Euripides Alcestis 773

Edward P. Coleridge (Translator)

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Alcestis. Euripides. Edward P. Coleridge (Translator). London. 1906.

Sponsored by Perseus Project, Tufts University.

Funding provided by Tufts University.

Current edition Perseus

Alcestis (English) (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. I. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1906.)

Editions (1)
Ἄλκηστις Perseus (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. I. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1902.) — 773 focus
Translations (2)
Alcestis (OCR draft) Experimental (Alcestis. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1841; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 1, Heidelberg: C. F. Winter, 1841. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 773 focus
Du, was so düster blickst du drein und sorgenvoll?
Der Diener muß nicht murrisch gegen Fremde sein;
Nein, mit gefällig holdem Sinn empfang' er sie.
Du siehest einen Freund des Herrn erscheinen hier,
Und finster, mit gefurchter Stirn' empfängst du den,
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Und denkst allein der Fremden, die im Hause starb.
Komm her, damit du lernest kunstig weiser sein.
Kennst du das Menschenleben, welcher Art es ist?
Ich glaube nicht; woher auch? Höre denn mich an!
Den Menschen allen ist verhängt des Todes Loos,
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Und ihrer keinem wurde noch geoffenbart,
Ob nur der Tage nächster ihn am Leben trifft.
Denn dunkel ist, wohin des Schicksals Wege gehn,
Und nicht erlernbar, und die Kunst enthüllt es nicht.
Nachdem du dies vernommen und gelernt von mir;
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Erheitre dich und trinke, rechne diesen Tag
Für dein, das Andre für des Schicksals Eigenthum.
Ehr' auch Kythere, die vor allen Göttinnen
Lieb ist den Menschen, weil sie hold und gnädig ist.
Das Andre, laß es fahren, und gehorche dem,
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Was ich geredet, glaubst du, daß ich Wahres sprach;
Ich glaub' es: laß dies allzuviele Gråmen denn,
Tritt über diese Schwelle, Freund, trink' eins mit uns,
Die Stirn bekränzend; und ich weiß, der perlende
Wein, der im Becher sprudelt, wird den finsteren,
780
Den jezt so traurig starren Geist umwandeln dir.
Sterblichen geziemt es, sterblich auch gesinnt zu sein;
Denn allen Mürrischernsten und Trübsinnigen
Ist wahrlich, wenn ich sagen soll, wie mir's bedünkt,
Das Leben nicht ein Leben, sondern eine Qual.
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Notes on the current edition

Alcestis

1. Reading φρενῶν, which Nauck, however, doubts.