Auf, schreite du mit hellen Fackeln mir voran,
Den Kreis des Aethers heilige nach dem frommen Brauch,
Damit des Himmels reiner Hauch uns rings umfångt!
(zu der anderen)
Du sühne mir mit hehrer Flamme Strahl den Pfad,
Wenn ihn ein ungeweihter Fuß entheiligte,
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Und schuttle hier die Fackel, wo ich wandeln soll.
Und thatet ihr den Göttern, was ich euch gebot,
So tragt des Herdes Flamme gleich ins Haus zurück.
(zu Helena)
Nun, Helena, wie steht's um meinen Seherspruch?
Dein Gatte kam, Menelaos; sichtbar steht er hier,
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Beraubt der Schiff und des Bildes, das dir ähnlich war.
(zu Menelaos)
Aus welchen Mühn entrannst du, weißt, Unseliger,
Nicht, ob du heimkehrst, oder hier verweilen mußt!
Denn Streit und Hader wird im Kreis der Himmlischen
Vor Zeus um deinetwillen sein an diesem Tag.
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Zwar Hera, die dir argen Groll zuvor gehegt,
Ist holdgesinnt nun, will dich heim zu Hellas' Volk
Mit dieser retten, daß sie sehn, ein Truggeschenk
Kythere's habe Paris, hab' ein Bild umarmt;
Doch Kypris strebt zu vereiteln deine Wiederkehr,
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Den Tadel fürchtend, daß sie nur durch Helena
Den Preis der Schöne sich erkauft mit feiler Huld.
Es steht bei mir nun, ob ich, wie's Kythere will,
Dem Bruder sage, daß du hier im Lande seist,
Ob ich, gehorsam Here's Wort, dich retten soll,
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Dem Bruder dich verlaugnend, der mir anbefahl,
Es ihm zu melden, wann du kämst in dieses Land. -
Wer geht, es meinem Bruder anzukündigen,
Daß dieser kam, damit ich selber sicher sei?
Helena.
Helen. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .