Und als wir nun an einen öden Ort gelangt,
Erhebt ein Strand sich, über dieses Land hinaus,
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Gerade zum Saronermeere hingestreckt.
Da scholl ein Ton, gleich unterirdischem Donnerhall
Von Zeus, gewaltig, schauderhaft zu hören, her:
Die Rosse streckten Haupt und Dhr zum Himmel auf,
Und stuzten; jugendliche Furcht kam über uns,
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Woher das Tosen schalle: doch zum rauschenden
Meerstrande blickend, sahn wir eine Woger sich.
Hochauf zum Himmel thårmen, daß der Klippenhang
Des Skeiron unserm Auge sich sofort entzog;
Sie barg den Isthmos. und den Fels Asklepios'.
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Dann schwoll sie hoher, sprudelt' auf mit mächtigem
Getose schaumend auf der rings emporten See,
Und stieg zum Ufer, wo das Viergespann erschien.
Und mit des Meers dreifachgeschwollner Woge warf
Es einen Stier, ein wildes Ungethum, an's Land,
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Von dessen Brüllen rings erfüllt der ganze Strand
Erschrecklich widerhallte: doch uns Schauenden
Schien dieser Anblick grauser, als das Aug' erträgt.
Ein wilder Schrecken fiel die Ross' urplozlich an,
Und mein Gebieter, wohlvertraut mit ihrer Art
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Bei langer Uebung, zog die Zügel an mit Macht,
Und zerrte, wie das Ruder wohl ein Steuermann,
Sie an den Riemen, seinen Leib rückwärts gebeugt.
Doch knirschend beißen sie in's feuergehärtete
Gebiß, und stürmen weiter, nicht des Lenkers Hand,
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Noch Zügel, noch den wohlgefügten Wagen. mehr
Beachtend. Aber wenn er dann in's ebne Feld,
Das Ruder lenkend, seinen Lauf hinxichtete;
Stand, ihn zurückzuscheuchen, schon vor Augen ihm
Der Stier, und jagt' in wilde Furcht sein Viergespann.
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Doch stürmte dieses wuthentbrannt den Klippen zu,
So naht' er schweigend, folgte stets am Wagen nach,
So lange, bis er diesen stürzt und niederwarf,
Des Rades Rundung schmetternd auf ein Felsenstück.
Nun war Verwirrung überall: es sprangen hoch
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Die Räderbuchsen und die Achsenpflock' empor.
Doch Er, in seine Zugel sich verwickelnd, ach!
Er wird an unldsbarer Fessel fortgeschleift;
Das theure Haupt vom Felsen jammervoll zerschellt,
Zermalmt die Glieder, ruft er aus in wildem Ton:
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„Ihr Ross', an meinen Krippen ausgenährt, o steht,
Verderbt mich nicht! O grausenvoller Vaterfluch!
Wer kommt und will des besten Mannes Retter sein?"
Hippolytus. Euripides. Johann Jakob Christian Donner (Translator). . .