Schau, sich dich vor, Freund, ob kein Mensch am Wege weilt.
Pylades.
Ich schau', ich spåhe, werfe rings umher den Blick.
Orestes.
Dunkt das der Göttin Tempel dir, o Pylades,
zu welchem wir von Argos über Meer geschifft?
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Pylades.
Mir wohl, Orestes; zweifle du auch nicht daran.
Orestes.
Und dies der Altar, dem Hellenenblut entströmt?
Pylades.
Von Blute wohl sind seine Seiten rothgefärbt.
Orestes.
Du siehst am Dachsims aufgehängt die Beute dort?
Pylades.
Siegsmale sind's von hingewürgten Fremdlingen.
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Orestes.
Ringsum das Auge wendend, muß man sorgsam spåhn.
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Wie lockst du, Phobos, wieder mich in dieses Nez
Durch dein Orakel, seit ich meines Vaters Blut,
Die Mutter mordend, rachte? Von den Erinnyen
Rastlos getrieben, flohen wir von Haus und Land,
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Und manchen Irrlauf ohne Ruh vollendet' ich.
Ich ging dich fragen, wie das Ziel umschweisenden
Wahnsinns ich fånde, wie das Ende meiner Mühn;
Und du gebotst mir, hinzuziehn in's Taurerland,
Wo deine Schwester Artemis Altåre hat,
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Der Göttin Bild zu rauben, das (so sagt man hier)
In diesen Tempel einst herab vom Himmel fiel,
Und wenn ich das durch Listen oder Glück entwandt,
Und die Gefahr bestanden, es dem Volk Athens
zu bringen: weiter sagte dein Orakel Nichts:
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Und that' ich dieses, wurd' ich frei von meiner Noth.
Iphigenia in Tauris. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .