Von diesem allem duldest du das Aergste noch:
Ein Sklavenkind, verachtet, ohne Mutter, führt
Er dir in's Haus als Herrscher! Einfach wäre doch
Das Uebel, ließ er einer edeln Mutter Kind,
Wenn du's, die kinderlose Frau, gestattetest,
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Einziehn im Hause: oder fiel dir dieses schwer,
Was freit' er keine vom Geschlecht des Aeolos?
Deswegen ziemt dir's, eine Frauenthat zu thun:
Du mußt ein Schwert ergreifen, mußt durch eine List,
Durch einen Gifttrank dein Gemahl und seinen Sohn
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Dem Tode weihen, eh' er dir von ihnen kommt.
Versäumst du dieses, opferst du dein Leben auf.
Denn treffen unter Einem Dach zwei Feinde sich,
So muß von beiden Einer wohl zu Grunde gehn.
Ich meines Theiles bin bereit dir beizustehn,
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Den Sohn zu morden im Gemach, wo Xuthos ihm
Das Mahl bestellt, und meinen Nåhrern so den Dank
Bezahlen d sterb' ich oder leb' im Sonnenlicht.
Denn was den Sklaven Schande bringt, ist einzig nur
Der Name; sonst in Allem ist ein Sklave ja
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Nicht schlechter als die Freien, wenn er wacker ist.
Der Chor.
Auch ich, o Herrin, will mit dir dies Leid bestehn,
Und sterben oder lebend mich des Nuhmes freun.
Kreusa.
Ion. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .