Euripides Hippolytus 459

Johann Jakob Christian Donner (Translator)

Du willst dich strauben? Dein Erzeuger mußte dich
Nach andrer Sazung oder unter anderen
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Gottheiten zeugen, wenn dir dies Gesez misfällt.
Wie viel gescheite Männer sehn, was ihre Fraun
Verbrachen, aber stellen sich, als sahn sie's nicht?
Wie viele Våter, meinst du, stehn den Sohnen bei,
Die Liebeswahn bethörte? Denn der weise Mann
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Verheimlicht Andern kluglich, was nicht edel ist.
Nicht allzustreng doch bilde dir dein Leben aus:
Láßt doch das Dach, das unsre Wohnung überwdlbt,
Sich schwer zusammenfügen; und wie hofftest du
Aus deinem tiefen Falle dich herauszuziehn?
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Ja, wenn du mehr des Guten als des Bösen hast,
So bist du, traun, sehr glücklich, als ein sterblich Weib.
Drum, liebe Tochter, banne doch den trüben Sinn,
Den Uebermuth des Trozes; denn nichts Anderes,
Troz ist es, will man stärker sein, als Götter sind.
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Bu lieben wage, (solches hat ein Gott gewollt,)
Und wende klüglich, was dich quålt, zum Besseren.
Bezauberungen, Schmeichelworte gibt es ja;
Noch sindet sich ein Mittel wider solches Weh.
Fürwahr, die Männer fånden spåt das Richtige,
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Wenn nicht ein Weib die Mittel auszusinnen weiß.

Hippolytus. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .

Current edition Experimental

German (J. J. C. Donner, 1841; OCR review) (OCR draft) (German) (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 1, Heidelberg: C. F. Winter, 1841. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.)

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Editions (1)
Ἱππόλυτος Perseus (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. I. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1902.) — 525-563 focus
Translations (2)
Hippolytus Perseus (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. I. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1906.) — 525-560 focus
Hippolytus (OCR draft) Experimental (Hippolytus. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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