Flotte und einer Handvoll Seesoldaten, sondern eS gehört
auch ein starkes Landheer dazu, wollen wir dort etwas aus
richten und nicht Gefahr laufen, durch die zahlreiche Reiterei
an der Landung verhindert zu werden, zumal wenn die Städte
auS Furcht vor unS zusammenhalten sollten und wir außer
den Egestern dort nicht noch andere Bundesgenossen fänden,
die unS mit Reiterei auShelfen könnten. ES wäre schimpflich,
wenn wir gezwungen wären, wieder abzuziehen oder, weit wir
unS nicht von vornherein gehörig vorgesehen, Verstärkungen
nachkommen zu lassen. Wir müssen unS also gleich hier mit
allem reichlich versehen und berücksichtigen, daß eS sich um
einen Zug in ein fernes Land handelt, ein ander Ding, wie
wenn ihr hier inmitten eurer Untertanen mit euren Bundes
genossen gegen einen Feind zu Felde zieht, wobei die nötigen
Zufuhren aus Freundestand leicht zu haben sind. Dort aber
seid ihr auf ein völlig fremdes, feindliches Land angewiesen,
von wo zur Winterzeit nicht einmal ein Bote in vier Monaten
so leicht würde herüberkommen können.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Theodor Braun (Translator). Leipzig. 1917.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.