volk mitnehmen, sowohl aus Athen selbst wie aus den Ländern
unserer Bundesgenossen und Untertanen und was wir davon
aus dem Peloponnes an Freiwilligen und Söldnern bekommen
können, aber auch zahlreiche Bogenschützen und Schleuderer,
um die feindliche Reiterei in Schach zu halten. Weiter müssen
wir eine sehr überlegene Flotte haben, schon der ungehinderten
Zufuhr der Lebensmittel wegen, auch von hier auf Lastschiffen
Getreide, Weizen und geröstete Gerste, sowie eine Anzahl aus
den Mühten nach Verhältnis zwangsweise ausgehobener be
zahlter Bäcker mitnehmen, damit es in Zeiten, wo die Schiff-
fahrt ruht, nicht an Lebensmitteln für das Heer fehlt. Denn
bei der Menge der Truppen wird nicht jede Stadt imstande
sein, sie zu verpflegen. Überhaupt müssen wir uns mit allem
Nötigen möglichst versehen und uns nicht auf andere ver
lassen, vor allen Dingen aber einen Sack voll Geld mit
nehmen. Was davon in Egesta zu haben sein soll, ist ver-
mutlich Fabel.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.