Nicht zu dem Lager des Troërjünglinges
Flog ich im Schiffe dahin,
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Flog nicht, verlangend nach frevelnder Liebeslust.
Menelaos.
Doch welches Schicksal, welcher Gott entrückte dich?
Helena.
Des Zeus Sohn entführt' uns an des Neilos Ufer.
Menelaos.
Von wem gesandt? O seltsam wunderbares Wort!
Helena.
Ich weine, Thränen nezen mir das Auge:
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Des Zeus Gattin brachte mir den Untergang.
Menelaos.
Here? Warum verhängte sie Leid über uns?
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Helena.
Wehe, mein Unglück, ihr Båder und Quellen, wo
Göttinnen sich geschmuckt,
Woher Paris' urtheilender Spruch erscholl!
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Menelaos.
Auf diesen Spruch erschuf dir Here dieses Leid?
2
Helena.
Mich dem Paris zu rauben
3
Menelaos.
Wie? Rede!
Helena.
Dem Kypria mich gelobt -
4
Menelaos.
Arme!
Helena.
(Ja wohl Arme!) Entrückt sie mich in Neilos' Land.
Menelaos.
Und gab für dich dann, wie du sagst, ein Schattenbild.
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Helena.
Und nun, ach! das Ungluck, das Ungluck daheim -
O meine Mutter! Wehe mir!
Menelaos.
Was meinst du da?
Helena.
Dahin die Mutter! Weil ich dir die Treue brach,
Wand sie die Todesschlinge, gab sich selbst den Tod.
Menelaos.
Weh! Doch die Tochter, lebt sie noch, Hermione?
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Helena.
Sie beklagt unvermählt, o Freund, kinderlos,
Voll Scham den Unglücksbund.
Menelaos.
Du, der von Grund aus unser Haus zerstört, auch du
Gingst unter dafür, Alexandros, und tausend
Danaer, prangend in Erz!
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Helena.
Und mich warf ein Gott, mich Unselige,
Verabscheute, fern hinaus, fern der Stadt, ferne von dir,
Weil ich entflohn dem Haus, dem ich doch nicht entfloh
Zu schmachvollem Bund!
Chor.
Helen. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .