O Schattenherrscher drunten, dich auch ruf' ich an,
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Du, der so viele Leichen einst um Helena
Zum Lohn empfangen, die mein Schwert geopfert hat;
O sende die nun wiederum an's Licht herauf,
Ach, oder gebe diese mir mein Weib zurück,
Noch edler, als ihr frommgesinnter Vater war!
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Doch wenn ihr meines Weibes mich berauben wollt,
So laß von uns dir sagen, was sie dir verschwieg.
Ich band, o Jungfrau, wisse das, durch Eide mich,
Zuerst mit deinem Bruder in den Kampf zu gehn;
Er oder ich muß sterben: schlicht ist dieses Wort.
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Doch stellt er nicht im Kampfe sich, Fuß wider Fuß,
Und droht den Tod des Hungers uns am Grabe hier;
So steht es fest, ich todte Helena, drücke dann
Mir selbst in's Herz mein doppelschneidig Schwert hinein
Auf dieses Grabmals Ricken, daß des Blutes Strom
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Hinab den Hügel fließe; beide liegen wir,
Der Todte bei der Todten, auf dem glatten Stein,
Dir ewigmarternde Reue, deinem Vater Schmach.
Denn weder soll dein Mitgeborner diese frein,
Noch sonst ein Andrer; sondern ich entführe sie,
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Vermag ich nicht nach Hause, doch in's Todtenreich.
Ja! Strömt' ich, gleich den Frauen, mich in Thränen aus,
Bedauernswürdig wär' ich mehr, als männlichstark.
Todt' uns, gefällt dir's; keinen Niedern tödtest du:
Doch lieber hår' auf meine Worte, daß du dich
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Gerecht erweisest, und die Gattin folge mir.
Chor.
Dir ziemt es, Jungfrau, hier den Richterspruch zu thun;
Doch also richte, daß du Jedem wohlgefällst.
Theonoë.
Helen. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .