Ergreift mir diese, schlingt die Arme fest um sie,
Ihr Diener; hören wird sie nichts Erfreuliches.
(zu Andromache)
Ich drohte, daß du räumest Thetis' Heiligthum,
Den Tod des Knaben, und berückte dich damit,
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In meine Hand zu kommen, wo dein harrt der Tod.
Und wisse: dir ward dieses Loos verhångt von uns;
Doch über deines Sohnes Loos bestimmt mein Kind,
Ob ihn sie morden oder nicht ermorden will.
Nun geh' in dieses Haus hinein, damit du lernst
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Nicht mehr die Freien höhnen, du, das Sclavenweib!
Andromache.
Weh!
Mit Trug beschlichen hast du mich; wir sind getäuscht.
Menelaos.
Verkünde dieses Allen; denn ich laugn' es nicht.
Andromache.
Das gilt am Strom Eurotas euch für recht und klug?
Menelaos.
Beleidigungen råcht man auch im Troërland.
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Andromache.
Sind Götter Götter, walten sie nicht mehr gerecht?
Menelaos.
Ich will es tragen, strafen sie; du stirbst durch mich.
Andromache.
Auch dieses Kind hier unter meinen Fittigen?
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Menelaos.
Ncin; meiner Tochter geb' ich's, wenn sie's todten will.
Andromache.
Weh mir! Warum bejammr' ich nun dich nicht, o Kind?
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Menelaos.
Ein kühnes Hoffen also bleibt ihm übrig noch.
Andromache.
Ihr, alle Menschen hassend voll Erbitterung,
Bewohner Sparta's, sinnend auf verschlagnen Rath,
Der Lügen Meister, bose List anspinnende,
Geschmeidig, unwahr, hinterhaltig, überall
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Versteckt! Mit Unrecht ehrt man euch in Hellas' Volk.
Was wåret ihr nicht? Häufet ihr nicht Mord auf Mord,
Jagt nicht nach schnddem Gewinne? Spricht die Zunge nicht
Ein Andres, und ein Andres denkt stets euer Herz?
Verderbet! Mir ist nicht der Tod so bitter, traun,
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Den du beschlossen. Mein Verderben war es auch,
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Als unterging der Phryger unglücksel'ge Stadt
Und mein berühmter Gatte, dessen Speer dich oft
Ins Schiff vom festen Lande trieb in feiger Flucht.
Doch nun erscheinst du wider Frau'n ein furchtbarer
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Kriegsmann, und mordest: morde mich! Ich gönne dir
Und deiner Tochter nimmermehr ein schmeichelnd Wort.
Du bist im Sparterlande groß und angesehn,
Ich war's in Troja. Wenn ich jest unglucklich bin,
Nicht prahle deßhalb; Gleiches kann auch dir geschehn.
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Erste Strophe.
Chor.
Andromache. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .