Was liebst du sonder alles Maaß dies glückliche
Unrecht, die Herrschaft, was bedunkt es dich so groß,.
Wenn Alles ehrend dich bestaunt? Welch eitler Wahn!
Viel Angst empfinden, da du Viel im Hause hast,
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Das willst du? Was ist Ueberfluß? Ein Name nur!
Denn was genug ist, das genügt dem Måßigen.
Der Mensch besizt ja keinen Schaz als Eigenthum;
Was gute Götter uns geginnt, verwalten wir;
Sobald sie wollen, nehmen sie's uns wiederum.
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Wenn ich die Wahl dir lasse, was du lieber willst,
Der Herrscher oder dieser Stadt Erretter sein:
Du wåhlst die Herrschaft? Aber wenn dein Bruder siegt,
Wenn Argos Speere zwingen dein Kadmeierheer:
Dann siehst du diese Theberstadt in Grund gestürzt,
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Siehst, ach! gewaltsam viele kriegsgefangene
Jungfraun in Knechtschaft fortgeschleppt von Feindesmacht.
So wird der Reichthum, den du suchst, Ehrsüchtiger,
Für Thebe's Sohne Gegenstand des Jammers sein.
Dir sag' ich Dies; du, Polyneikes, hdre nun:
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Unkluge Liebesdienst erwies Adrastos dir,
Unweise zogst du wider diese Stadt zu Feld.
Sprich: wenn du sie bezwingest, (o verhuten das
Die Götter!) welche Siegstropha'n errichtest du?
Welch Opfer bringst du, wenn du Kadmos' Land gewannst?
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Was wirst du schreiben auf die Beut am Inachos?
„Polyneikes legt' in Asche Thebe's Stadt, und weiht
Den Göttern diese Schilde." Kind, daß solcher Ruhm
Niemals in Hellas Volke dich verherrliche!
Doch wenn der Bruder dich besiegt: wie kehrst du dann
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Nach Argos, wann du Tausend hingeopfert hast?
Da wird man sagen: „o verwunschter Chebund,
Den du geknupst, Adrastos! Um Ein Mädchen ging
Dein Volk zu Grunde!" So bedrohn zwei Uebel dich:
Du fålst im Kampf hier, und verlierst die Freunde dort.
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laßt, o laßt dies Wüthen! Nichts ist gråßlicher,
Als wenn die Thorheit Zweier um Dasselbe kämpft.
Chor.
Ihr Götter, wendet dieses Unheil ab von uns,
Und stiftet Frieden im Geschlecht des Dedipus!
Eteokles.
The Phoenician Women. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .