu finden; aber sein unselig Haupt
Ergriff die Mutter mit der Hand, und steckt es hoch
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Auf ihren Thyrsos, trågt es, wie des Löwen Haupt,
Des berggebornen, mitten durch Kitharons Höhn,
Zuruck die Schwestern lassend in der Månaden Reihn.
Sie zieht, sich brüstend auf den unheilvollen Fang,
In dieser Mauern Räume, ruft den Bacchos an,
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Den Jagdgenossen, welcher siegverleihend ihr
Bei diesem Raub half, der zum Lohn ihr Thränen bringt.
Ich aber will vor diesem Ungemache mich
Entfernen, eh' Agave sich dem Hause naht.
Besonnen Tugend üben und die Götter scheun,
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Ist unter allen Gutern, die der Mensch besizt,
Das schönste, mein' ich, und der Weisheit höchster Ruhm.
Chor.
Bacchae. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .