Welch neues Traumbild aber mir die Nacht gesandt,
Zum Aether will ich's rufen, bringt das Hülfe mir.
Mir träumte, daß ich, fern' entrückt von diesem Land,
Daheim in Argos unter meinen Fraun entschlief;
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Der Erde Rücken unter mir erbebt', ich floh;
Und außen stehend, sah ich, wie des Hauses Sims
Einfiel, und alle Decken, ringsher eingestürzt,
Aus hohen Pfeilern auf den Grund hinschmetterten.
Nur Eine Säule blieb zuruck (so dunkte mir)
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Des Vaterhauses; blondes Haupthaar floß hinab
Vom Knauf der Säule, die mit Menschenstimme sprach.
Ich, meinem Amt obliegend, das die Fremden würgt,
Ich wusch die Saul', als müßte diese sterben, rein,
Und weinte laut. Dies Traumgebilde deut' ich ſo:
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Es starb Orestes, und ich weiht' als Opfer ihn.
Denn Säulen unsrer Häuser sind die Söhne ja,
Und Tod erdulden Alle, die mein Bad besprengt.
Auf Freunde deuten kann ich doch nicht wohl den Traum;
Denn Strophios hatte keinen Sohn, als ich verschwand.
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So will ich nun dem Bruder Todtenopfer weihn,
Die Lebende dem Geschiednen, dies vermag ich ja,
Mit Dienerinnen, die der Fürst uns beigesellt,
Hellenenfrauen. Aber was hålt diese wohl
Noch immer ferne? - Geh' ich denn in's Haus hinein,
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In dem ich wohne, meiner Göttin Heiligthum.
Orestes und Pylades,
vom Meere her kommend.
(ab.)
Orestes.
Iphigenia in Tauris. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .