Euripides Hippolytus 732-770

Edward P. Coleridge (Translator)

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Hippolytus. Euripides. Edward P. Coleridge (Translator). London. 1906.

Sponsored by Perseus Project, Tufts University.

Funding provided by Tufts University.

Current edition Perseus

Hippolytus (English) (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. I. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1906.)

Editions (1)
Ἱππόλυτος Perseus (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. I. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1902.) — 732-774 focus
Translations (2)
Hippolytus (OCR draft) Experimental (Hippolytus. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1841; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 1, Heidelberg: C. F. Winter, 1841. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 732 focus
Könnt' ich in Tiefen der Bergschluchten entfliehn, wo
Mit des Vogels raschem Fittig
Zu beflugelten Heerschaaren mich trug' ein Gott!
725
Daß ich könnte zu Adria's
Meeresflut mich erheben,
Hin zum Strom des Eridanos,
Wo von Helios' armen Tochtern, 1
Die Phaethon's Ende betrauern,
730
Hinab in die dunkle Brandung
Sich ergießt bernsteinschimmernder Thränenglanz!.
Gegenstrophe 1.
Flog' ich zum Strande der hesperischen Jungfraun,-
Wo die goldnen Aepfel glühen,
Und des purpurnen Meers waltender Herrscher nicht
735
Långer Schiffern die Bahn vergönnt,
Der die heilige Mark schirmt, 2
Wo der Atlas den Himmel trågt,
Und ambrosische Bäche wallen
Bei'm brautlichen Lager des Zeus, wo
740
Das göttliche Land des Segens
Den Unsterblichen ohn' Ende das Gluck zustrimt!
Strophe 2.
Weißgeflügeltes kretisches
Fahrzeug, welches das Meer hindurch,
Durch wildtosende Brandung,
745
Aus dem glucklichen Vaterhause
Meine Herrinn führte
Zu der schlimmsten Vermählungsfeier; 3
Ob sie von beiderlei Land, ob
Von Kreta her mit bösen Zeichen
750
Nach der hohen Stadt Athen flog,
Als an Munychos' Gestade
Sie das schöngeflochtne Tauwerk
Banden und das feste Land betraten!
Gegenstrophe 2.
Von unheiliger Liebe, die
755
Ihr einhaucht Aphrodite, brach
Nun das kranke Gemüth ihr.
Von der druckenden Last des Leidens
Ueberwältigt, wird sie
An die Decke des Brautgemaches
760
Heften das schwebende Seil, und
Es um den weißen Nacken schlingen.
Bebend vor der grausen Göttinn,
Wird sie schönen Ruhmes Preise
Allem vorzieh'n, und die bittern
765
Liebesqualen aus der Brust verbannen.

Notes on the current edition

Hippolytus

1. The daughters of Helios and Clymene are represented as weeping for Phaethon their brother on the banks of Eridanus (Po). Ovid Metam. v. 340 sqq. says the sun turned their tears into amber, and they themselves became poplars on the river-bank.