Führt, troische Jungfraun, führt mich hinaus,
Mich Greisinn; euere Mitsklavinn,
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Einst euere Herrinn, richtet empor!
Fast, traget mich, leitet mich, hebet mich auf,
Und greift an dem zitternden Arme mich an:
Und Ich, dem gebogenen Stabe die Hand
Aufstüzend, ich sez', ob langsam auch,
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Vorschreitend, den Fuß in Bewegung.
Strahlen des Zeus! D düstere Nacht!
Was schreckst du mich, nachtliches Graunbild,
Von dem Lager empor? Erd', heilige Macht,
Die schwarzbeflügelte Träume gebiert!
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Weg, weg, ihr Gesichte der Nächte,
Die vor die Seele den Sohn, den Thrakia schůzend geborgen,
Und der geliebtesten Tochter Polyxena Bild mir gezaubert;
Ich sah's, ich erkannt' es, das Schreckensgesicht!
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Ihr Götter der Heimat, rettet den Sohn,
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Der, meinem Geschlecht noch ein Anker allein,
2
Auf schneeigem Thrakergefilde verweilt
In der Obhut unseres Gastfreunds!
Unerwartetes droht!
Mir Jammernden naht ein Jammergesang!
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Nie schauderte, bangte zuvor mein Herz
So unruhvoll.
Wo sind' ich Helenos' göttlichen Geist,
Kassandra's Geist, ihr troischen Fraun,
Daß diese mir deuten das Traumbild?
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Einen gesprenkelten Hirsch von blutiger Klaue des Wolfes
Sah ich zerfleischt, und kläglich vom Schooß mit Gewalt mir entrissen.
Und auch dieses erweckt mir Angst:
Die Gestalt des Achilleus wurde gesehn
Hoch über der Gruft,
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Und fodert sich eine von Troja's Fraun
Als Ehrengeschenk.
Wehrt ab, ihr Götter, o wehrt die Gefahr
Von meiner Polyxena, fleh' ich!
Chor.
Hecuba. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .