Denn eben dieses todtet uns, ich möchte nie
Als meines Mannes Ehrenschanderinn, o Fraun,
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Und meiner Sohn' erscheinen: mogen sie Athens
Gepriesne Stadt in hohem Muthe blühend, frei
Bewohnen, ihrer Mutter wegen hochberühmt!
Denn nieder beugt es auch den kühnen Mann, sobald
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Er um des Vaters, um der Mutter Frevel weiß.
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Dies Eine, sagt man, kommt des Lebens Preise gleich,
Wenn dir gerechter, guter Sinn im Busen wohnt.
Die Bosgesinnten offenbart die Zeit dereinst,
Vorhaltend einen Spiegel, wie dem Magdelein;
môg' ich unter ihnen nie gesehen sein!
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Chor.
Ja, wohl geziemt sich überall die Mäßigung,
Und edlen Ruhm verschafft sie bei den Sterblichen.
Amme.
Wohl hatte vorhin dein Geschick, o Königinn,
Mir grause Schrecken unversehens aufgeregt;
Nun seh' ich ein, ich irrte; bei den Menschen ist
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Ein zweites Ueberlegen oft das weisere.
Nichts Unerhörtes hast du, nichts Unsägliches
Erfahren; auf dich sturmt herein der Gottinn Zorn.
Du liebest, (welches Wunder?) wie viel Sterbliche;
und ob der Liebe gåbst du nun dein Leben hin?
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Fürwahr, es frommt nicht denen, die vormals geliebt,
Und künftig lieben, wenn der Tod sie treffen soll.
Unhemmbar ist Kythere, wenn sie mächtig stürmt;
Sie, die mit leiser Hand berührt den Weichenden,
Doch wen sie übermüthig und vermessen fand,
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Ergreift, und ihn, wie meinst du? schmachvoll niederbeugt.
Sie wallt im Aether, Aphrodite wohnt im Schooß
Der Meeresfluten, und von ihr sproß Alles auf.
Sie ist es, welche Liebe såt, Verlangen weckt,
Wovon wir Erdenwaller all' entsprossen sind.
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Die, welche Schriften aus der alten Zeit entrollt,
Und selbst beständig zugesellt den Musen sind,
Die wissen, daß Zeus ehemals um Semele
Geworben, wissen, daß die schonerglänzende
Eos zu Göttern einst entrafft den Kephalos
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Der Liebe wegen; aber doch bewohnen sie
Den Himmel, fliehen vor den Göttern nicht hinweg,
Und fügen, überwunden, sich in dieses Loos.
Hippolytus. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .