Du, der die melodischen Stimmen mit Macht
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Aus siebentoniger Laute lockt,
Die des Feldes unbeseeltem Horn
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Süßhallende Musengesång' einhaucht,
Dich klagen wir an, Sohn Leto's,
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Bei dem Licht, das heute heraufstieg!
Du kamst mir, vom Golde der Locken
Strahlend das Haupt, als in den Busen
Des Gewandes ich Safranblumen mir einst,
Goldglänzende, brach, mich zu schmucken.
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Und die Lilienhand mir umfassend, zogst
Du mich zu dem Lager des Felsengemachs;
Laut rief ich: o Mutter, o Mutter!
Ja, ein verlockender Gott,
Bogst du mich ohne Scheu
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Hin, wo dir Kypris winkte.
Ich Arme gebar dir den Knaben,
Den, bang vor der zürnenden Mutter,
Ich warf in dein bergendes Lager,
Wo du Schåndlicher mich unseliges Weib
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Mit schändlichen Banden umstricktest.
Und nun, ach! ist er geschwunden,
Von den Vågeln entrafft zur Speise, -
Mein Sohn und der deine dahin!
Doch du singst deine Påane
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Zu dem Klange der Cither!
Ion. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .