Euripides Alcestis 328

Edward P. Coleridge (Translator)

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Alcestis. Euripides. Edward P. Coleridge (Translator). London. 1906.

Sponsored by Perseus Project, Tufts University.

Funding provided by Tufts University.

Current edition Perseus

Alcestis (English) (Euripides. The Plays of Euripides, Vol. I. Coleridge, Edward P., translator. London: George Bell and Sons, 1906.)

Editions (1)
Ἄλκηστις Perseus (Euripides. Euripidis Fabulae, Vol. I. Murray, Gilbert, editor. Oxford: Clarendon Press, 1902.) — 328 focus
Translations (2)
Alcestis (OCR draft) Experimental (Alcestis. Robert Potter's English verse translation, first published in 1781–1783; text from the 1808 Oxford printing.)

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German (J. J. C. Donner, 1841; OCR review) (OCR draft) Experimental (Euripides. Deutsch in den Versmaßen der Urschrift. Volume 1, Heidelberg: C. F. Winter, 1841. Harvard OCR compared with an independent BSB copy. Native Donner verse citations, Murray reference cards, explicitly located notes and page facsimiles. Unresolved OCR, verse divisions, unlocated notes and printed errata are documented in the source review.) — 328 focus
Geschehn, geschehn wird's: fürchte nicht! Du warest ja
Die Meine lebend, und allein im Tode wirst
Du meine Gattinn heißen, und an deiner Statt
Nennt kein thessalisch Madchen je sich meine Braut.
Wohl Keine war so edlen Vaters Kind, und sonst
325
Erreicht an Körperschone dich kein andres Weib.
Genug der Kinder hab' ich; laßt an ihnen mich,
Götter, Freud' erleben! Dich genoß ich nicht.
Und Trauer, Theure, trag' ich nicht ein Jahr um dich;
So lange wird sie dauern, als mein Leben währt.
330
Die mich geboren, hass ich, auch dem Vater bin
Ich gram; mit Worten liebten sie, nicht durch die That.
Du aber gabst dein Liebstes für mein Leben hin,
Und hast mich so gerettet; und ich seufzte nicht,
Dein, solches Ehgemahles, mich beraubt zu sehn?
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Gastmåhler, Freudenfeste werd' ich fliehn hinfort,
Und Kränz' und Lieder, die zuvor mein Haus erfüllt;
Denn nie berühren werd' ich mehr das Barbiton,
Noch mich begeistern zum Gesang bei libyschen
Festsloten; denn du raubtest alle Wonnen mir.
340
Von eines Künstlers Meisterhand gebildet, wird
Vor meinem Lager aufgestellt dein Ebenbild;
Dort hingesunken, und die Hånd' umschlingend ihm,
Und deinen Namen rufend, werd' ich wähnen, dich
Im Arm zu halten, Liebe, die doch ferne weilt.
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Traun, eine nichtige Freude; dennoch werd' ich so
Des Herzens Last erleichtern. Auch im Traume wirst
Du nah'n und mich erquicken; ist es doch so suß,
Auch Nachts den Freund zu sehen, wann er kommen mag.
Doch hått ich Orpheus' Lieder, hått' ich seinen Mund,
350
Daß ich den Schattenherrscher und Demeters Kind 1
Durch Lieder rührend, dich entführt' aus Hades' Haus:
Ich stieg hinab; und weder Plutons Beller, noch
Der Seelenschiffer Charon hielte mich zurück,
Dich lebend heimzuführen an des Tages Licht.
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Erwarte dort denn bis zu meinem Tode mich,
Ein Haus bereite, wo du wohnest mir vereint.
In Einem Cedersarge. sollen Diese mich
Zu dir bestatten, und an deiner Seite wird
Die meine ruhen; auch im Tode mocht ich nie
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Von dir getrennt sein, die allein mir Treue hielt.