Weh, weh, weh!
305
Die ihr eilt hochbeschwingt,
Furchtbare Göttinnen,
Denen wir freudenlos Feste begehen, von
Seufzern und Thränen schwer,
Ihr schwarzfarbenen Erinnyen, die ihr euch
310
In die Unendlichkeit schwingt, in des Aethers Höhn,
Um Mord Rache, Rach' übend um Menschenblut,
Zu euch fleh ich, ja, zu euch fleh' ich laut:
Laßt Agamemnons Sohn, lasset vergessen ihn
Des Wahnsinns, der wildtobenden Raserei!
315
Weh um das Ungluck, weh,
Wonach, Armer, dich lüstete, daß du Tod
Verntetest, als du von Phobos' Dreifuß
Den Ausspruch empfingst aus dem geweihten Mund,
Am Siz, wo der Erd' heiliger Nabel ist!
1
320
Gegenstrophe.
Orestes. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .