Wie kann ich's, o Seele, verschweigen?
Wie soll ich, die heimliche Buhlschaft
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Ausdeckend, der Scham mich entaußern?
Was hålt mich fortan hemmend zurück?
Wofür denn kamps ich der Tugend Kampf?
Ward nicht der Gemahl zum Verråther an mir?
Man raubt mir die Heimat, raubt mir das Kind,
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Und die Hoffnung entschwand, die zum herrlichen Ziel
Ich zu lenken gewunscht und nicht es vermocht,
Da den Bund mit dem Gott,
Da die Schmerzensgeburt ich verhehlte.
Doch wahrlich, bei Zeus' sternfunkelndem Siz,
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Bei der Göttin daheim auf den Felsen Athens,
1
Bei dem heiligen Strand des tritonischen Sees
2
Mit der wogenden Flut,
Nicht långer verberg' ich's, wålze die Last
Von der Seele mir ab und erleichtre die Brust.
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Heiß strömt mir von Zahren das Aug', und der Geist,
Er trauert, umstrickt von der Sterblichen Trug
Und der Götter Verrath: ich entlarve sie nun,
Die undankbar
Am beschworenen Bunde gefrevelt!
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Ion. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .