O liebster du der Männer, lang, Menelaos, war
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Die Zeit der Trennung, spåt erschien der Wonne Tag.
Glucklich, o Fraun, bin ich, daß ich den Gatten fand;
Ich schlinge meinen liebenden Arm um ihn
Nach langen Grames Nacht.
Menelaos.
Und ich um dich! So Vieles ist indeß geschehn,
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Weiß nicht, wovon ich nun zuerst anheben soll.
Helena.
In Freude beb' ich, Wonneschauer strauben
Des Hauptes Haar auf, und die Zahre stromt mir;
Um dich, Trauter, wind' ich meinen Arm, um dich,
Daß ich genieße der Lust!
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Menelaos.
Ich schelte nicht mein Loos: (o süßer Anblick!)
Ich fand sie wieder, Zeus' Kind und Leda's,
Welche der Brüder Paar vordem, das auf strahlenden Rossen prangt,
Ehrte, beim Glanz der Fackeln ehrte!
Doch aus meinem Haus entführten Götter dich.
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Helena.
Ein anderes, ein seligeres Geschick hat ein Gott uns bereitet;
Und, gewandelt in Heil,
Führt dich in meinen Arm das Unheil zurück,
Spåt; doch måge nur mein Glück dauernd sein!
Menelaos.
Ja, mdg' es dauern! Also fleh' auch ich mit dir;
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Denn wir bestanden beide ja des Leides viel.
Helena,
O Fraun, was ich litt, klag' ich, beseufz' ich nun
Nicht mehr; wieder hab' ich ihn, meinen Gemahl,
Den ich ersehnt, ersehnt; nach viel Jahren kam,
Kam er von Troja zurück.
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Menelaos,
Du hast mich, und ich habe dich! Nach langen Reihn
Durchkampfter Sonnen ahn' ich kaum der Göttin Trug,
Und meine Thränen wandeln sich in Freude.
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Helena.
Was sag' ich? Wer auf Erden håtte das gedacht?
Ich drück unverhofft dich an mein Herz.
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Menelaos.
Ich dich, und wähnte, daß du nach der Idderburg
Entslohn seist, in Troja's unsel'ge Stadt.
Bei allen Göttern, wie entschwandst du meinem Haus?
Ach, ach!
Zu bitterem Beginne
Helena.
Kehrst du zurück, bitterem Gerucht spåhst du nach.
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Menelaos.
Sprich: hören muß ich's. Alles kommt aus Götterhand.
Helena,
Verabscheut, verhaßt ist mir, was ich verkunden soll!
Menelaos.
Sprich dennoch; gerne hört man von durchkämpftem Leid.
Helena.
Helen. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .