Ich zögerte nicht und eilte zu dir
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Von des Königes Zelt, o Hekabe, her,
Dem mich als Sklavinn herrisch das Loos
Butheilte, nachdem mich Speeresgewalt
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Aus Troja's Veste verjagt, nachdem
Mich Hellas Lanzen erbeutet.
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Ich kann es von dir nicht nehmen, das Leid;
Schwer lastet die Botschaft, Weib, auf mir;
Ich muß Heroldinn des Grams dir sein.
Der versammelte Rath der Achåer beschloß,
Dem Achilleus (wie man erzählt) dein Kind
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Als Opfer zu weih'n: du weißt, er erschien
Auf ragendem Grab in der goldenen Wehr,
Und hielt die enteilenden Schiffe zurück,
Da schon an den Taun sich die Segel gebläht,
Laut rufend das Wort:
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Wo schifft ihr Danaër hin, und verlaßt
Mein Grab ohn' ehrendes Opfer?
Und vielfach wogend erbrauste der Kampf;
Zwiefältige Meinung theilte des Volks
Speerkundiges Heer: Die stimmten dafür,
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Zu willfahren dem Wort, und Jenen missiel's.
Agamemnon, der die Prophetinn sich
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Zur Geliebten erkor, war eifrig bemüht,
Zu retten dein Kind.
Doch Theseus' Söhne, die Sprößling' Athens,
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Sie erhoben im Heer ein zwiefach Wort,
Und stimmten vereint in den Vorschlag ein:
Des Achilleus Grab zu bekränzen mit Blut,
Mit der Jungfrau Blut; denn niemals sei,
So sagten sie, über Achilleus' Speer
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Kassandra's Liebe zu sezen.
Hecuba. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .