Euripides Hecuba 812

Johann Jakob Christian Donner (Translator)

Wohin (ich Arme!) wendest du von mir den Fuß?
Wohl werd' ich Nichts hier schaffen: ich Verlorene!
Was mühn wir uns, wir Menschen, was erforschen wir
Die Wissenschaften alle, wie es würdig ist,
Doch, die allein die Welt beherrscht, der Rede Kunst
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Uns anzueignen streben wir nicht gründlicher,
Für Lohn sie lernend, um damit für jeden Wunsch
Die Geister stimmend, Alles durchzusezen einst?
Wie dürfte Jemand hoffen, glucklich noch zu sein? 1
So viele Kinder zog ich auf, sie sind dahin;
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Ich, eine Kriegsgefangne, schmacht' in schnodem Dienst,
Und wallen seh' ich dort den Rauch ob meiner Stadt.
Vielleicht erscheint es albern, wenn ich Kypris auch
Zur Hülfe mir erbitte: dennoch sei's gesagt.
Fürst, an deiner Seite ruht die Seherinn,
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Mein Kind; Kassandra nennt das Volk der Phryger sie.
Wo wirst du süße Liebeshuld ihr zeigen, Herr?
Soll meine Tochter für die Wonnumarmungen
Von dir empfangen einen Dank und ich von ihr?
So hdre weiter: sichest du den Todten hier?
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Ihn ehrend, ehrst du deinen Anverwandten auch.
Nur Eines ist noch, was zu meinen Worten fehlt.
daß in diesen Hånden, diesem Arm ein Laut
Mir wohnt', im Haar des Hauptes und der Füße Tritt,
Durch Götterzauber oder Kunst des Dådalos,
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Daß alle weinend deine Knie' umklammerten,
Ihr Flehn in tausend Worten auszustromen dir!
„König, ruhmvoll strahlend Licht in Hellas Volk,
Erbarme dich der Greisinn, beut ihr deinen Arm
Als Racher; ist sie auch ein Nichts, doch höre sie.
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Dem edeln Manne ziemt es, sich dem Recht zu weihn,
Und Bösen Böses überall und stets zu thun."

Hecuba. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .

Current edition Experimental

German (J. J. C. Donner, 1841; OCR review) (OCR draft) (German) (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 1, Heidelberg: C. F. Winter, 1841. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.)

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Editions (1)
Ἑκάβη Perseus (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. I. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1902. (Reprinted 1906-1974)) — 905-952 focus
Translations (2)
Hecuba Perseus (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. II. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1891. (Modernized by Perseus.)) — 905-950 focus
Hecuba (OCR draft) Experimental (Hecuba. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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Notes on the current edition

Hecuba

1. Andere Uebersezung: Wer könnte hoffen, daß er je noch glücklich sei? Compare printed p. 58