Ist auch in Zukunft euer Loos ein gluckliches,
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So gnügt es, gutzumachen, was euch früher traf.
(näher tretend)
Der Bote.
Menelaos, gönnt auch mir ein Theil an eurer Lust,
Die wohl ich ahnen, aber nicht verstehen kann.
Menelaos.
Ja, nimm auch du an unsern Reden Theil, o Greis.
Der Bote.
Verschuldet sie nicht unsre Mühn vor Ilion?
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Menelaos.
Nicht sie; die Götter hatten uns mit Trug beruckt:
Mein Arm umschloß ein jammervolles Wolkenbild.
Wie sagst du?
Der Bote.
Um Wolken also kämpften wir umsonst uns ab?
Menelaos.
So fügt' es Hera, so der drei Göttinnen Streit.
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Der Bote.
Lebt diese wahrhaft? Ist sie wirklich dein Gemahl?
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Menelaos.
Gewiß: vertraue meinem Wort und glaube mir's.
(zu Helena sich wendend)
Der Bote.
O Kind, ein Wesen, unerforscht und råthselhaft,
Ist doch die Gottheit! Wandeln und Verändern ist
Ihr Ziel nach allen Seiten. Dieser ringt in Noth,
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Der, einst im Glucke, schwindet hin in schnddem Tod,
Kennt nicht in wandellosem Glück Beständigkeit.
Auch du bestandest Ungemach und dein Gemahl,
Du durch des Ruses Tücken, er im Kriegesdrang.
Sich eifrig måhend, fand er Nichts, und jezo fand,
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Von selbst errang er ungesucht das höchste Glück.
So hast du nicht den Vater, hast Zeus' Sohne nicht
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Entehrt, und nicht verbrochen, was dein Ruf erzählt.
Ja, nun erneun wir wieder deinen Brautgesang,
Erinnern uns der Fackeln, die dem Viergespann
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Der Ross' ich vortrug hupfend, als im Wagen du
Als Braut mit ihm aus hochbeglucktem Hause zogst.
Schlecht ist ja, wen nicht kummert seines Herrn Geschick,
Wer nicht im Leid mittrauert, nicht mit ihm sich freut.
Mir sei's beschieden, ward ich auch ein Sclave nur,
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Den edelmüthigen Dienern beigezählt zu sein,
Und wurde mir der freie Name nicht, so sei
Doch frei die Seele! Besser dies, als wenn ich zwei
Gebrechen hatt', ich Einer, wenn ich, bosgesinnt,
Dem Laster fröhnte, Knecht genannt der Anderen.
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Menelaos.
Helen. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .