Ihm hat, o Greis, Apollon einen Sohn geschenkt,
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Und er allein ist ohne sie des Glückes froh.
Kreusa.
Noch dies Leid zu dem ersten nennend, füllst
Du mir des Unglucks Maß.
Der Greis.
Und muß der Knabe, den du nennst, von einem Weib
Erst noch geboren werden, oder lebt er schon?
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Der Chor.
Ihm schenkt Apollon einen Sohn, der schon das Ziel
Erreicht des Junglingsalters; ich war selbst dabei.
Wie meinst du?
Kreusa.
Unsåglich, unerhört ja klingt,
Was du mir sagst, o Frau.
770
Der Greis.
Auch mir; doch wie sich dieser Gottesspruch erfullt,
Und wer der Jungling, - dieses sag' uns deutlicher.
Der Chor.
Wem, aus dem Tempel eilend, dein Gemahl zuerst
Entgegenkomme, den zum Sohn gab ihm der Gott.
Wehe, weh mir!
Kreusa.
Also mein Loos ist ein Leben, kinderlos: in Einsamkeit
775
Wohn' ich im verwaisten Hause !
Der Greis.
Wen meinte Phobos' Seherspruch? Wem kam der Mann
Des armen Weibs entgegen? Wie, wo sah er ihn?
Der Chor.
Du denkst, o theure Furstin, wohl des Junglings noch,
Der hier den Tempel kehrte? Das ist Xuthos' Sohn.
780
Kreusa.
O flog' ich auf durch wolkige Luft,
Fern' über Hellas' Erde hinaus,
Auf zu den Sternen der Nacht,
Weil ich solchen Schmerz erdulde!
1
Der Greis.
Mit welchem Namen nannte denn der Vater ihn,
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• Vernahmst du's, oder hat er schweigend Nichts bestimmt?
Der Chor.
Er nennt ihn Ion, weil er ihm entgegenkam.
Wer ist des Junglings Mutter?
Das vernahm ich nicht.
Doch ging (damit du wissest, was ich weiß, o Greis,)
Kreusens Gatte heimlich fort in heiliges
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Gezelt, des Jünglings Ehrentag durch Opfer und
Gastmahl zu feiern, das er gibt dem neuen Sohn.
Der Greis.
Ion. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .